Veranstaltungen Ostern bis Juli 2016


O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Freitag, 3.6., 19 Uhr, Theater Leo17
Vortrag mit Übersetzung aus dem Englischen
Die spirituellen Forderungen unserer Zeit
Nicanor Perlas, Alternativer Nobelpreisträger 2003, Präsidentschaftskandidat 2010 auf den Philippinen

Die aktuellen Probleme und Krisen auf der Welt sind hinlänglich bekannt. Nur langsam tritt die wohl größte Herausforderung ins öffentliche Bewusstsein: Die Gefahr der Mechanisierung der Natur, des Menschen und der Gesellschaft durch die Verschmelzung von künstlicher Intelligenz mit Nano-, Genund Informationstechnologie, sodass wir vor der Grundfrage stehen: Wer sind wir als menschliche Wesen? Ein erstaunliches kosmisches Drama findet durch uns und den Planeten statt, für das wir als Menschen aufwachen müssen. Denn eine echte nachhaltige Gesellschaft kann es nur geben, wenn wir den Weg des inneren Wandels und der Selbsttransformation gehen. Es ist die Beziehung zu unserem höheren Selbst, das Bewusstsein unseres göttlichen Ursprunges, das uns die Kraft gibt, den Abgrund zum Anderen und zur Welt zu überbrücken und echtes Vertrauen zu entwickeln. Nur so können wir sinnvoll in lokalen Dimensionen und im globalen Bewusstsein an der gesellschaftlichen Transformation mitwirken, die sich wirklich in die Zukunft bewegen kann. Nicanor Perlas ist Aktivist und als solcher arbeitet er unablässig auf den verschiedensten Gebieten der Zivilgesellschaft. Seine zentralen Mittel dafür sind die Soziale  Dreigliederung, sowie andere Ansätze für individuelle und gesellschaftliche Transformation und neueste wissenschaftliche Forschungen. Trotz (oder auch wegen) des tiefen Blicks in die düsteren Seiten der elitären Globalisierung ist Perlas ein Meister darin, Menschen hoffnungsvoll zu ermutigen und zu aktivieren.
• Eintritt 12 €, erm. 7 €. Freiwilliger Unterstützerpreis 20 €
Vorverkauf bei Kunst&Spiel, Leopoldstr. 48

Weitere Veranstaltungen mit Nicanor Perlas in München:
28./29.5. Courage Workshop
1.6. Die technische Singularität und die Zukunft der Menschheit
2.6. Vortrag: Weltprobleme und Ökosystemlösungen: Ein Beispiel von den Philippinen
4./5.6. Biographie Workshop
Information siehe: www.creative-engagement.de


M I T G L I E D E R V E R A N S T A L T U N G
Montag, 6.6., 19–21 Uhr
Forum

Einladung an alle Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft, an einer Arbeitssitzung der Konferenz des Arbeitszentrums München aktiv teilzunehmen.


O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Freitag, 10.6., 19 bis 21 Uhr
Elemente des anthroposophischen Schulungsweges

Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser

„Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben kann.“ Rudolf Steiner
Alle, die sich für den anthroposophischen Schulungsweg
interessieren, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
3. Abend: Freitag, 10.6., 19–21 Uhr
Umgehen lernen mit inneren und äußeren Bildern
Florian Zebhauser

An diesem Abend wird Astrid Wunderlich den Austausch leiten, der die persönlichen Erfahrungen mit den RückschauÜbungen Rudolf Steiners zum Gegenstand haben soll. Anschließend führt Florian Zebhauser in die fünfte und sechste der „Bedingungen der Geheimschulung“ ein. (Zu finden als eigenes Kapitel in Rudolf Steiners „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?“, GA 10). Es geht dabei um die Standhaftigkeit in Bezug auf einmal gefasste Entschlüsse und um die Dankbarkeit als einem zu erwerbenden Grundgefühl gegenüber allem, was mir zukommt. Im dritten Teil des Abends spricht Florian Zebhauser über die Möglichkeit, mit inneren und äußeren Bildern immer bewusster umzugehen. Wir leben heute intensiv mit technisch erzeugten Bildern, Bildern der uns umgebenden Natur und Kultur, mit Traumbildern, Erinnerungsbildern, bildhaften Vorstellungen, Nachbildern und selbst erzeugten inneren Bildern. Wer die Schulung im Sinne der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners ergreift, muss seinen Willen entwickeln und einsetzen, um mehr und mehr Ordnung in dieser Bilderflut zu schaffen und um selbstbestimmt Bilder im eigenen Seelenleben zu gestalten und ihnen den erforderlichen Platz zu geben, soweit wir dazu bereits in der Lage sind. Übungen werden uns helfen, um elementare Erfahrungen zu machen und in ein Gespräch zu kommen.
• Pro Kursabend für Mitglieder 10 € (1 Coupon)
Für Nichtmitglieder 12 (keine Coupons), erm. 7 €
Der nächste Termin ist der 23.9.


