Programm von Ostern bis Juli 2019

Ohne Vorkenntnisse

Samstag, Sonntag, 13./14.4.2019, drei Vorträge
Marcus Schneider, Basel

Was sagt Anthroposophie zur Gegenwart?

• Samstag, 20 Uhr
Dostojewsky – Europa und das Christusbild des Ostens

• Sonntag, 10 bis 11.15 Uhr (anschl. Pause mit Imbiss)
Doppelgänger – Erlebnisse und geistiger Durchbruch

• Sonntag, 11.30 Uhr
Narzissmus – die neue Religion

Unsere Zeit hat die Aufgabe, gegen innere und äußere Widerstände den Menschen in geistige Autonomie zu führen. Dabei gilt es, im sogenannten „Doppelgänger“ die Hindernisse zu erkennen. Verwandlung des Schattens; Christus-Suche der Zukunft und Überwindung der Selbst-Verliebtheit sind die Schritte dazu.
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Ohne Vorkenntnisse
Ostermontag, 22.4.2019, 18 Uhr

Osterfeier

„Manchmal stehen wir auf zur Auferstehung. Mitten am Tag ...“ (Marie-Luise Kaschnitz)
Es soll auf dieser Feier versucht werden, Auferstehungsmotive in unserer Gegenwart aufzusuchen. So konkret wie möglich, so individuell wie möglich und so erfüllt von der Gegenwart des Auferstandenen im Sinne eines Damaskus-Erlebnisses.
Eurythmie: tritonus ensemble, Leitung: Aiga Matthes
Ansprache: Bodo Bühling

Eintritt frei. Spenden erbeten
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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 27.4., 19 Uhr
Neues Tonsystem im Kontext Rudolf Steiners und heute (In Zusammenarbeit mit der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum)

Werkstatt-Konzert mit Einführung

Ändert eure Stimmung

Wie ein mächtiger Ruf „ändert euren Sinn“ erschienen auf vielen Gebieten der Kunst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts neue Impulse. Rudolf Steiner konnte dazu durch Rat, durch Vorträge und durch eigene Schöpfungen einen bedeutenden Beitrag leisten. Die Anregung zur Verfeinerung der musikalischen Intervalle, des Tonsystems, wurde an ihn von Kathleen Schlesinger dank ihrer Forschungen an altgriechischen Flöten herangetragen. Die mitwirkenden Musiker sehen darin einen zukunftsweisenden Impuls, und möchten ihn durch konkrete Studien und Kompositionen dem Münchner Publikum lebendig vorstellen. Mitwirkende: Gregers Brinch (London), Christian Ginat (Dornach), Gotthard Killian (Arlesheim), Joachim Pfeffinger (Basel), Knut Rennert (Leipzig), Lothar Seitz (Dornach), Peter Stevens (Überlingen) und Kazuhiko Yoshida

Eintritt frei – Spenden willkommen
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Ohne Vorkenntnisse
Montag, 29.4.2019, Einlass 19 Uhr, Beginn 19.15 Uhr

  • Uni-Podiumsgespräch LMU    
  • Herausforderung Erziehung

Was verlangt die beschleunigte Entwicklung unserer Gesellschaft mit ihren tiefgreifenden Veränderungen von Heranwachsenden und Pädagogen? Welches sind die Grundlagen, nach denen Schule gestaltet werden sollte? Können alte Denkmuster überwunden und Schule ganz neu gedacht werden? Was will die Waldorfschule? Im Podiumsgespräch begegnen sich kompetente Referenten aus der Bildungsforschung und -praxis und die Veranstalter hoffen auf zahlreiche, auch kontroverse Beiträge aus dem Plenum. Im Austausch können bisher ungewohnte Sichtweisen entdeckt werden. So kann jeder für seinen eigenen Weg Denkanstöße mitnehmen.
Prof. Dr. Rudolf Tippelt, LMU, Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung; Prof. Dr. Jost Schieren, Prof. für Schulpädagogik, Schwerpunkt Waldorfpädagogik, Dekan des Fachbereichs Bildungswissenschaft, Alanus Hochschule, Alfter; Dr. Valentin Wember, Waldorflehrer, Arbeit in der Lehrerbildung in Asien, Amerika, Afrika, Australien, Europa, Buchautor, Tübingen; Hannah Imhoff,WaldorfAlumni, ehemalige Stadtschülersprecherin, München.
Moderation: Wolfgang Krach, Chefredakteur Süddeutsche Zeitung.
• Anschließend: Nacht-Café in der MS Utting, Lagerhausstraße 15, München
• Veranstalter: Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Bayern, Anthroposophische Gesellschaft München.
• Ort: LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum B201
• Eintritt frei www.unipodium.waldorf-bayern.de
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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 4.5.2019, 20 bis 1 Uhr

