Programm von Januar bis Ostern 2019

Mitglieder und Freunde

Freitag, ,30.11., 7. und 14.12.,
19 bis 20.30 Uhr
Adventsarbeit am Grundsteinspruch

  • Erleuchtung, Beflügelung und Begeisterung

Nachdem wir im letzten Jahr mit den dreifachen „übe“ gearbeitet haben, werden wir uns in diesen Adventswochen mit der Verbindung des Ich mit dem Kosmos mit der Frage beschäftigen: Wie komme ich vom eigenen Ich zum Gottes-Ich, zum Welten-Ich und zum freien Wollen? Mit Gespräch, Eurythmie und Sprache nähern wir uns dem
Grundsteinspruch.
Mitwirkende: Astrid Wunderlich, Emi Yoshida, Tamara Koch
• Freier Eintritt

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Ohne Vorkenntnisse
Mittwoch, 19.12., 18.30 und 20 Uhr

  • Weihnachts-Imagination

• 18.30 bis 19.30 Uhr, Einstimmung
„So dass wir, wenn wir im Tiefwinter die Erde betrachten, die innerliche Tendenz der Salzbildung haben, wir ferner haben in seiner bestimmtesten, ausgeprägtesten Form den Merkurbildungsprozeß, die Merkurbildung, und während wir in der Hochsommerzeit Rücksicht nehmen müssen auf den außerirdischen Kosmos in der Sulfurisierung, haben wir jetzt die Aschenbildung.“ Im Jahreslauf spielen die drei Substanzen Salz, Wasser und Asche eine große Rolle in der Erde, um die Erde und für die Erde. Was geschieht mit diesen Substanzen, wenn sie in der Taufe eines Kindes ihre Wirksamkeit entfalten? Gibt es da Gegensätze? Verwandtschaften? Steigerungen? Diese Fragen soll in einem gemeinsamen Gespräch bewegt werden.
Gespräch: Sabine Hecker, Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser
20 Uhr Lesung der Weihnachts-Imagination vom 6.10.1923 durch Bodo Bühling
• Eintritt frei

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Ohne Vorkenntnisse
Donnerstag, 27.12., 19 Uhr

  • Weihnachtsfeier

In unserem Bemühen zu üben, zu reifen, Entwicklung zu empfinden webt eine feine Lemniskate, die zart den Zusammenhang der Seele mit den Hierarchien erfühlen lässt.
Im Echo zur Johannifeier, der Sonnenwende, möchte die weihnachtliche Feier einstimmen, in Innigkeit den Weg zu den Tiefen der Winternächte zu finden. Die Poesie Wladimir
Solowiews spiegelt diese Sehnsucht und das Ringen des Herzens, die Nähe des Christus zu empfinden. Im Grundsteinspruch empfangen wir den Ruf an unsere Seele, uns zum Licht aufwärts zu wenden. Wir freuen uns, diese Feier zusammen mit Eurythmisten aus Russland gestalten zu können und auf diese Weise auch den Westen mit dem Osten zusammenklingen zu lassen.
Eurythmie: Aus der Gruppe Elena von Negelein aus Moskau – Irina Rogoschina, Marina Romanova, Lena Kasakova mit Gedichten in russischer Sprache, die Übersetzungen und den Grundstein: Irmi Burghardt, Christine Glank, Katharina Gleser, Angela Götte, Laura Monserrat, Nina Kürschner, Emi Yoshida, Horst Krischer
Sprachgestaltung: Karin Hege, Dornach und Ilona Karol, Odessa;
Musik: Yoshie Higo-Breitenbach
Konzept: Christine Glank

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Programm Januar bis Ostern 2019

Ohne Vorkenntnisse
Samstag, Sonntag,12./13.1., drei Vorträge

  • Richard Wagner und der deutsche Volksgeist
  • Marcus Schneider, Basel

Samstag, 20 Uhr
Richard Wagners Weg zum Christentum

• Sonntag, 10 bis 11.15 Uhr (anschl. Pause mit Imbiss)
Richard Wagner und der deutsche Volksgeist


• Sonntag, 11.30 Uhr
Richard Wagner und der Schatten der deutschen Vergangenheit

In neuer Zeit gilt es als eine wissenschaftliche Tatsache, dass Richard Wagner ein Antisemit gewesen sei, insbesondere ist es üblich geworden, Figuren wie Mieme, Beckmesser, Kundrie als jüdische Karikatur zu bezeichnen. Dies ist künstlerisch fragwürdig. Wir kommen heute nicht darum herum, Richard Wagner aus dem Kontext dreier Voraussetzungen zu verstehen: 1. Die Zeitgenossenschaft im 19. Jh.; 2. Die eigene Vorarbeit innerhalb der Mythologie; 3. Sein eigener karmischer  Hintergrund. Alle drei Vorträge werden mit musikalischen Beiträgen am Klavier erhärtet.
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Ohne Vorkenntnisse
Freitag bis Sonntag, 18. bis 20.1.

