Programm von Januar bis Ostern 2020

 Ohne Vorkenntnisse

Freitags, 29.11./6.und 13.12., 19 bis 20.30 Uhr

  • Adventsarbeit am Grundsteinspruch -Das Wirken der Trinität entdecken

Astrid Wunderlich, Emi Yoshida

In diesem Jahr wenden wir uns nochmals den seelischen Übungen zu: Geist- Erinnern, Geist-Besinnen, Geist-Erschauen und folgen der Aufforderung Rudolf Steiners, darauf zu lauschen, was uns dabei aus dem Weltenall entgegenkommt.

Welche Verbindung finden wir vom „Geist-Erinnern“ „zum Vater-Geist“? Wie üben wir  „Geist-Besinnen“ in einer Weise, mit der wir uns für den „Christus-Willen“ öffnen? Können wir verstehen, wie uns mit dem Üben zum „Geist-Erschauen“ des Geistes Weltgedanken nahe kommen? Mit Gesprächen und Eurythmie vertiefen wir diese Fragen.

Eintritt frei

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Vortrag außerhalb unseres normalen Programms

Donnerstag, 5.12., 20 Uhr, Vortrag
Andreas Blaser
Freiheit und Denken

Die Freiheit ist ein fundamental menschliches Anliegen und womöglich ein menschliche
Grundaufgabe.
Wie lässt sich die Freiheit denken? Ist sie mit der derterministischen Naturordnung vereinbar?
Was hat Freiheit mit Moral zu tun? Unterscheidet sich die Freiheit von der Beliebigkeit?
Und falls ja, wie?
In diesem Vortrag wird das Problem der Freiheit im angedeuteten Problemkreis diskutiert.
Anhand der Ansätze von Immanuel Kant, Friedrich W.J. Schelling und Rudolf Steiner zeigt der
Vortrag drei mögliche Zugänge zum Begriff der Freiheit auf.
Andreas Blaser, 1993 in der Schweiz geboren, Student der Theoretischen Philosophie im Master
an der LMU München, Grundlagen-Studium der Anthroposophie am Goetheanum, Lehrer

Eintritt frei; Spenden erbeten


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 Ohne Vorkenntnisse

Samstag,Sonntag,7./8.12.

Beate Meuth und Johannes Greiner

  • Schmerz verwandeln
  • Geisteswissenschaftliche Ansätze zur Verarbeitung eines Traumas


Verletzungen gehören zum Leben, körperliche ebenso wie seelische. Manche sind so gewaltig und einschneidend, dass sie das Weiterleben grundlegend verändern oder behindern. In der posttraumatischen Belastung geht die Führungskraft des Ich verloren, wir fühlen uns ausgeliefert. Wie werde ich fertig mit den Folgen eines Unfalls, eines Übergriffs, einer tiefen wiederholten Kränkung? Wo das Leben mir Rätsel aufgibt, stellt sich die Frage nach dem Geist. Wie lässt sich das quälende Warum in Schicksalswillen verwandeln? Rudolf Steiner hat viele konkrete Impulse zu einer Seelenarbeit gegeben, die das Geistige im Menschen mit einbezieht. Auch zeigt er Wege auf, traumatisierte Menschen im sozialen Miteinander zu verstehen, es birgt besondere Herausforderungen und Möglichkeiten. Mithilfe der Kunst lässt sich Schmerz umschmieden in Stärke. Die gebundene Lebenskraft wird frei für ein tatkräftiges Leben.

 Samstag

15 – 16.30 Uhr, Leben mit Schatten und Licht in der Seele, Vortrag Johannes Greiner           

16.30 – 17 Uhr, Kaffeepause

17 – 18.30 Uhr, Ich findet sich – Methodische Grundlagen, Vortrag Beate Meuth

18.30 – 19 Uhr, Pause mit Imbiss

19 – 20 Uhr, Gespräch

Sonntag

9.30 – 11 Uhr, Zwischen Lähmung und Verzweiflung, Seminar: Übungen zum Umgang mit Gefühlen

11 – 11.30 Uhr, Kaffeepause

11.30 – 13 Uhr, Erlebtes anschauen - ein Weg zum Annehmen des Schicksals, Seminar: Übungen und Gespräch

Beate Meuth - Coach, Bildhauerin, Heilpraktikerin, drei erwachsene Kinder - hat aus Kunst und Geisteswissenschaft eine neue Coaching-Methode entwickelt, die sich in der Arbeit mit traumatisierten Erwachsenen bewährt hat.