  • Die Lange Nacht der Musik

In Zusammenarbeit mit der Münchner Kultur GmbH Planetenskala und erweitertes Tonsystem Klangaktionen – Kompositionen – Eurythmie mit neuem Tonsystem im Kontext Rudolf Steiners und heute. 20 bis 24 Uhr: stündlich wechselndes Programm mit verschiedenen Instrumenten. Kennenlernen von Sonnen-, Monden- und anderen Planeten-Skalen. Auf Wunsch Klangaktionen zum Mitmachen. 24 Uhr:Mitternachts-Eurythmie in Planetenskalen mit harmonisierender Wirkung zum Mitmachen oder Zuschauen.
Mitwirkende: Gregers Brinch (London), Christian Ginat (Dornach), Gotthard Killian (Arlesheim), Joachim Pfeffinger (Basel), Knut Rennert (Leipzig), Lothar Seitz (Dornach), Kazuhiko Yoshida, Reinhard Penzel, Emi Yoshida (München)
• Änderungen vorbehalten
Das Ticket zu 18 Euro (in Form eines nicht übertragbaren Bändchens) für die Lange Nacht der Musik wird ab Anfang April im Sekretariat erhältlich sein. Es berechtigt zum Eintritt in alle Veranstaltungen und zur Benutzung der Shuttlebusse.

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Für Mitglieder und Freunde
Freitag, 10.5.2019, 17 Uhr bis Samstag, 11.5., 18 Uhr

  • Mitgliedertag:
  • Anthroposophie, Ich und Welt

Rudolf Steiner bezeichnet die Anthroposophie auch als „aus dem Geiste fließendes Leben“. Indem ich mich mit Anthroposophie beschäftige, entsteht eine Wechselwirkung zwischen ihr und mir. Durch mich kann sie in die äußere Welt kommen und in ihr wirksam werden. Hier zeigen sich verschiedene Fragen: Was kommt davon im Leben ganz konkret an? Und was kommt bei den Menschen an, mit denen ich zu tun habe? Oder gar in der Gesellschaft? Wie kann es mir gelingen, Situationen so anzuschauen, dass sie sich selbst aussprechen? Kann ich mit geisteswissenschaftlichem Denken Antworten auf Lebenssituationen finden, die mir sonst rätselhaft blieben? Einen klaren Blick auf die Früchte meines Bemühens erarbeite ich mir mithilfe von Übungen, die Rudolf Steiner für die Rückschau gegeben hat. Ich beginne, von der anderen Seite her zu denken und zu fühlen So komme ich zu einem wirklichkeitsgemäßen Betrachten. In kleinen Arbeitsgruppen wollen wir solchen Fragen nachgehen und unsere Arbeit mit künstlerischen Übungen verdichten.
Vorbereitungskreis: Angela Brühl, Simon Mair, Beate Meuth, Astrid Wunderlich, Emi Yoshida und Florian Zebhauser
Freitag, 10.5.
17.00 Begrüßung, Künstlerisch-Musikalisches,
Gedenken an die Verstorbenen
Künstlerisch-Musikalisches
Vorstellung des Themas und der Arbeitsgruppen
18.10 Pause mit Imbiss
18.40 Arbeitsgruppen
20.15 bis 21 Uhr Plenum

Samstag, 11.5.
09.30 Künstlerisch-musikalischer Beitrag
09.45 Arbeitsgruppen
11.30 Kaffeepause
12.00 Beiträge, Fragen und künstlerischer Abschluss
13.00 Mittagessen im Haus
14.30 Kaffeepause
15.00 Regularien I und II (nur für Mitglieder,
bitte Mitgliedskarte mitbringen)
18.00 Pause mit Imbiss

Tag der Waldorfpädagogik
Samstag, 11.5., 19.30 Uhr
Vortrag im Theater Leo17
Die Schule von Morgen:
Ein Ort der Entfaltung, eine Zeit der Entwicklung in einer Kultur der Freiheit

Florian Osswald,Waldorfpädagoge, Leiter der Pädagogischen Sektion am Goetheanum, Dornach, Schweiz

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 18.5.2019, 10 Uhr bis 16.45Uhr

