Programm von Ostern bis Juli 2018

 

Ohne Vorkenntnisse
Donnerstags, 5.4.,26.4.,24.5.,7.6.,28.6.
19 bis 21 Uhr

  • Faust II

Lesung mit kurzer Einführung
Bodo Bühling, Regisseur,Schauspieler
Klaus Weißinger, Lehrer und Autor


Der Schauspieler Bodo Bühling liest „Faust“. 5 Abende, jeder 2 Stunden, unendlich viele Rollen, über 12.000 Verse, ein Werk, dessen zweiter Teil als besonders schwere Kost gilt. Wo liegt da ein Mehrwert? Für mich ist „Faust“ eine Landschaft, mehr noch, ein Kontinent, nach 40 Jahren Beschäftigung damit
sogar noch viel mehr – ein Kosmos! Dies ist die Einladung zu einem künstlerisch-erkenntnismäßigen Abenteuer. Eine faszinierende Odyssee durch die Landschaften des „Faust“, die vielseitig, überirdisch schön, aber auch dämonisch und gefährlich sein können. Es ist eine Reise in die mythologische
Welt und in Ihr ureigenes Selbst, denn jede Figur des „Faust“ ist Stoff für ein Drama, ist aber auch Anteil unserer Seele, ist somit immer auch Schauplatz von Auseinandersetzungen mit unseren Engeln und Dämonen. Und wie jede gelungene Reise und wie jedes bestandene Abenteuer verwandelt es
denjenigen, der eine solche Abenteuer-Reise oder ein solches Reise-Abenteuer auf sich nimmt.
Pro Abend: Mitglieder € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12, erm. € 7

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 16.6., 20 Uhr, Vortrag

  • Buddha und Christus

Johannes Greiner, Dornach
Nach Rudolf Steiners Forschung wurde Buddha an der Zeitenwende zum Schüler des Christus. Das wirkte sich auch auf den Buddhismus aus. Der dann stattfindenden Spaltung in Theravada- und Mahayana-Buddhismus liegt zugrunde, dass bestimmte Menschengemeinschaften am „vorchristlichen“ Buddha festhielten und andere durch innere Verbindung mit dem lebendig fortschreitenden Buddha das Bedürfnis bekamen, dem Buddhismus das Erdenbejahende und Mitfühlende des Christus einzufügen. Dies geschah durch die Besinnung auf die Bodhisattwas – insbesondere auf denjenigen des Mitgefühls. Dieser „verchristlichte“ Buddhismus konnte zu gewaltigen Bauwerken und großen Kunstwerken führen, wie dem javanischen Borobudur und den Bauten des Jajavarman VII. in Angkor. In diesen  Betrachtungen soll gezeigt werden, dass Name Schall und Rauch sein kann, dass Buddhismus genauso christlich sein kann, wie sogenanntes Christentum im Vorchristlichen verharren kann. Der Borobudur als gebauter Schulungsweg wird einen Schwerpunkt bilden.

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Ohne Vorkenntnisse
Mittwoch, 20.6.,18.30 und 20 Uhr

  • Johanni-Imagination

18.30 bis 19.30 Uhr, Einführung
„Das alles müsste eben auch in Tönen angeschlagen werden, in Tönen, die diese vom Menschen zu erlebenden Motive auf ihren Flügeln tragen. Diese Motive sind da ...“ GA 229
Nachdem wir uns die letzten Male, Michaeli, Weihnachten und Ostern durch die bildende Kunst und Eurythmie auf die Lesung einstimmen konnten, wollen wir dieses Mal versuchen, uns musikalisch auf die Lesung vorzubereiten.
Musik: Andrea Boss-Münchberger, Yoshie Higo-Breitenbach, Andrea Stückert.
20 Uhr Lesung der Johanni-Imagination (GA229)
durch Bodo Bühling

(Eintritt frei)

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Ohne Vorkenntnisse
Sonntag, 24.6., 17.30 und 19 Uhr