 O H N E  V O R K E N N T N I S S E
So, 19.6., 11 Uhr, Theater Leo17
Slowakei – Land des Wortes

Markus Osterrieder, Eurythmie Bühnengruppe Anna Sophia, Bratislava

Aufrüttelnde Fragen und Zweifel am Fortbestehen der europäischen Union gehen zurzeit durch die Gesellschaften. Rudolf Steiners vorausschauende Vorträge zur Zukunft Europas können uns vor diesem Hintergrund erschüttern und aufweckend wirken. Mit dieser Veranstaltung soll ein Schritt getan werden, um uns über die inneren Zusammenhänge der europäischen Geschichte aufzuklären und dem leisen Aufrichten einer Wand zwischen West und Ost entgegenzutreten. Die Slowakei, übersetzt „Land des Wortes“, ist spätestens seit ihrer Trennung von Tschechien eines der am wenigsten in unserem Bewusstsein verankerten Länder, obwohl viele ihrer kulturellen Ströme an der Entstehung einer europäischen Mitte beteiligt waren. Markus Osterrieder stellt uns dieses Land in großen und möglichst umfassenden Zügen vor. Geschichte und Kultur der Slowakei wurden durch die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Königreich Ungarn spürbar geprägt. Kulturell nimmt der slowakische Raum seit den Tagen der beiden großen Slawenlehrer Kyrill und Method im 9. Jahrhundert eine Brückenund Mittelstellung zwischen den verschiedenen slawischen Kulturen ein. In der gebirgigen, von großen Laubwäldern durchzogenen Landschaft zwischen den Kleinen Karpaten im Westen, den Beskiden und der Tatra im Norden sowie den  Flüssen Theiß im Osten und Donau im Süden durchdrangen sich die Kulturen. Die Eurythmie Aufführung der Anna-Sophia-Bühnengruppe (Absolventen und Dozenten der Eurythmie Ausbildung in Bratislava) unter der Leitung von Silvia Hanuštiaková führt einen Teil aus dem großen slowakischen Epos „Marína“ auf von Andrej Sládkovi (1820-1872), dem „slowakischen Novalis“. Es handelt sich um eine Dichtung, die die Liebe unter Menschen anknüpft an die Weisheit und Liebeskraft der Göttlichen Sophia, die in langer Entwicklung bis heute zu den innig verehrten Geisteskräften der slawischen Welt gehört. Werke slowakischer Komponisten bringen uns das Temperament dieses Volkes nahe. Durch Werke deutscher und anderer Dichter wird uns die Wertschätzung der Slowaken gegenüber unserer Kultur zum Ausdruck gebracht.  Vortrag und Aufführung sind bewusst zusammengefasst zu einer Veranstaltung, um einen möglichst tiefen Eindruck dieses Landes und der anthroposophisch-künstlerischen Arbeit dort zu erhalten.

• Nur als Gesamtveranstaltung! 25 €, erm. 16 € (keine Coupons) Vorverkauf bei Kunst & Spiel, Leopoldstr. 48

Es ist eine Mittagspause von ca. 60 min vorgesehen.

Voraussichtliches Ende: 15 Uhr


V O R K E N N T N I S S E  E R W Ü N S C H T
Mittwoch, 22.6., 18.30 und 20 Uhr
Johanni-Imagination

„Es ist, als ob die irdische Natur ihre Gestaltungskraft in einer wunderbaren Plastik einem entgegentragen will, aber in einer Plastik, die man nicht so sehen soll, wie man sonst mit Augen sieht; sondern es ist so, dass man eigentlich sich selber aufgelöst fühlt in dieser Naturplastik, dass man eigentlich jede Linie, die da unten ist, jede silberglänzende Linie in sich fühlt. Man fühlt sich förmlich als Mensch herausgewachsen aus dem blauen Untergrunde des Erdenbodens, und man fühlt sich innerlich durchkraftet von den silberglänzenden Kristallinien. Das alles fühlt man als sein eigenes Wesen.“ aus GA 229 Wir wollen uns diesmal in Kristallformen einleben und unsere Erfahrungen daran austauschen. Wenn möglich, bringen Sie einen – mit Ihrem Namen versehenen – Kristall mit, damit wir reichlich Anschauungsmaterial vorfinden. Gespräch: Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser
20 Uhr, Lesung der Johanni–Imagination


O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Freitag, 24.6., 20 Uhr
Feier zu Johanni
Der Welten Schönheitsglanz ...