  • Die wunderbaren Ringe.
  • Eine Suche nach Begegnung

„Ein Königssohn verliebte sich in die Tochter des Nachbarkönigs ...“ und dann läuft nichts mehr so, wie es üblicherweise läuft. In einer gemeinsamen Veranstaltung des Arbeitszentrums und der Lebensgemeinschaft Höhenberg soll ein Begegnungsraum geschaffen werden, in dem neue Möglichkeiten des Zusammenseins gesucht werden. Höhenberger Bewohner werden nach München ins Arbeitszentrum kommen. Wo und wie findet Begegnung statt? Am Vormittag werden wir mit der Sprachgestalterin und Therapeutin Sabine Liedtke das serbische Märchen „Die wunderbaren Ringe“ mit den Mitteln des Improvisationstheaters gestalten. Von Achtsamkeitsübungen bis zum behutsamen Einsteigen in die Welt der Phantasie, einzeln, zu zweit und in der Gruppe nähern wir uns der Darstellung des Märchens. In erster Linie ist aber nicht die perfekte Präsentation das Ziel, sondern das, was jeder dabei ins Spiel bringt, erfindet, erlebt und entdeckt. Im nächsten Schritt tauschen wir uns aus: Was habe ich erfahren? Was hat mich berührt? Welche Schichten in uns werden durch das Märchen berührt? Nach einer gemeinsamen Mittagspause gehen kleine gemischte Gruppen in die Stadt, um diese zu erkunden. Was und wie nehmen wir wahr? Wie geschieht Begegnung mit dem Anderen, der so anders ist als ich? Welcher Weg zum Anderen öffnet sich mir? Wo ist der Ort der Begegnung? Alle kehren um 15.30 Uhr zurück und eine Abschlussrunde beschließt das gemeinsame Tun.
• Anmeldung erforderlich bis 3.5.2019 im Sekretariat der Anthroposophischen Gesellschaft, München.
Gesamtkarte:Mitglieder € 20 (2 Coupons),Nichtmitglieder € 24

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 Ohne Vorkenntnisse
Freitag bis Sonntag, 24.5, 16 Uhr
bis 26.5.2019, 12.30 Uhr

  • Meditation

Meditations- und Schulungswegseminar auf Schloss Weidenkam, Münsing am Starnberger See
Verantwortlich: Gisela Weller-Widmann, Florian Zebhauser; Eurythmie: Emi Yoshida
In vielen Menschen ist ein starkes Bedürfnis nach meditativer Vertiefung vorhanden. Der auf Anthroposophie basierende Schulungsweg legt besonderen Wert auf das klare Überblicken und bewusste Vollziehen der Übungen und Meditationen. Unbewusstes ins Bewusstsein heraufzuholen ist eine der Aufgaben unseres Zeitalters, das 1413 begonnen hat. In Kunst und Wissenschaft finden sich bedeutende Zeugnisse dieses Bewusstseinswandels, z.B in der Malerei der Renaissance, in der Entdeckung Amerikas oder der Erfindung der Buchdruckerkunst. Wir bieten mit dem Meditationsseminar die Möglichkeit, auf einem Schloss in der Nähe des Starnberger Sees abseits der Touristenströme in ruhiger, wunderbarer Natur Übungen und Meditationen kennenzulernen, zu üben und sich in der Gruppe auszutauschen. Die Teilnahme ist sowohl
für bereits meditationserfahrene Menschen, als auch für Neu-Einsteiger möglich. Wichtig ist der Wille zur Vorurteilslosigkeit und zu ständigem Dazulernen.
• Seminargebühr 80 €. 2 Übernachtung mit VP pro Person von 210 € (im DZ) bis 280 € (EZ mit Bad).
• Für den Ablauf der Veranstaltung siehe separaten Flyer oder www.anthroposophie-muenchen.de
• Anmeldung erforderlich. Anmeldeschluss 8.5.2019 Tel. 089.33 25 20 oder info(AT)anthroposophie-muenchen.de

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Ohne Vorkenntnisse
Freitag/Samstag, 31.5./1.6.2019
Zwei Vorträge, Aussprache, Musik ungarischer Komponisten

  • Veranstaltungsreihe – Europäische Perspektiven: Ungarn und Europa

Ágnes Balassa, Budapest; Dr. Markus Osterrieder, Krailling; am Flügel: Bettina Niesig