  • Chor-Wochenende für alle

Mit Vortrag, Übungen, Konzert und Gesangsunterricht Werbeck-Ensemble unter der Leitung von Christiaan Boele und Chor der Anthroposophischen Gesellschaft München unter der Leitung von Kazuhiko Yoshida

• Freitag, 18. 1., 20 Uhr
Vortrag von Christiaan Boele
Die Bedeutung des Singens in der Gegenwart

• Samstag, 19. 1., 9.30–11 Uhr
Öffentliche Chor-Übungen mit Christiaan Boele
(Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.)

• Sonntag, 20. 1., 11.30 Uhr
Chor-Konzert mit Werken verschiedener Komponisten Werbeck-Ensemble, Chor der Anthroposophischen Gesellschaft

• Sonntag, 20.1., 15 bis 16.45 Uhr
Kurs mit Christiaan Boele: Einführung in die Schule der Stimmenthüllung. Praktische Übungen zum zeitgemäßen Umgang mit der eigenen Stimme. Mindestteilnehmerzahl: 10

Vortrag, öffentliche Chorübungen und Konzert, jeweils Mitglieder 10 € (1 Coupon), Nichtmitglieder 12 €, erm. 7 €
Kurs am Sonntag Mitglieder 20 € (2 Coupons), Nichtmitglieder 24 €, erm. 14 €

Das Werbeck-Vokalensemblemit seiner besonderen Klangqualität hat mit Konzerten in vielen Ländern Begeisterung hervorgerufen. Das Repertoire des Ensembles umfasst Vokalmusik aus 6 Jahrhunderten, regelmäßig kommen Chorstücke des Ernst-Pepping-Schülers Jürgen Schriefer zur Aufführung. Die ca. 20 Sängerinnen und Sänger des Ensembles stammen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Ungarn und Irland. Gründer und Leiter des Ensembles ist Christiaan Boele, er ist einer der namhaften Gesangspädagogen der „Schule der Stimmenthüllung“ und persönlicher Schüler von Jürgen Schriefer. – Schule der Stimmenthüllung: Die von der schwedischen Sängerin Valborg Werbeck-Svärdström (1879-1972) entwickelten Gesangsübungen der „Schule der Stimmenthüllung“, die Rudolf Steiner als anthroposophische Gesangsmethode anerkannte, werden im künstlerischen, im pädagogischen und im therapeutischen Bereich mit Erfolg angewendet. Die „Schule der Stimmenthüllung“ wurde von Jürgen Schriefer (1929–2014) als direktem Schüler Valborg Werbecks über Deutschland hinaus bekannt gemacht und weiter entwickelt. Viele im Alltag stark geforderte Menschen unserer Zeit schätzen das Regenerierende und Gesundende der Gesangsübungen. Die Schulung bedarf keiner Voraussetzungen und ist offen für Laien, für versierte Choristen und für professionelle Sänger oder Musiker.
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Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 25.1., 19 bis 21 Uhr

  • Elemente des Anthroposophischen Schulungsweges
  • Mit Gisela Weller-Widmann, Astrid Wunderlich, Emi Yoshida,

Umwandlung des Gefühls – auf dem Weg zur Inspiration

Im ersten Teil gibt es einen Erfahrungsaustausch zum Thema „Sinnlichkeitsfreies Denken“ mit Astrid Wunderlich. Nach der Pause: „Umwandlung des Gefühls“ mit Emi Yoshida . Bei der Begegnung mit dem Menschen, mit dem Kunstwerk, mit der Natur und mit der Welt entsteht ein erster Eindruck. Wie schwingt es zwischen den Beiden? Um die Stimmung und die Schwingung des Anderen wahrzunehmen, muss eigene Zu oder Abneigung schweigen. Kann ich mit dem Anderen mitschwingen? Gibt es objektives und lebendiges Fühlen?