  • Feier zu Johanni

Der Grundstein und Proben der Einweihung
Schreitet der Erkenntnisschüler auf dem Wege der Selbsterkenntnis, lernt er immer mehr das eigene Innere kennen. Rudolf Steiner berichtet über die erste Probe in seinem Buch:
Wie erlangt man Erkenntnis der höheren Welten? „ Für manche Menschen ist das gewöhnliche Leben selbst schon ein mehr oder weniger unbewusster Einweihungsprozess durch die Feuerprobe. Es sind das diejenigen, welche durch reiche Erfahrungen von solcher Art durchgehen, dass ihr Selbstvertrauen, ihr Mut und ihre Standhaftigkeit in gesunder Weise groß werden und dass Leid, Enttäuschung und Misslingen von Unternehmungen mit Seelengröße und namentlich mit Ruhe und in ungebrochener Kraft ertragen werden.“ Die Dinge sind „.. für dieses sinnliche Anschauen wie mit einem Schleier verhüllt.“ Dass dieser Schleier für den Einzuweihenden wegfällt beruht auf einem Vorgang, den man als geistigen Verbrennungsprozess bezeichnet. Deshalb wird diese erste Probe „Feuerprobe“ genannt. Auf diese können weitere Proben folgen, Wasser, Luft ... Das Leben kann Vorbereitung sein, aber das Üben kann auch ohne äußeren Anlass vorgenommen werden. –Was bewirkt in uns die mehrfache Aufforderung in der Grundsteinmeditation: „Übe ...“
17.30 bis 18.15, Einführung mit eurythmischer  Demonstration
Der Grundstein: Anhand des Vor-und Nachtaktes werden die inneren Qualitäten der Prüfungen anschaulich gemacht.
Pause mit Imbiss
19 Uhr, Johannifeier
In dieser Johannifeier wird der Grundsteinspruch eurythmisch dargestellt. Er soll außerdem musikalisch zum Erlebnis kommen durch eine dafür entstandene Komposition. In der Ansprache werden konkrete Prüfungssituationen aus den Mysteriendramen angesprochen.
Einführung und Ansprache: Gioia Falk (Generalsekretärin der Anthroposophischen Gesellschaft Deutschland);
Musik: Kazuhiko Yoshida;
Eurythmie: Irmi Burkhardt, Christine Glank, Katharina Gleser, Angela Götte, Nina Kürschner, Laura Monserrat, Emi Yoshida;
Sprache: Thomas Zumsande
Eintritt frei – Spenden erbeten

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Mitglieder und Freunde
Dienstag, 26.6., 18–19.30 Uhr

  • München–Russland

Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Neben Berichten zur aktuellen Situation der anthroposophischen Arbeit in Russland, versuchen wir uns anhand des Buches von Sergej O. Prokofieff „Die geistigen Aufgaben Mittel und Osteuropas“ die Aufgaben bewusst zu machen, die die Pflege dieser Partnerschaft beinhaltet. Fragen zu unserer Partnerschaft München-Russland werden offen besprochen

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Ohne Vorkenntnisse
Sa, 30.6., 10–12.30 Uhr, mit Pause

  • Einführung Anthroposophie – ?! Was ist Anthroposophie?

Für alle, die sich für Anthroposophie interessieren, die gerne fragen und zuhören wollen.
Um welche Inhalte geht es und welche Methoden werden angewandt? Was unterscheidet den anthroposophischen Schulungsweg von anderen? Was ist die anthroposophische Ansicht von Wiederverkörperung und was kann die Anthroposophie zum Leben nach dem Tode sagen? In welchen Formen lebt Anthroposophie heute und was will die Anthroposophische Gesellschaft? Solche und ähnliche Fragen werden entgegengenommen, erörtert, beantwortet. (Alle Fragen sind erlaubt und erwünscht!)
Die Mitglieder des Arbeitskollegiums versuchen gemeinsam, Ihren Fragen gerecht zu werden.
Mit Bodo Bühling, Gisela Weller-Widmann, Astrid Wunderlich, Emi Yoshida und Florian Zebhauser
Eintritt frei

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Donnerstag, 12.7., 19 Uhr
Dr. Klaus Weißinger, Vortrag
Goethes „Faust“: Neuland im 21. Jahrhundert

Viele Leser und Theaterbesucher des „Faust“ wissen nicht, dass die meisten Faust-Forscher in den letzten Jahrzehnten immer mehr dazu übergegangen sind, Faust zu einem Antihelden zu machen. Dies rührt daher, dass der 5. Akt in einer neuen Weise gesehen wurde – die jedoch auf einem fundamentalen Irrtum beruht. Der Referent konnte in seiner Dissertation von 2015 über Goethes „Faust“ diesen Irrtum durch eine genaue geographische Untersuchung der Gegebenheiten im 5. Akt widerlegen und so nicht nur den Titelhelden „rehabilitieren“ und dessen großartige Neulandgewinnung deutlich herausarbeiten, sondern auch wieder einen neuen Zugang zu der „Himmelfahrtsszene“ ermöglichen. In dem Vortrag stellt der Referent diese neue Sichtweise dar.