Eurythmie – Musik – Sprache
Eurythmie–Ensemble Ismaning

Aus dem stillen, nächtlichen, noch ganz in Moll gestimmten 13 Seeleninnenraum gehen wir einen Weg in den naturgeistigen blühenden Außenraum des Hochsommergeschehens - und atmen im reinen Dur mit der Erdenseele ganz aus. Ein poetisch- musikalischer Reigen mit Werken von: Borodin, Hammerskjöld, Chopin, Celan, Schostakowitsch, Hesse, Janacek, Steiner. Eurythmie–Ensemble Ismaning: Irmentraud Burkhardt, Monica Campion, Katharina Gleser, Susanne Klein, Horst Krischer, Stefan Panizza, Musik: Yoshie Higo-Breitenbach, Sprache: Kirsi Talvela
• Freier Eintritt, Spenden erbeten


V O R K E N N T N I S S E   N O T W E N D I G
Freitag, 1.7., 19–21 Uhr
Das offenbare Geheimnis der Mysteriendramen-Siegel
Rudolf Steiners
Karl Lierl

Aus der Werkstatt über das Lesenlernen der okkulten Schrift. Rudolf Steiner hat zu den vier Mysteriendramen jeweils ein Siegel geschaffen. Es sind dies nicht nur schöne grafische Entwürfe, sondern sie sind Zeichen okkulter Schrift und beinhalten tiefe Geheimnisse des Menschen und der Menschheitsentwicklung. Verborgene (okkulte) Inhalte werden in den vier Siegeln offenbar für den, der sie „lesen“ kann. In „Wie erlangt man …“ schreibt Rudolf Steiner: „Will der Kandidat … die Geheimschulung fortsetzen, so muss ihm nunmehr ein bestimmtes Schriftsystem enthüllt werden, wie solche in der Geheimschulung üblich sind. In diesen Schriftsystemen offenbart sich ... dasjenige, was in den Dingen wirklich „verborgen“ ist ...“ Der Vortrag mit Lichtbildern ist ein Versuch das Lesenlernens der okkulten Schrift, wie sie in den vier Siegeln „geschrieben“ ist aufzuzeigen. Es ist gewissermaßen ein Werkstattbericht.


L I E D E R A B E N D
Freitag, 29.7., 20 Uhr
Mignon und ihre Lieder

Constanze B rüning, Gesang, Wilhelm Hofmann, Klavier, Oda Brüning von Negelein, Rezitation

„Kennst Du das Land, wo die Zitronen blüh’n“ oder „Nur wer die Sehnsucht kennt weiß was ich leide“, werden dem Goethe-Liebhaber bekannt sein. Mignon (die Zierliche) aus Goethes Werk: „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ begeisterte seit zwei Jahrhunderten mehr als 25 Komponisten Lieder, oder gar eine Oper um dieses zauberhaften Mädchens zu komponieren. Das Besondere an diesem Liederabend, neben den vielen Vertonungen von Beethoven, Schmitt, Schumann, Schubert, Tschaikowsky, Liszt, Wolf, Zelter, wird sein, dass die Lieder der fünf Gedichte umrahmt werden von der Schilderung des ergreifenden Schicksals dieses Mädchens Mignon. Von allen Frauengestalten aus Goethes Werken ist sie – halb Kind, halb Frau – die rätselhafteste, aber auch die am meisten die Herzen berührende Gestalt. Mit den Vertonungen der Lieder ist erstaunlich, dass durch den Gesang ein tiefes Verständnis, ja sogar ein erkenntnis-Zugang möglich wird für das Leid und die Geduld dieses Kindes, für sein kindlich-weisheitsvolles Empfinden für geistige Wahrheiten. Und weil Menschen achtlos daran vorüber gehen, ist Mignon herzergreifend einsam. Ausführende sind: Constanze Brüning, Sopran; Wilhelm Hofmann, Klavier. Die Lieder werden umrahmt durch verbindende Worte und die Geschichte aus Goethes Meisterwerk über das Leben der schönen und rätselhaften Mignon. Von Oda Brüning von Negelein, Rezitation.
• Kostenbetrag 24 €, Mitglieder 20 €, erm. 14 € (2 Coupons)


 

 

 

 

 

 

 

Playing for a Change: Peace trough music. Ein Video das verzaubert ...
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