Was teilen das Wesen oder die Dinge mir mit? Die sechs Nebenübungen, die am Anfang dieser Schulungswegreihe standen, werden kurz aufgefrischt. Weitere Übungen für die 12-blättrige Lotosblume werden an diesem Abend eingeführt und praktiziert.  Neue Teilnehmer sind herzlich eingeladen.
Kursabend für Mitglieder 10 € (1 Coupon) Nichtmitglieder 12 € (keine Coupons), erm. 7 €
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Mitgliederveranstaltung
Samstag, 26.1., 11 Uhr

  • Begrüßung neuer und zugezogener Mitglieder

Nach einem Eingangsreferat gegenseitiges Vorstellen und Gespräch. Anschließend wartet ein kleiner Imbiss mit der Möglichkeit zu persönlichem Austausch.

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Mitglieder und Freunde
Donnerstag, 31.1., 20 Uhr

  • Rückblick auf die Generalversammlung in Dornach 2018

Einführender Beitrag und Aussprache Georg Soldner, Dornach,Arzt, stellvertretender Leiter der Medizinischen Sektion und Mitglied der Goetheanumleitung.
Die Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft im März 2018 verlief turbulent und hinterließ Fragen. Diese aufgeworfenen Fragen wurden vielerorts noch länger bewegt. Auf Bitte der Konferenz des Arbeitszentrums wird Georg Soldner im öffentlichen Rahmen einen Rückblick geben und in einen Austausch eintreten. Was ist geschehen, was können wir beobachten, wie geht es weiter?  Um einen freiwilligen Kostenbeitrag wird gebeten.
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Freitag,1.2., 20 Uhr, Vortrag mit Eurythmie

  • Wirtschaft 4.0: Kommt eine Welle der Arbeitslosigkeit auf uns zu? Wie können wir damit umgehen?
  • Vortrag: Dr. Christian Kreiß, Eurythmie: Liudmila Troickaja

Durch die rasant fortschreitende Informations- und Kommunikationstechnik, künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Computerisierung, Ausbau der Robotertechnik, Verzahnung und Vernetzung von Prozessen, fahrerlose Autos usw. stehen wir seit einigen Jahren mitten in einem neuen Produktivitätsschub der sich möglicherweise noch intensivieren wird. Kommt dadurch eine neue Rationalisierungswelle und steigende Arbeitslosigkeit auf uns zu? Falls ja, wie können wir  umgehen und was können wir dagegen tun? Welche Chancen bietet diese Entwicklung? Im Vortrag wird auf die Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklungen eingegangenund mögliche Lösungen werden aufgezeigt. Im Anschlussan den Vortrag ist eine offene Diskussion vorgesehen.
Prof. Dr. Christian Kreiß, geb. 1962, studierte Volkswirtschaftslehreund promovierte in München über die Große Depression 1929 bis 1932. Nach der Berufstätigkeit als Bankier und Investment-Banker, unterrichtet er seit 2002 als Professor an der Hochschule Aalen Finanzierung und Wirtschaftspolitik. 2004 und 2006 hielt er an der University of Maine, USA, Master of Business Administration (MBA) Vorlesungen über Investment Banking. Autor von vier Büchern: Profitwahn, Geplanter Verschleiß, Gekaufte Forschung, Werbekritik . Zahlreiche Veröffentlichungen und öffentliche Vorträge, Fernseh- sowie zahlreiche Rundfunkinterviews. Einladungen in den Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte zu geplantem Verschleiß und Wirtschaftsethik. www.menschengerechte wirtschaft.de
Mitglieder 10 € (1 Coupon) Nichtmitglieder 12 € (keine Coupons), erm. 7 €
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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 2.2., 10.30 bis ca. 13.30 Uhr
(Pause mit Getränken und kleinem Imbiss)

  • Einführung in die Anthroposophie
  • Wie zeigt sich Anthroposophie heute in der Lebenspraxis?
  • Christian Gelleri, Rosenheim; Simon Mair, Farchach und Johannes Rust, Rosenheim

Drei erfahrene Anthroposophen berichten aus ihren Lebensgebieten: Geldwesen, Landwirtschaft und Medizin. Aus welchen Quellen schöpfen sie? Wie kann die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners in der Lebenspraxis wirksam und sichtbar werden? Nach drei einleitenden Impulsreferaten und einer kleinen Pause ist ausreichend Zeit für Ihre Fragen und das weiterführende Gespräch.
Mitglieder 10 € (1 Coupon) Nichtmitglieder 12 € (keine Coupons), erm. 7 €
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Freitag, 8.2./15.2./1.3.,
19 bis 20.30 Uhr
Textarbeit und Gespräch