Johannes Greiner - Musiker, Eurythmist, Lehrer, Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz, Musikverantwortlicher in der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum.

Geamtkarte: Mitglieder  € 36 (4Coupons), Nichtmitglieder € 44, erm. € 26

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 Ohne Vorkenntnisse

Mittwoch, 18.12., 18.30 und 20 Uhr

  • Weihnachtsimagination

18.30 bis 19.30 Uhr, Einstimmung

Im Vortrag vom 6. Oktober 1923 (GA229) bringt Rudolf Steiner das Weihnachtsgeschehen und die Prozesse in der Natur zur Tiefwinterszeit in ein gewaltiges Bild. Das Geschehen führt letztlich zur imaginativen Anschauung der Maria mit dem Jesuskind. In diesem Zusammenhang heißt es:

„Sternenstrahlend muss auch das Haupt der Maria sein, das heißt im menschlichen Ausdruck, so dass wir in der Physiognomie, in der ganzen Gebärde den Ausdruck des Sternenstrahlenden haben.“

Die gemeinsame Vorbereitung soll Möglichkeiten und Zugänge eröffnen zu diesem Motiv des Sternenhimmels, um vom jeweils persönlichen Erleben zu einer überpersönlichen Anschauung finden zu können.

Übung und Gespräch: Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser

 20 Uhr, Lesung der Weihnachtsimagination durch Bodo Bühling

Eintritt frei

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Freitag, 27.12., 19 Uhr

  • Weihnachtsfeier

Das Traumlied des Olav Åsteson

In der Christnacht schläft Olav Åsteson ein, um erst am Morgen des Dreikönigstages wieder zu erwachen. Er erscheint dem Volk an der Schwelle zur Kirche und erzählt von seinem Erleben in der heiligen Nächten.

Nach einer Einführung wird das Traumlied, in der ersten freien Übertragung in die deutsche Sprache von Rudolf Steiner, gelesen werden. In der deutschen Textfassung  von Dan Lindholm erklingt es anschließend umrahmt von Klangimprovisationen in den alten norwegischen Weisen.

Ausführende: Andrea Boss-Münchberger, München; Andrea Stückert, München

Freier Eintritt

 

Programm Januar bis Ostern 2020

Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 17.1., 14.2.,13.3., 19–21 Uhr
(mit kleiner Getränkepause)

  • Neubeginn
  • Reihe zum anthroposophischenSchulungsweg. Übungen zurStärkung des Seelenlebens –Die Nebenübungen

Mit Johannes Rust, Gisela Weller- Widmann, Florian Zebhauser
„Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben kann.“
Rudolf Steiner
In voller Freiheit und mit klarem Bewusstsein soll der Weg gegangen werden. Dabei kommt den sechs Nebenübungen eine wichtige Aufgabe zu. Sie bewirken die Kräftigung der Seele und halten sie gesund. Es wird eine kurze Darstellung über den anthroposophischen Schulungsweg geben. Die sechs Nebenübungen werden vorgestellt und ihre Einbettung in das Gesamtgefüge der Schulung aufgezeigt.
Dann wird jeweils eine Nebenübung detailliert erklärt und soweit möglich praktisch versucht. Es wird auch Raum sein, Fragen oder Schwierigkeiten bei der Durchführung zu besprechen oder eigene Erfahrungen mitzuteilen. Herr Johannes Rust, Arzt mit Praxis in Rosenheim, wird aus eigener Forschung über den Zusammenhang der Nebenübungen mit einzelnen Organsystemen berichten. Dabei ist
er zu dem Schluss gekommen, dass die Organsysteme durch diese Übungen sogar gekräftigt werden können. Eine solche Entdeckung kann wiederum die Übungen zusätzlich impulsieren! Es sind alle herzlich eingeladen, die sich erstmals oder erneut oder auch einmal in einer übenden Gruppe mit dem Schulungsweg beschäftigen wollen.
17.1., Die erste Übung: „Gedankenkontrolle“
Pro Kursabend für Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 Ermäßigt: € 7
Weitere Termine: 14.2., 13.3., 22.5.,19.6.,17.7.

