Der Johannesbau in München

Der Johannesbau war der Vorläufer des Goetheanums, das später in Dornach, Schweiz, erbaut worden ist. Hier trat zum ersten Mal die Idee eines Doppelkuppelbaus auf. Schon im Jahr 1908 hatte Rudolf Steiner diese Idee gefasst. Der pojektierte Bau an der Ungererstraße – heute steht dort der sogenannte „Fuchsbau", eine Wohnanlage hinter der Erlöserkirche – wäre das erste Denkmal einer neuen Raumgestaltung gewesen. Er scheiterte aber wegen Schwierigkeiten mit den Münchner Baubehörden.

Der Johannesbau: Dokumente und Beschreibungen (PDF)

Das Goetheanum in Dornach

Nachdem im Februar 1913 die Genehmigung in München verweigert worden war, wurde man in der Schweiz aktiv. Am 18. Mai 1913 sprach Rudolf Steiner zum ersten Mal von der Verlegung des Baus von München nach Dornach. Im September 1913 konnte bereits mit den Bauarbeiten begonnen werden. (Bilder vom Bau Mai, 1914 rechts.) In der Sylvesternacht 1922/23 brannte das erste Goetheanum bis auf die Grundmauern nieder. Schon im März 1923 schrieb Rudolf Steiner in der Zeitschrift „Das Goetheanum" über die Möglichkeit, ein zweites Goethenaum zu errichten. Im Vortrag vom 31.12.1923 zeichnete Rudolf Steiner die ersten Motive für das zweite Goetheanum an die Wandtafel. Im Gegensatz zum ersten Goetheanum, das aus Holz war, sollte der zweite Bau nun in Beton gefertigt werden.

Motiv des Zweiten Goetheanums. 1. Januar 1924.
Grundriss des Johannesbau in München.
Aufnahmen 1914 vom Bau des Ersten Goetheanums.
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