Dr. Klaus Weißinger, Germanist und Geograph, Waldorflehrer, Initiator des Ismaninger „FAUST-Festivals“. Sein spezielles Interesse an ökonomischen Fragen der Gegenwart führte auch zu einer intensiven Beschäftigung mit den wirtschaftlichen Themen in Goethes „Faust II“. Daraus entstand 2015 die Dissertation „Besitz und Genuss in Goethes Faust“.

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Ohne Vorkenntnisse
Fr/Sa, 13./14.7., Vortrag, Experimente und Experimentierkurs

  • Wie der Klang die Welt gestaltet – Kymatik erleben

Schule für Kymatik, Hirschhorn/Neckar
• Freitag, 19 bis 21.30 Uhr, Vortrag und Experimente
Was bewegt, was gestaltet die Welt?
Mit diesen Fragen hat sich Hans Jenny, der Dornacher Arzt, Künstler, Forscher und Begründer der Kymatik intensiv auseinandergesetzt.
Er bezog sich direkt auf Chladni, einem Zeitgenossen Goethes, der als Erster Phänomene der sich im Tonfeld ordnenden Stofflichkeit beschrieb und systematisch untersuchte. In diesem Vortrag wollen wir mit Ihnen einen Weg beschreiten, anhand zahlreicher Experimente, die auch gemeinsam mit den Zuhörern durchgeführt werden: Ausgehend von den Chladnischen Klangfiguren, dem Eidophone
der englischen Sängerin Margaret Watts Hughes und Experimenten nach Hans Jenny, bis in die heutige Zeit. Michael Seeberger, Hirschorn und Harald Hebelsberger, Nürnberg
Mitglieder 10 € (1 Coupon), Nichtmitglieder 12 €, erm. 7 €
• Samstag, 10 bis 17 Uhr, Experimentierkurs
Kymatisches Experimentieren – Einstieg in die Praxis
Im Kurs werden wir die Grundlagen des Kymatischen Experimentierens kennen lernen und diese an mehreren vorbereiteten Stationen selbst umsetzen. Dies schließt auch erste Übungen im künstlerischen Erfassen der Phänomene mit ein, z.B. durch Zeichnen. So soll die Möglichkeit gebildet werden, im Weiteren erste Schritte im eigenständigen Experimentieren zu gehen. www.schule-fuer-kymatik.org/kurse/kymatisches- experimentieren.html)
Mitglieder: € 40 (4 Coupons), Nichtmitglieder € 48, erm. € 28 inkl. Materialien

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Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 20.7., 20 Uhr

  • Die 4 Temperamente

Melancholiker, Sanguiniker, Phlegmatiker und Choleriker
Sebastian Scheuthle
Jeder erkennt sich wieder. Diese außergewöhnliche Übereinstimmung zwischen dem Zuschauer und dem Darsteller, dieses gegenseitige Erkennen und Erkennbar – Machen, gibt jeder Aufführung eine besondere Atmosphäre. Das Theater erfüllt hier in unterhaltsamer komischer und humorvoller Weise seine schönste Aufgabe: Es ermöglicht Selbsterkenntnis. Mit Haut und Herz verwandelt sich Scheuthle in seine Geschöpfe. Der Schein wird Da-Sein, die vier werden nicht gespielt, sie werden vorgelebt. Dadurch entsteht etwas  Substantielles. Eine Qualität, die Sogkraft hat. Inszenierung frei nach Frieder Nögge.
Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24, erm. € 14

 

Über das Titelzeichen der Zeitschrift „Das Goetheanum”

Zu kaufen bei uns:

Fogende Drucksachen können bei uns erworben werden.

Seelenkalender mit Bildern

NEU Anthroposophischer Seelenkalender mit Bildern von Reinold Pfeifer. Ein Aufstellkalender, Format A5, mit Meditationsbildern zu allen 52 Wochensprüchen. Künstlerisches Vermächnis von Reinold Pfeifer (1932–2009). Spiralgebunden mit Kartonrücken zum Aufstellen. 25 € zzgl. Versand
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Anthroposophie wird Kunst

Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
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