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 Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 18.1., Tagesseminar,10–12.30 Uhr und 14.30–17 Uhr
(mit Pausen)

  • Formenzeichnen

mit Rosi Ruisinger, Kunsttherapeutin
Lemniskaten, Flechtbänder, Knoten, die wir aus der früh - christlichen Buch- und Steinmetzkunst kennen, sind nicht im üblichen Sinne schön, nicht figürlich, geben dem Kopf nichts zu deuten, wirken aber gerade dadurch zeitgemäß. Läßt man sich im lebendig-schöpferischen Mit-Tun auf sie ein, sprechen sie unseren inneren Rhythmiker an, der Formendes und Lösendes, Anregendes und Beruhigendes, Kosmisches und Irdisches in Harmonie bringt. Rudolf Steiner verwandelte diese Kunst vor 100 Jahren zu einem pädagogisch-therapeutischen Mittel, um besonders das Herz-Rhythmus-System zu stärken und zu schützen.
Mitglieder € 30 (3 Coupons), Nichtmitglieder € 36,
Ermäßigt: € 21

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 Freitag/Samstag, 24./25.1., Zwei Vorträge
Dr. Martin Schlüter, im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland

Ohne Vorkenntnisse
• Freitag, 20 Uhr Farbenlehre und Selbsterkenntnis
Unser naturwissenschaftliches Weltbild führt zu Erkenntnisgrenzen. Auf dem Wege dorthin erwachsen aber dem erkennenden Menschen zugleich die Kräfte, sie zu überwinden. Diesen Erfahrungen soll auf experimentellem Wege nachgegangen werden.

Mitglieder und Freunde
• Samstag, 10–11.30 Uhr Zur Aufgabe der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft

Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft soll Herz und Seele der Anthroposophischen Gesellschaft werden. Welche Aufgaben ergeben sich daraus? Davon und von der Entstehung und Entwicklung der Freien Hochschule bis in die Gegenwart hinein soll der einleitende Impulsbeitrag handeln.

Dr. Martin Schlüter, geboren in Ludwigsburg. Schulzeit an der Freien Waldorfschule Heidenheim, Studium der Physik in Heidelberg mit Diplomabschluss am Institut für Hochenergiephysik Heidelberg/Darmstadt/Berkeley. Mitarbeit am Friedrich von Hardenberg Institut Heidelberg. Promotion am Institut für Geschichte der Naturwissenschaften Universität Frankfurt. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Carl-Gustav-Carus Institut, Leitung des Johann-Gottlieb-Fichte-Hauses in Tübingen, Forschungen zu Wesen und Bedeutung Mitteleuropas, Physik- und Mathematiklehrer an der Waldorfschule Uhlandshöhe, Stuttgart und an der Rudolf-Steiner-Schule Bochum-Langendreer. Seit 2009 Dozent am Institut für Waldorf-Pädagogik Witten/Annen. Seit 2019 im Vorstand der Anthroposophischen
Gesellschaft in Deutschland

Je Vortrag: Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7

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 Ohne Vorkenntnisse
Freitag/Samstag, 31.1./1.2.
Vorträge und Ausstellung mit Werken des Malers Zoltán Döbröntei in Zusammenarbeit mit der Christengemeinschaft Michael-Kirche