  • Wie können wir lernen den Frieden zu verwirklichen?
  • Gisela Weller-Widmann, Florian Zebhauser

Die Entwicklung der Bewusstseinsseele als Ursache für Konflikte – und als Rettung daraus. Dass die Appelle an sich selbst und andere, doch bitte endlich friedlich, lieb und nicht egoistisch zu sein, nicht zu dem gewünschten Ziel führen, müssen wir täglich aufs Neue erleben. Warum ist das so? Und was kann hilfreich sein? Notwendig ist, die großen Zusammenhänge des Menschen mit der Erde und dem Kosmos ins klare Bewusstsein heraufzuholen. Die Bedeutung des Entwicklungsgedankens endlich ernst zu nehmen! Die erste Stufe auf dem Schulungsweg ist das Studium von geisteswissenschaftlichen Inhalten. Man erwirbt sich dadurch ein logisches, folgerichtiges Denken. Dieses bildet eine sichere Grundlage, wenn man in das Übersinnliche kommt und das Physische als Stütze nicht mehr hat. Wenn man auch mit anderen Menschen studiert und nicht nur alleine für sich, kann man erleben, wie anders der andere denkt. Man kann diese Vielfalt als Bereicherung erfahren und wird dadurch beweglicher in seinem eigenen Denken. So können wir viel voneinander lernen. An drei Freitagen bieten wir auch jenen Menschen die Möglichkeit, diese Erfahrung zu machen, die üblicherweise nicht oder nur schwer an regelmäßigen Veranstaltungen teilnehmen können. Wir lesen und besprechen den Vortrag von Rudolf Steiner „Soziale und antisoziale Triebe im Menschen“, in GA186, 12.12.1918, Tb 746 oder als Einzelausgabe. Entstehende Fragen wollen wir miteinander bewegen. Auch Übungen werden angeregt. Alle, die sich für diese Arbeit interessieren, sind herzlich willkommen. Es sind keine speziellen Kenntnisse erforderlich, aber der Wille zur Vorurteilslosigkeit. Bitte den Text des Vortrags mitbringen.
Gesamtkarte 20 € (2 Coupons) Für Nichtmitglieder 24 € (keine Coupons), ermäßigt 14 € Einzeleintritte wie bei Vorträgen.
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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 16.2., 20 Uhr, Vortrag

  • Biodynamische Pflanzenzüchtung zwischen Markt und Ideal
  • Julian Jacobs, Dachau

Julian Jacobs wird das Spannungsfeld der Züchtung im biodynamischen Hoforganismus veranschaulichen: Zwischen Hybriden, Gentechnik und Marktansprüchen auf der einen Seite
und Bedürfnissen und Wohlergehen der Gemüsekulturpflanzen  auf der anderen. Und was bedeutet das für uns Menschen?
Dabei sollen die Qualitätsfragen aus verschiedenen Richtungen beleuchtet werden, wobei die Bildekräfteforschung größeren Raum einnehmen wird. Der Vortragende ist Betriebsgründer, Mitinhaber und Unternehmer des Obergrashofs bei München, seit 30 Jahren in der biodynamischen
Züchtung erfolgreich tätig und von Anfang an bis heute mitarbeitend in der Saatgutinitiative Kultursaat in Bingenheim.
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Für Mitglieder und Freunde
Freitag/Samstag, 8./9.3.