• Freitag, 19 bis ca. 21.30 Uhr
Musik und Vortrag:Wahlentscheidungen: eine Vision Europas aus ungarischer Perspektive Ágnes Balassa (mit Übersetzung aus dem Englischen von Dr. Markus Osterrieder)
Der Vortrag gibt einen Einblick in den inneren Konflikt der Selbstfindung in Ungarn zwischen Ost und West bis in die heutige Gegenwart. Aber es soll auch auf den geschichtlichen Hintergrund der Visegrád-Gruppe (Visegrád 4, dem halboffiziellen Binnenbündnis von Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn innerhalb der EU) eingegangen werden. Ágnes Balassa ist seit über 20 Jahren Lehrerin für Geschichte und Literatur an der Pesthidegkút Waldorf-Schule in Budapest. Unter anderem ist sie Leiterin des Lehrerkollegiums und Oberstufenbetreuerin. In Ungarn und anderen Ländern entwickelte sie zahlreiche innovative Schulprojekte. Sie ist Kursleiterin am Waldorf-Lehrerseminar in Ungarn sowie auf der Internationalen Fortbildungswoche für die Oberstufe am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik Kassel.

• Samstag, 10 bis ca. 13.15 Uhr
10.00 Musikalischer Auftakt,
Vortrag „Ein dunkler Untergrund, über dem ein in Farben spielendes Licht glänzt.“ Dr. Markus Osterrieder
Diese Charakterisierung stammt aus der Feder Rudolf Steiners, als er in seinem „Lebensgang“ über sein Geburtsland schrieb. In dem Beitrag soll anhand der Schilderung von Biographien und Landschaften die mannigfaltige Verwobenheit Ungarns in die europäische Kultur und darüber hinaus in die Weltkulturen zur Sprache kommen.
11.30 Pause mit Imbiss
12.00 Aussprache mit den Referenten,
Musikalischer Abschluss
• Je Vortrag mit musikalischen Beiträgen: für Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24; erm. € 14

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Mitgliederveranstaltung
Montag, 3.6.2019   19 bis 21 Uhr

  • Forum

Einladung an alle Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft, an einer Arbeitssitzung der Konferenz des Arbeitszentrums München aktiv teilzunehmen.

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Vorkenntnisse erwünscht
Mittwoch, 26.6.2019, 18.30 und 20 Uhr

  • Johanni-Imagination

18.30 bis ca. 19.30 Uhr Einführung
„... was sich da oben bildet durch das hinaufstrahlende Silber, durch das oben über das strahlende Silber hinflutende Gold, in das eigentlich durch die Kraft der Sonnenwirkung das aus der Erde ausstrahlende Silberglänzende verwandelt wird ...“ Es soll übend versucht werden, durch das Anschauen von Silber und Gold eine Erfahrung dieses alchemistischen Prozesses zu erreichen, so dass das Johanni-Erleben in den Alltag hineinwirken kann. Annette Saarmit Erika Leiste, Astrid
Wunderlich, Florian Zebhauser
20 Uhr Lesung der Johanni-Imagination
GA 229, Vortrag vom 12.10.1923 durch Bodo Bühling
• Eintritt frei
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Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 28.6.2019, 20 Uhr

  • Johanni-Feier

IONA-Ensemble mit Döris Bürgener, Andrea Deuschle, Svjetlana Fain u.a.
Ausgehend von den vier kosmischen Jahreszeiten-Imaginationen Rudolf Steiners und ihre Engelgestalten, Michael, Gabriel, Raphael und Uriel, blicken wir auf ihr Zusammenwirken, in einer wunderbaren Weise den Menschen in ihre Mitte stellend. In unserer Aufführung wird dem Wirken Uriels besondere Aufmerksamkeit
zugewendet. „... Uriel, in dem webenden Sonnengold, sich seinen Leib aus goldigem Licht webend ...“ Rudolf Steiner
• Spenden erbeten

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 29.6.2019, 9.30 bis 17 Uhr,
Tagesseminar mit vier Vorträgen, jeweils mit Aussprache

  • Der esoterische Buddhismus Japans, die moderne buddhistische Meditation und die Anthroposophie

Andreas Neider, Stuttgart; Emi und Kazuhiko Yoshida, München; Fritz Nagel, München, Shakuhachiflöte