  • Anthroposophisch inspirierte Kunst und der Maler Zoltán Döbröntei

Prof. Dr. Reinhold J. Fäth, Zoltán Döbröntei, Dr. Albert Pröbstl
Freitag, 31.1., (Leopoldstr. 46a) 19 Uhr, Vortrag zur Eröffnung der Gemäldeausstellung von Zoltán Döbröntei
Prof. Dr. Reinhold J. Fäth
Zeitgenössische christliche Kunst inmitten monströser Bilderwelten der Gegenwart. Die heutige Situation der uns alle umgebenden Bilderwelten ist ernster als vielen Zeitgenossen bewusst ist. Eine rätselhafte, vormals nie dagewesene Bilderflut des Monströsen überschwemmt uns im öffentlichen Raum, der in früheren Jahrhunderten weitgehend von christlicher Kunst architektonisch, plastisch und malerisch geprägt war. Was demonstriert uns das Monströse – und was ein christliches Gemälde wie von Zoltán Döbröntei?
Anschließend Eröffnung der Ausstellung in der Christengemeinschaft (Leopoldstr. 46b) mit dem Maler und den Referenten
Samstag, 1.2 (Leopoldstr. 46a) 10 Uhr, Vortrag mit Aussprache (mit Übersetzung) Zoltán Döbröntei
Die durch Anthroposophie erneuerte christliche Kunst
Die christliche Kunst hat sich im Laufe der Zeit extrovertiert und schließlich in den Wellen der modernen Kunst aufgelöst. Es besteht die Notwendigkeit eines neuen Ausgangspunkts, von dem aus ein neuer innerer Strom zur Kunst eines esoterischen Christentums beschritten werden kann. Hier hilft die anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft. Die Napút Kunstakademie in Budapest hat seit 12 Jahren erste Schritte getan. Die Ergebnisse möchten wir Ihnen darstellen.
(11 Uhr Pause mit Imbiss)
11.30 Uhr, Vortrag mit Aussprache Dr. Albert Pröbstl Rudolf Steiners Vorträge „Das Wesen der Farben“ und das Gemälde „Ätherischer Christus“ von Zoltán Döbröntei
In den drei Vorträgen „Das Wesen der Farben“ (GA291) ent- wickelte Rudolf Steiner 1921 eine ganz neue Unterscheidung von Bild-Farben und Glanz-Farben. Die genauen Charakterisierungen dieser Farben sollen entwickelt werden und diesen Farben anschließend an dem Gemälde „Ätherischer Christus“ von Zoltán Döbröntei anschaulich nachgespürt werden. Anschließend erneute Besichtigung der Ausstellung mit dem Maler und den Referenten (Leopoldstr. 46b) Ende der Veranstaltung ca. 13 Uhr
Prof. Dr. Reinhold J. Fäth, Studium Malerei, Kunsttherapie in Ottersberg und Dornach. Kunstwissenschaftliche Promotion Universität Konstanz. Buchautor, Hochschullehrer, Ausstellungskurator, Kunstsammler, Anthroposoph. Zoltán Döbröntei, geb. 1959 in Celldömölk, studierte an der Ungarischen Kunstakademie in Budapest und schloss mit einem Diplom in Malerei ab. In Folge unterrichtete er Malerei an verschiedenen Waldorflehrer-Ausbildungen und Waldorfschulen, ebenso im ungarischen Bothmer-Gymnastikkurs. Zusammen mit anderen anthroposophischen Künstlern aus den Bereichen Drama und Musik, sowie mit Wissenschaftlern   aus der Hauschka-Forschung gründete er verschiedene experimentelle Kunst-Ausbildungen, in denen die Beziehungen zwischen Kunst und Wissenschaft erforscht wurden. An der von ihm mitbegründeten Napút-Akademie unterrichtet er Malerei, Kunstgeschichte, Kunstphilosophie und hält Vorträge zur Farbenlehre (Goethe, Rudolf Steiner).
Dr. Albert Pröbstl, geb. 1958 in München, Studium der Chemie und Biochemie, 1990 bis 1995 goetheanistische Forschung, 1994–2003 Mitarbeiter der Firmen WELEDA und TAUTROPFEN, seit 2003 Geschäftsführer und zeitweise Lehrer für Chemie und Physik an der Freien Waldorfschule Chiemgau in Prien.
Eintritt wird für die drei Vorträge einzeln erhoben / Gesamtkarte: € 30 Mitglieder (3 Coupons), Nichtmitglieder € 36,
Ermäßigt: € 21

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 Mitglieder und Freunde
Dienstag, 4.2., 18–19.30 Uhr
München-Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Wir wollen die Partnerschaft durch eine Korrespondenz mit unseren Freunden beleben. Gegenseitige Besuche sind geplant. Weiterhin arbeiten wir auch an den Inhalten des Buches von Sergej O. Prokofieff: „Die geistigen Aufgaben Mittel- und Osteuropas“.

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Ohne Vorkenntnisse
Sonntag, 9.2., 17 und 19.30 Uhr
(Pause mit Imbiss)
Zwei Vorträge

  • Das Wesen des Computers – Ahrimans Kampf mit ErzengelMichael um die Intelligenzkraft des Menschen