Offenes Gespräch mit Einführung

  • Hochschule heute
  • Johannes Kiersch, Witten-Annen

Es werden zurzeit diverse wesentliche Fragen zur Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und deren Entwicklung in Deutschland bewegt. Johannes Kiersch hat sich eingehend mit dem geschichtlichen Hintergrund der Freien Hochschule beschäftigt. Seine Veröffentlichungen trugen dazu bei, dass eine breit angelegte Auseinandersetzung begonnen hat. So hat er in Zusammenarbeit mit der Dornacher Hochschulleitung eine Geschichte der Freien Hochschule unter dem Titel „Steiners individualisierte Esoterik einst und jetzt“ verfasst. Die Veranstaltung soll ein offener Austausch sein, zu der auch die örtlichen Vermittler der Hochschule eingeladen sind. Die Moderation
übernehmen Elisabeth Wutte und Florian Zebhauser.
– In einem Perspektiventext der Landesgesellschaft heißt es: Die Anthroposophische Gesellschaft fördert eine erweiterte Hochschularbeit. Dabei geht es darum, die Arbeit der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft über die gelesenen und frei gehaltenen Klassenstunden hinaus um weitere Formen zu ergänzen, die in der heutigen Bewusstseinslage der Menschen wichtig erscheinen. Sowohl die Lebensformen der Hochschule, als auch deren Verständnisgrundlagen bedürfen einer breiteren
Basis der Gesprächsangebote. Die Hochschule als „innere Entwicklungsaufgabe“ kann durch die Tätigkeit der Gesellschaft unterstützt werden und umgekehrt braucht es im Zusammenleben der AG eine erfahrbare, gelebte Hochschulqualität. Als konkrete Schritte in diese Richtung werden unter anderem gesehen:
Verschiedene Arten von Hochschul-Gesprächen (auch zu Fragen auf Gebieten der Lebensfelder und zu Zeitfragen). Räume schaffen, um sich über innere Erkenntnisse
austauschen zu können (meditative Praxis, Erweiterung der Wahrnehmungen etc.).
• Freitag, 8.3., 20 Uhr
Einführung durch Johannes Kiersch und moderiertes Gespräch
• Samstag, 9.3., 10 bis ca. 11.30 Uhr
Fortsetzung und Vertiefung der Fragen und des begonnenen Austausches

Eintritt frei, ein freiwilliger Kostenbeitrag ist erbeten.
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Mitglieder und Freunde
Dienstag,12.3., 18 bis 19.30 Uhr

  • München–Russland
  • Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser

Ein Bericht von der Delegiertenversammlung in Moskau ist vorgesehen. Zudem versuchen wir uns anhand des Buches von Sergej O. Prokofieff „Die geistigen Aufgaben Mittel- und Osteuropas“ die Anforderung bewusst zu machen, die durch die Pflege dieser Partnerschaft gegeben ist.
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Ohne Vorkenntnisse
Freitag,15.3., 20 Uhr , Vortrag

  • Zusammenklang von innerlichesoterischer Arbeit und Wirkung in der pädagogischen Praxis
  • Claus-Peter Röh, Dornach

In der Arbeit an der Allgemeinen Menschenkunde wie in der individuell entwickelten Meditationsübung, – überall dort, wo aus freiem Impuls innere Verwandlungen beginnen, zeigen sich Wirkungen und Resonanzen davon im Alltagsleben. Dieser geistige Strom reicht von Stufen der Aufmerksamkeit während des pädagogischen Handelns bis zur feineren Wahrnehmung in der Unmittelbarkeit der menschlichen Begegnung.
Claus-Peter Röh war als Klassen-, Musik- und Religionslehrer an der Freien Waldorfschule in Flensburg tätig. Seit 1998 ist er Mitglied im Initiativkreis der Pädagogischen Sektion in Deutschland, seit 2010 der Pädagogischen Sektion am Goetheanum in Dornach/CH. Ab Januar 2011 in Kooperation mit Florian Osswald Übernahme der Sektionsleitung.
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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 23.3.,18 Uhr, Vortrag, Übungen, Gespräch

  • Rudolf Steiners Sprechübungen
  • Thomas Zumsande, Heiligenberg

In Zusammenhang mit den sozialen Konflikten des Jahres 1919 entstanden die ersten Sprechübungen Rudolf Steiners. Seitdem werden sie an der Freien Waldorfschule, in der Heilpädagogik und sprachkünstlerischen Therapie, aber auch in Rezitation und Schauspiel auf vielfältige Weise eingesetzt. Einmal dienen sie zur zungenbrecherischen Sprechgymnastik, zur Atemschulung und Stimmbildung, außerdem als Übungsweg für das Erleben der Lautqualitäten. Mit ihnen wendet sich die anthroposophische Sprachgestaltung vom rein künstlerischen dem sozialen und pädagogisch-therapeutischen Umfeld zu. Was bedeutet es, dass die Sprechübungen zunächst in den Auseinandersetzungen um eine Dreigliederung des sozialen Organismus zum Einsatz kamen? Haben sie eine bestimmte Aufgabe im menschlichen Miteinander? Wie hängt dieses mit Sprache zusammen? An den Vortrag schließt sich ein hörendes und sprechendes Üben an. Dieses wird durch Tamara Koch und Kilian Gaertner tatkräftig unterstützt.
• 18 bis 19.30 Uhr
Vortrag und gemeinsames Gespräch
• 19.30 Uhr, Pause mit Imbiss
• 20 bis 21 Uhr
Gemeinsames Üben und Gespräch
Mitglieder 20 € (2 Coupons) Nichtmitglieder 24 € (keine Coupons), erm. 14 €
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Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 29.3., 20 Uhr, Vortrag