09.30 Musikalische Einstimmung mit Shakuhachiflöte (zu allen Vorträgen)
Andreas Neider
Die Entwicklungsgeschichte des Buddhismus von den Ursprüngen bis zum 18. Jahrhundert
11.00 Pause im Imbiss
11.30 Andreas Neider
Der gemeinsame Ursprungsort der modernen buddhistischen Meditation und der Anthroposophie in der Theosophical Society – das Parlament der Weltreligionen von 1893
13.00 Mittagspause
14.00 Emi und Kazuhiko Yoshida
Kukai der Begründer des Shingon-Buddhismus – seine Biographie und seine Lehre
15.00 Pause mit Imbiss
15.30 Andreas Neider
Das Pantheondes esoterischenShingon-Buddhismus, eindreidimensionales Mandala und seine Beziehung zur Freien Hochschule fürGeisteswissenschaft
Musikalischer Ausklang

Der Buddhismus hat sich seit seiner Begründung immer wieder verwandelt und weiterentwickelt. Dabei ist im frühen Mittelalter durch den buddhistischen Mönch Kukai der so
genannte esoterische Shingon-Buddhismus entstanden, der sich bis in die Gegenwart gegen alle anderen modernisierten Formen des Buddhismus behaupten konnte. Auf seinen Begründer und auf das durch ihn entwickelte buddhistische Pantheon soll in zwei Vorträgen eingegangen werden. Dabei ergeben sich auch interessante Verbindungen zur Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. Die Kolonialgeschichte des 19. Jahrhunderts in Asien führte unter anderem auch zu einer mehr oder weniger erzwungenen Modernisierung des Buddhismus sowohl in Japan als auch in Südostasien. In deren Verlauf entwickelten sich die heute im Westen verbreiteten
säkularisierten Formen der buddhistischen Meditation. Bei deren Entstehung spielte auch die Theosophical Society eine entscheidende Rolle, in der auch Rudolf Steiner Mitglied war, um auf ihrem Boden die Anthroposophie in die Welt zu bringen. Auf diese interessante Konstellation wird in zwei weiteren Vorträgen eingegangen. Mit diesem Seminar soll das anthroposophische Verständnis des Buddhismus erweitert und vertieft werden. Andreas Neider, Studium der Philosophie, Ethnologie, Geschichte
und Politologie. Tätigkeit im Verlag Freies Geistesleben als Lektor und Verleger. Leiter der Kulturagentur „Von Mensch zu Mensch“. Veranstalter der Stuttgarter Bildungskongresse. Mitbegründer der Akanthos-Akademie Stuttgart, Referent für Anthroposophie, Meditation, Medienpädagogik sowie die Kritik der digitalen Transformation. Zahlreiche Veröffentlichungen. Zurzeit arbeitet er an einer Dissertation an der Alanus-Hochschule zu einem Methodenvergleich der buddhistischen mit der anthroposophischen Meditation.
• Gesamtkarte: Mitglieder € 30, (3 Coupons), Nichtmitglieder € 36, ermäßigt € 21

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Für Mitglieder und Freunde
Dienstag, 2.7.2019, 18 bis 19.30 Uhr

  • München–Russland

Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Neben aktuellen Fragen zur Zusammenarbeit mit den russischen Freunden innerhalb unserer Partnerschaft wird an den Inhalten des Buches von Sergej O. Prokofieff „Die geistigen Aufgaben Mittel-und Osteuropas“ gearbeitet.

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 6.7.2019
Tag der Anthroposophie

  • Wie kommt Anthroposophie in das Leben?

Nur durch konkrete einzelne Menschen und ihre Fähigkeiten! In diesem Sinn stehen am Tag der Anthroposophie Angebote im Mittelpunkt, die verdeutlichen, wie die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners in der Praxis lebendig wird.
• 10 Uhr bis 11.30 Uhr und 16 bis 17.30 Uhr, Leopoldstr. 46a
Binden und Lösen im Formenzeichnen mit Rosi Ruisinger, Kunsttherapeutin

Aus der geraden und gebogenen Linie entwickelte Rudolf Steiner das Formenzeichnen als neues pädagogisch-therapeutisches Unterrichtsfach für die Waldorfschule. Es fördert entwicklungsgemäß das Erlernen der Schrift und mündet in der projektiven Geometrie. Formenzeichnen heißt: mit den Strömungen der Bildekräfte umzugehen. Diese bindenden und lösenden Linien und Formen sind wesentlicher Bestandteil in der anthroposophischen Kunsttherapie. Sie entstehen aus rhytmisch fließenden Bewegungen, wirken belebend, erwärmend, harmonisierend, regen besonders den Willensbereich an und holen das Ich herein. Mit einfachen Übungen nähern wir uns der Ausgewogenheit der Lebensbilde-Welt.