Johannes Greiner, Aesch
Vieles scheint gegenwärtig an die scheinbare Intelligenz der Computer abgegeben zu werden. Wissen wir, was wir da tun? In diesen Vorträgen möchte ich versuchen, die geistigen Hintergründe des Computers zu beleuchten. Ausgehen werden wir von den großen Schritten Stein-Zeit, Bronze-Zeit, Eisen-Zeit, Erdöl-/Plastik-Zeit, Silicium-Zeit („Silicon Valley“). Was ist dieses Silicium, ohne das die Digitalisierung nicht möglich wäre? Wie wirkt es auf den Menschen und was geschieht mit dem Silicium, wenn es so bearbeitet wird, dass es für die Halbleiter des Computers brauchbar wird? Und welche Auswirkungen hat das Entweder-Oder-Prinzip, auf dem der Computer aufgebaut ist, auf unsere Zivilisation? Durch solche Fragen werden wir dazu geführt, wie der Kälte-geist Ahriman und der Erzengel Michael um die Intelligenzkraft des Menschen ringen. Im zweiten Vortrag wird es um die Wesens-Seite der digitalen Sphäre gehen. Welche  Elementarwesen sind damit verbunden? Wie verändern sie sich dadurch? Welche Folgen hat das für den Menschen und die Erde?

Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7

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 Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 14.2.,19 bis 21 Uhr
(mit kleiner Getränkepause)

  • Reihe zum anthroposophischen Schulungsweg Übungen zur Stärkung des Seelenlebens – Die Nebenübungen. Zweite Übung: Die Willenshandlung

Mit Johannes Rust, Gisela Weller- Widmann, Florian Zebhauser

Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7

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 Ohne Vorkenntnisse
Sonntag, 23.2., 10.30–ca. 20.30 Uhr

  • Faust lebt – Faust stirbt

Durch künstlerische Prozesse Goethes Faust erschließen. Ganz herzlich möchten wir Sie zu diesem Thema einladen! Faust: Es ist das meist gespielte Drama im deutschsprachigen Theater. Und Faust ist längst nicht mehr nur auf der Bühne. Wir sind Faust, denn Faust lebt als Realität in jedem von uns. Wir alle betreten in unserem gesellschaftlichen Leben die Bühne mit faustischen Handlungen: Geldschöpfung, Landgewinnung oder künstliche Intelligenz. Als Menschheit teilen wir heute den Faust-Weg. Faust wird trotz dem Bündnis mit dem Bösen gerettet – warum?
10.30 bis 11.30 Uhr Begrüßung, Einführung in Thema und Workshop,
künstlerische Beiträge von Andrea Pfaehler, Eduardo Torres, Torsten Blanke, Gioia Falk
(Pause mit kleinem Imbiss)
12 bis 13.30 Uhr Workshop
Sprache: Rollen und Chöre aus Faust; Eurythmie: Rollen und Chöre aus Faust
• 14.45 bis 16.15 Uhr Workshop
(Pause mit kleinem Imbiss)
16.45 Uhr bis 18 Uhr Einführung und Gespräch zu „Faust aktuell“
(Abendpause mit Imbiss)

19 Uhr Faust-Abend
Impressionen der Künstler mit integrierten Beiträgen aus den Workshops. Durchgeführt von Künstlern des "Faust" am Goetheanum 2020
Regie: Andrea Pfaehler; Regie Eurythmie: Eduardo Torres; Sprache: Torsten Blanke; Eurythmie: Gioia Falk

Abendveranstaltung: Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24, ermäßigt € 14 Gesamtkarte: Mitglieder € 50 (5 Coupons), Nichtmitglieder € 60, ermäßigt € 35

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 Freitag/Samstag, 6./7.3.
Wochenendveranstaltung mit den Mysteriendramen Rudolf Steiners