  • Inmitten „intelligenter“ Geräte – was bleibt vom Menschen?
  • Prof. Dr. habil. Edwin Hübner

Der Mensch ist von digitalen Geräten umgeben, die sein Leben prägen. In welche Zukunft lebt er dadurch hinein? Die heute entstehenden „intelligenten“ Systeme stellen der anthroposophischen Bewegung existenzielle Aufgaben. Welche Beiträge kann sie zu der Frage nach dem Wesen des Menschen geben?
Prof.Dr.habil. Edwin Hübner, geb. 1955, Studium der Mathematik sowie der Physik in Frankfurt/Main und in Stuttgart. Ab 1985 Lehrer an der Freien Waldorfschule Frankfurt/Main.

Daneben wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Medienpädagogik. Ab 2015 Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart – Seminar für Waldorfpädagogik. Zahlreiche Publikationen, u.a.: Medien und Pädagogik. Gesichtspunkte zum Verständnis der Medien. Grundlagen einer anthroposophisch-anthropologischen Medienpädagogik (edition waldorf 2015)
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Ohne Vorkenntnisse
Sonntag, 31.3., 17 Uhr, Vortrag
19.30 Uhr, Konzert

  • Mikalojus Konstantinas Čiurlionis – Künstler an der Schwelle zur geistigen Welt
  • Johannes Greiner, Aesch
  • Liudmila Troickaja, Eurythmie

In mehrfacher Hinsicht ist das Schaffen des litauischen Künstlers Mikalojus Konstantinas Čiurlionis (1875-1911) außerordentlich interessant. Wie nur wenige andere Künstler verstand er es, sich in mehr als einer Kunstform auf höchstem Niveau auszudrücken. Er war ein Musiker, dessen geniale Kompositionen mit denen des gleichzeitig lebenden Alexander Skrjabin verglichen werden können und er war ein Maler mit einer höchst eigenständigen Bildsprache zwischen Symbolismus und Abstraktion. Er hat übrigens schon vor Kandinsky abstrakte Bilder gemalt. Seine Briefe, Tagebucheintragungen und Dichtungen zeigen ein außergewöhnliches Geschick, mit Bildern (Malerei!) und Stimmungen (Musik!) dichterisch umzugehen. Seine Briefe an seine Frau und verschiedene Tagebucheinträge und Kurzgeschichten sprechen von geistigen Erlebnissen, die von träumerischen Stimmungsbildern bis zu klaren Reinkarnationserinnerungen reichen. Er zählt zu den Künstlern, die an der Schwelle zur geistigen Welt gewandelt sind. Der Doppelbegabung des Künstlers entsprechend soll Čiurlionis zweifach gewürdigt werden. Der Vortrag wird in sein Leben und seine Bilder einführen, das Gesprächs-Konzert mit Eurythmie gibt Kostproben seiner Musik und zeigt seine Entwicklung als Komponist auf.
• 17 Uhr
Vortrag mit Bildbetrachtung, Johannes Greiner
• Pause mit Imbiss
• 19.30 Uhr
Konzert mit Eurythmie
Flügel, Johannes Greiner; Eurythmie, Liudmila Troickaja
Mitglieder 20 € (2 Coupons) Nichtmitglieder 24 € (keine Coupons), erm. 14 €
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Ohne Vorkenntnisse
Dienstag, 9.4., 18.30 und 20 Uhr