• 14 Uhr, Leopoldstraße 46a
Simon Mair, Demeter-Landwirt, Farchach
Demonstration des Rührens biologisch-dynamischer Präparate und Gespräch
In der Beobachtung des Dynamisierungsvorgangs, wie im Austausch mit Simon Mair werden die Hintergründe der Demeter-Landwirtschaft anschaulich.

• 15 Uhr, Nikolaistraße 17 (EG)
Jochen Baltzer, Geschäftsführer des Vereins für-einander Pflegedienst und Nachbarschaftshilfe e.V.
Impulsbeitrag und Austausch:Was kann Anthroposophie bedeuten bei der pflegenden Begleitung alter oder kranker Menschen – in Nachbarschaftshilfe – in der täglichen Zusammenarbeit in unserem Verein? Was gelingt uns, und womit tun wir uns schwer?

• 11 bis 16 Uhr, Leopoldstraße 48
Familie Bartsch, Kunst und Spiel
Aktivitäten: Kinderschminken, Lesungen für Kinder, Nassfilzen, Steine bemalen und weitere Aktionen jeweils zur vollen Stunde.

• 15 Uhr, Leopoldstraße 46a
Claudia Hahn-Wenders, Hahn-Apotheke
Anthroposophische Pharmazie
Was sie ist, was sie will, was sie kann Mit praktischen Beispielen und anschließendem Austausch.

• 19 Uhr, Theater Leo17, Leopoldstraße 17, Vortrag Thomas Jorberg, Vorstand der GLS Gemeinschaftsbank, Bochum
Nachhaltigkeit, quo vadis?

Unsere Gesellschaft steht vor riesigen Herausforderungen: Unsere Umwelt leidet unter kritischem Ressourcenverbrauch, Gewässerverschmutzung durch Giftstoffe, Rückgang der Bodenfruchtbarkeit und massivem Artensterben. Volkswirtschaftlich ist trotz stetig positiver Konjunktur eine wachsende soziale Ungleichheit erlebbar. Unser Wirtschaftssystem versagt mehr und mehr bei der gerechten Verteilung der Güter. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl an initiativen Menschen und Unternehmen, die sich erfolgreich für echt nachhaltige und zukunftsweisende Lösungen in den verschiedensten Bereichen stark machen – sei es in der Landwirtschaft, bei der Mobilität, in der Pflege oder bei der Bildung und auf vielen anderen Feldern. Zudem gibt es mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen eine globale Einigung darüber, was heute eigentlich dringend Not tut. Die Probleme fordern uns dazu heraus, die Dinge nicht vereinzelt, sondern im Zusammenhang zu verstehen. Es braucht aber zudem eine Veränderung von bestimmten Rahmenbedingungen, damit eine durchgreifende Entwicklung auf breiter Linie geschieht und Nachhaltigkeit zum Mainstream werden kann.
• Eintritt für alle Veranstaltungen frei.

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Für Mitglieder und Freunde
Freitag, 19.7.2019, 19 bis ca. 21.30 Uhr

  • Sommerfest

mit Kazuhiko Yoshida und dem Chor der Anthroposophischen Gesellschaft
Bevor die lange Sommerpause beginnt, gibt es ein Singen und Lauschen in unseren Räumen, ein gemeinsam-festliches Sich-Begegnen und mehr ... Es wird Getränke und einen einfachen, aber leckeren Imbiss geben und unser Motto an diesem Tag mag sein: Lassen Sie sich überraschen!

Sehr lesenswert

Friedwart Husemann

Rudolf Steiners Schriften In 50 kurzen Porträts

Wenn jemand die ägyptischen Pyramiden besucht, oder Chartres, dann klingt seine Erzählung anders, als wenn er sich das nur angelesen hat – das ist dann Buchwissen – sondern er war vor Ort, er war dort, er weiss die Dinge aus erster Hand. So mit dem schriftlichen Werk von Rudolf Steiner: Friedwart Husemann war dort, er war vor Ort – er hat sich das nicht nur angelesen. Dieses Faktum springt einen aus jeder Zeile seines neuen Buches an und der Spruch, dass substantielle Anthroposophie nicht kurz und knapp dargestellt werden kann, ist widerlegt. Und was wichtiger ist: das Lesen macht Freude! Roland Tüscher

Anthroposophie wird Kunst

Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
Die gedruckte Dokumentation zum Münchner Kongress "Anthroposophie wird Kunst" ist hier zum Preis von € 19,95 zu kaufen. / mehr >>>