  • Zukünftiges Bewusstsein

Gioia Falk, Christian Peter, Catherine Ann Schmid, Jens Bodo Meier, Andreas Heinrich, Thomas Ott, Barbara Bäumler, Marianne Eidsvaag,
Christina Kerßen, Katja Axe
Der Mensch ist eingebettet in die Natur und in seine soziale Umgebung. Heute droht der notwendige Zusammenhang auseinander zu fallen. Man kann die andere Zeitlage spüren: Erhöhtes Bewusstsein in Bezug zu unserer Umwelt auf dem Planet Erde wird notwendig, aber auch das wachsende zerstörerische Potenzial Mensch gegen Mensch beunruhigt. Rudolf Steiner weist in seinen Mysteriendramen auf Dimensionen, die der Mensch entwickeln kann, wenn er sich den zentralen Fragen des Lebens stellen will. In tieferen Schichten
wird deutlich, dass allein der Mensch der Schlüssel ist zu einer Wende heraus aus der Dualität von Mensch und Natur. Es beginnt
eine Reise, in der der Mensch achtsam wird auf die Prozesse in ihm, die unmittelbare Folgen haben auf die Natur. Er spürt zudem neu die Tätigkeiten der eigenen Seele in der Seele des Anderen.
Freitag,  (Salesianum, Sieboldstr. 13, 81669 München, Nähe Rosenheimer Platz) 18 Uhr Einführung in einige Szenen;
die Darsteller beleuchten einige Aspekte der Protagonisten: Johannes, ein Maler; Strader, ein Naturwissenschaftler und Maria, eine spirituelle Lehrerin. Alle haben ein grundlegend verschiedenes Verhältnis zu sich selbst und zu ihrer Umgebung. Kennen wir unsere Rolle im Verhältnis zu unserem Umfeld?
20 Uhr Szenen aus den vier Mysteriendramen. Thematisch ausgesuchte Szenen aus den vier Mysteriendramen von Rudolf Steiner, dargestellt durch Mitglieder des Mysteriendramen Projektensembles am Goetheanum.
€ 40, ermäßigt: € 32; € 30 im Vorverkauf ab 15. Januar
(Sekretariat Leopoldstr. 46a, Tel: 332520, info@anthroposophiemuenchen. de); Förderpreis € 50
Samstag, 9.30 bis 11 Uhr Workshop (Leopoldstr. 46a)
In kleinen Gruppen können Sie durch Eurythmie und Sprachgestaltung eintauchen in die realen Kräfte, die uns und die Natur bilden und aufrecht erhalten.
Marianne Eidsvaag (Darstellerin der Philia): „Die Seelenkräfte als Quelle der menschlichen Zukunft. Ein eurythmischer Impuls für den Alltag.“
Barbara Bäumler (Darstellerin der Maria): „Sprachkraft als Natur“. Jens Bodo Meier (Darsteller des Johannes): „Wirken der Worte in den Mysteriendramen“ (Pause mit Imbiss)
11.30–12.30 Abschluss-Plenum
Mitglieder € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12, ermäßigt € 7

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 Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 13.3.,19 bis 21 Uhr
(mit kleiner Getränkepause)

  • Reihe zum anthroposophischen Schulungsweg Übungen zur Stärkung des Seelenlebens– Die Nebenübungen Dritte Übung: Gelassenheit

Mit Johannes Rust, Gisela Weller- Widmann, Florian Zebhauser

Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 21.3., 19 Uhr

  • Es geht mir nicht um Wohllaut, es geht mir um Wahrheit

Aus dem Leben: Paul Celan, Ingeborg Bachmann und Giselle Lestrange-Celan
Sprecher: Gabriela Götz-Cieslinski, Volker Frankfurt
Konzept: Gabriela Götz-Cieslinski
Vor zwei Jahren entstand der Impuls der Zusammenarbeit. Es war unser Anspruch, etwas zu wählen, was sich mit Notwendigkeit in unsere Zeit hineinstellt. In Paul Celan sahen Gabriela Götz-Cieslinski und Volker Frankfurt diejenige Dichterpersönlichkeit, die unübertroffen für die Lyrik nach 1945 steht und dessen Leben und Wirken so schwer durch den Nationalsozialismus und den fortwirkenden Antisemitismus gezeichnet war und daher ein so tragisches Ende nahm. 2020 gedenken wir außerdem Paul Celans 50. Todestages (20.4.1970) und seines 100. Geburtstages. Jedoch wollen wir nicht belehren, sondern zugänglich machen durch unsere Mittel als Sprach-Künstler. Eine Rezitation reicht dazu nicht aus und sei sie noch so gut. Ein begleitender Vortrag schien uns auch nicht die Lösung zu sein. So entschieden wir uns für eine künstlerische Dokumentation, die dem wissenschaftlichen und künstlerischen Anspruch zugleich genügt und durch die die Lyrik Celans fassbarer und durch die kontextuelle Einordnung erlebnisgesättigter für den Zuhörer erscheinen kann. Um diese Verlebendigung zu erreichen, spielen Briefwechsel mit Schicksalsgefährten eine große Rolle, ebenfalls dezent eingesetzte szenische Mittel, sowie großformatige Fotos. Dies alles trägt zu einer Dramaturgie bei, die der Größe und Tragik dieses Genius gerecht zu werden versucht.
Gabriela Götz-Cieslinski: Schauspiel- und Sprachgestaltungsstudium in Stuttgart. 21 Jahre künstlerische Dozentin am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik in Kassel. Vielfältige bühnenkünstlerische, seminaristische und therapeutische Tätigkeit. Volker Frankfurt: Eurythmiestudium in Dornach. Sprachgestaltung im Individualstudium. Dozent an der Eurythmieschule Berlin. Vielfältige Bühnenerfahrung mit Eurythmie und Sprache.

Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7

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Ohne Vorkenntnisse
Dienstag, 31.3., 18.30 und 20 Uhr

    • Oster-Imagination

18.30 bis 19.30 Uhr Vorbereitung auf die Lesung
Wie können wir das Wirken der Naturkräfte zur Osterzeit verstehen? In eindrucksvoller Weise gibt uns Rudolf Steiner dazu diesmal ein großes plastisches Bild (verwirklicht in der Gruppe im Goetheanum). Darin deutet er auf die „drohenden luziferischen und ahrimanischen Kräfte, denen sich gesundend entgegenstellt das heilende Prinzip, das vom Christus ausstrahlt“ und er gibt den Hinweis: „Aber ein lebendiges Gefühl von all dem wird man erlangen … wenn ein Lebendig-Dramatisches“ hinzukommt. Was hat es mit dem heilenden Prinzip auf sich? Dies versuchen wir von medizinischer Seite, aber auch künstlerisch übend zu ergründen.
Gespräch und Übungen: Johannes Rust, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser, Elisabeth Züllig
20 Uhr Lesung der Oster-Imagination aus GA 229, 7.10.1923 durch Bodo Bühling

Eintritt frei

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 Ohne Vorkenntnisse
Freitag/Samstag, 3./4.4., Drei Vorträge

  • Die Gestalt der Schweiz im heutigen Europa

Marcus Schneider, Basel
• Freitag, 20 Uhr, Der Geist des Nordens und der Mythos „Wilhelm Tell“
• Samstag, 10 bis 11.15 Uhr (anschl. Pause mit Imbiss)
Rudolf Steiner, das Goetheanum und die Schweiz
• Samstag, 11.30 Uhr
Europa und die Schweiz - „ein ungleiches Paar“ Im Rahmen der Veranstaltungen zum Thema „Europa“ ist diesmal Marcus Schneider zu Gast. Gibt es eine tiefer liegende Idee für unseren Kontinent? Gibt es Gesichtspunkte für eine zeitgemäße Gestaltung, die eine menschheitliche Zukunftsperspektive ermöglichen? Und wie zeigen sich die Fragen, wenn die Schweiz ihren Blick auf Europa richtet?

Je Vortrag: Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7

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Ohne Vorkenntnisse
Sonntag, 5.4., 11.30 Uhr
Vorösterliche Feier

  • Geisteswende

Ein japanischer Komponist, Takashi Fujii (1959-2018) vertonte in seinen späteren Werken Wesen der Natur, der Kunstwerke und des Kosmos – „Lichtes Meer“, „Weißes Licht“, „Pieta“ und andere. „Nicht ich, sondern der Christus in mir. Dieses Pauluswort zu verstehen, das sollte gesucht werden. Dann erst wird es wiederum möglich sein, dass seine wahrhaftige Osterbotschaft aus den Tiefen unserer Seelen herauf in unser Bewusstsein einzieht.“ (Rudolf Steiner) Werke von Takashi Fujii, Rudolf Steiner, Kazuhiko Yoshida
Mitwirkende:
Ansprache: Karl Hejny
Eurythmie: Aleph-Ensemble: Shingo Horie,
Reinhard Penzel, Yumero Sasaki, Emi Yoshida
Musik: Kazuhiko Yoshida (Klavier),
Chor der Anthroposophischen Gesellschaft
Eintritt frei /Spenden erbeten

 

 

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Friedwart Husemann

Rudolf Steiners Schriften In 50 kurzen Porträts

Wenn jemand die ägyptischen Pyramiden besucht, oder Chartres, dann klingt seine Erzählung anders, als wenn er sich das nur angelesen hat – das ist dann Buchwissen – sondern er war vor Ort, er war dort, er weiss die Dinge aus erster Hand. So mit dem schriftlichen Werk von Rudolf Steiner: Friedwart Husemann war dort, er war vor Ort – er hat sich das nicht nur angelesen. Dieses Faktum springt einen aus jeder Zeile seines neuen Buches an und der Spruch, dass substantielle Anthroposophie nicht kurz und knapp dargestellt werden kann, ist widerlegt. Und was wichtiger ist: das Lesen macht Freude! Roland Tüscher

Anthroposophie wird Kunst

Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
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