  • Oster-Imagination

• 18.30 bis 19.30 Uhr
Vorbereitung auf die Lesung
„... so haben eigentlich die ahrimanischen Wesen Aussicht, wenigstens partiell, teilweise zu erreichen, was sie wollen, das heißt den Menschen mit der Erde zu verbinden, indem sie gerade seine Gesinnung, seine Auffassung mit dem Irdischen zusammenschmelzen wollen. Sie wollen ihn nach jeder Beziehung ganz zum Materialisten machen ...“ Luzifer und Ahriman – es können Schlagworte sein, Abstraktionen. Wo aber findet man das Ahrimanische in sich, und wo erlebt man diese, „den Menschen von der Erde losreißende luziferische Kraft?“ Im gemeinsamen Gespräch soll ein Erfahrungsaustausch versucht werden.
Gespräch: Astrid Wunderlich, Erika Leiste, Florian Zebhauser,
Eurythmische Demonstration: Irmentraud Burkhardt, Horst Krischer
• 20 Uhr
Lesung der Oster-Imagination
aus GA 229, 7.10.1923 durch Bodo Bühling
Eintritt frei
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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, Sonntag, 13./14.4., drei Vorträge

  • Was sagt Anthroposophie zur Gegenwart?
  • Marcus Schneider, Basel

• Samstag, 20 Uhr
Dostojewsky – Europa und das Christusbild des Ostens
• Sonntag, 10 bis 11.15 Uhr (anschl. Pause mit Imbiss)
Doppelgänger – Erlebnisse und geistiger Durchbruch
• Sonntag, 11.30 Uhr
Narzissmus – die neue Religion
Unsere Zeit hat die Aufgabe, gegen innere und äußere Widerstände den Menschen in geistige Autonomie zu führen. Dabei gilt es, im sogenannten „Doppelgänger“ die Hindernisse zu erkennen. Verwandlung des Schattens; Christus-Suche der Zukunft und Überwindung der Selbst-Verliebtheit sind die Schritte dazu.
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Ohne Vorkenntnisse
Ostermontag, 22.4., 18 Uhr

  • Osterfeier

„Manchmal stehen wir auf zur Auferstehung. Mitten am Tag ...“ (Marie-Luise Kaschnitz)
Es soll auf dieser Feier versucht werden, Auferstehungsmotive in unserer Gegenwart aufzusuchen. So konkret wie möglich, so individuell wie möglich und so erfüllt von der Gegenwart des Auferstandenen im Sinne eines Damaskus-Erlebnisses. Eurythmie: tritonus ensemble, Leitung: Aiga Matthes
Ansprache: Bodo Bühling
Eintritt frei. Spenden erbeten
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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 27.4., 19 Uhr

  • Werkstatt-Konzert mit Einführung

Neues Tonsystem im Kontext Rudolf Steiners und heute (In Zusammenarbeit mit der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum)
Ändert eure Stimmung
Wie ein mächtiger Ruf „ändert euren Sinn“ erschienen auf vielen Gebieten der Kunst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts neue Impulse. Rudolf Steiner konnte dazu durch Rat, durch Vorträge und durch eigene Schöpfungen einen bedeutenden Beitrag leisten. Die Anregung zur Verfeinerung der musikalischen Intervalle, des Tonsystems, wurde an ihn von Kathleen Schlesinger dank ihrer Forschungen an altgriechischen Flöten herangetragen. Die mitwirkenden Musiker sehen darin einen zukunftsweisenden Impuls, und möchten ihn durch konkrete Studien und Kompositionen dem Münchner Publikum lebendig vorstellen. Mitwirkende: Gregers Brinch (London), Christian Ginat (Dornach), Gotthard Killian (Arlesheim), Joachim Pfeffinger (Basel), Knut Rennert (Leipzig), Lothar Seitz (Dornach), Peter Stevens (Überlingen) und Kazuhiko Yoshida
Eintritt frei – Spenden willkommen

Sehr lesenswert

Friedwart Husemann

Rudolf Steiners Schriften In 50 kurzen Porträts

Wenn jemand die ägyptischen Pyramiden besucht, oder Chartres, dann klingt seine Erzählung anders, als wenn er sich das nur angelesen hat – das ist dann Buchwissen – sondern er war vor Ort, er war dort, er weiss die Dinge aus erster Hand. So mit dem schriftlichen Werk von Rudolf Steiner: Friedwart Husemann war dort, er war vor Ort – er hat sich das nicht nur angelesen. Dieses Faktum springt einen aus jeder Zeile seines neuen Buches an und der Spruch, dass substantielle Anthroposophie nicht kurz und knapp dargestellt werden kann, ist widerlegt. Und was wichtiger ist: das Lesen macht Freude! Roland Tüscher

Anthroposophie wird Kunst

Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
Die gedruckte Dokumentation zum Münchner Kongress "Anthroposophie wird Kunst" ist hier zum Preis von € 19,95 zu kaufen. / mehr >>>