Programm von Januar bis Ostern 2018

 Veranstaltungen Januar bis Ostern 2018



ohne Vorkenntnisse

Fr/Sa, 16./17.2.2018, drei Beiträge und künstlerischer Teil
Europa und Tschechien
Veranstaltungsreihe – Europäische Perspektiven. Gibt es übergeordnete Ideen für unseren Kontinent?
• Freitag, 18 Uhr, Vortrag, Dr. Markus Osterrieder
Europäische Blicke auf die böhmischen Länder (České země)
Ausgehend von der Darstellung der „Königin Europa“ aus dem 16. Jahrhundert, auf der die Gebiete des heutigen Tschechien als ‚Solarplexus‘ auf dem Leib der Europa erscheinen, soll in die wechselvollen Schicksale der böhmischen Länder und des Tschechentums aus der Perspektive der anderen
europäischen Regionen eingeführt werden. Warum fanden gerade hier in der Geschichte so viele geistige Auseinandersetzungen statt?
Pause mit Imbiss
• Freitag, 20 Uhr
Eurythmie und Musik tschechischer anthroposophischer Komponisten des 20. Jahrhunderts
Künstlerischer Beitrag, Musik und Eurythmie. Mit Werken von Alois Hába und Viktor Ullmann.
Aleph Ensemble München, Eurythmie: Emi Yoshida, Reinhard Penzel; Klavier: Kazuhiko Yoshida


• Samstag, 9.30 Uhr, Tomáš Zdražil
Die tschechische Erfahrung zwischen Nationalismen und Totalitarismen
Welche Qualitäten haben sich mit der Perspektive eines zukünftigen Europas im tschechischen Kulturraum in zweierlei Hinsicht ausgebildet? Einerseits im Hinblick auf das Volks-und Menschen-Selbstverständnis durch die Auseinandersetzung mit dem Nationalismus deutscher und tschechischer
Prägung? Zukunftsweisend erscheinen hier die Gestalten von Bernard Bolzano und Emanuel Radl. Andererseits im Hinblick auf die innere geistige Autonomie des Menschen durch die Auseinandersetzung mit dem Totalitarismus kommunistischer Prägung? Hier wäre an Václav Havel und Jan Patočka wie auch an die Bürgerrechtsbewegung Charta 77 anzuknüpfen.
Tomáš Zdražil, Studium der Geschichte und Pädagogik, Promotiion zum Thema der schulischen Gesundheitsförderung, Klassen -und Oberstufenlehrer in Tschechien. Seit 2007 unterrichtet er an der Freine Hochschule Stuttgart anthroposophisch-anthropologische Grundlagen der Waldorfpädagogik.
10.45 Uhr Pause mit Imbiss
• 11.15 Uhr, Tomáš Boněk
Die Tschechen und Europa - Sehnsüchte und Ängste, Verletzungen und Träume eines Volkes in Mitteleuropa
Mitteleuropa ist ohne Tschechien kaum denkbar, genau so, wie Tschechien ohne die mannigfaltigen Beziehungen mit Europa. Und dennoch war und ist Europa für viele Tschechen die fremde Welt, die „hinter den Bergen“ liegt. Die zuerst rein äussere Tatsache, dass das Land von den Nachbarländern
durch eine Bergkette fast vollständig getrennt ist, ist heute dadurch, dass sie gleichzeitig auch die Sprachbarriere darstellt, zu einer inneren Tatsache geworden. Tschechien hat mit Europa eine weitgehend traumatisierte Beziehung. Spätestens seit dem 15. Jahrhundert leben die Tschechen in
einer ununterbrochenen Auseinandersetzung mit Europa, die sich auch in allen gegenwärtigen Träumen, Sehnsüchten, Ängsten und Hoffnungen in der Beziehung zu Europa spiegelt.
Die wahrhaft mitteleuropäische Frage entzündet sich heute unter anderem auch an der Unsicherheit, ob die Freunde im Westen oder im Osten zu suchen sind.
Tomáš Boněk (1972), Priester der Christengemeinschaft in Prag, Vorstandsmitglied der Anthroposophischen Gesellschaft in Tschechien. Tätig auch als Lehrer an der Akademie
für soziale Kunst Tabor in Prag und am Priesterseminar der Christengemeinschaft in Stuttgart und Hamburg. Zahlreiche Vorträge über tschechische Geschichte und Geschichte des Christentums, geistige Christologie, Anthroposophie, geistige Aspekte des Umweltschutzes u.a. Studium an der Hussitischen-
Theologischen Fakultät der Karls-Universität Prag und am Priesterseminar Stuttgart. Zwei Jahre als Pfarrer der Christengemeinschaft in Namibia tätig.
12.30 Uhr, kurze Getränkepause
• 12.40 Uhr, Dr.Markus Osterrieder Fragen und Austausch, Abschluss ca. 13.30 Uhr Ende
• Gesamtkarte: Mitglieder € 40 (4 Coupons), Nichtmitglieder € 48, ermäßigt € 28
• Nächster Termin: 8./.9.6.2018
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Freitag, 2.3., 2. Folgeseminar

Wie Goethe uns sehen lehrt- Über Naturerkenntnis der "goetheschen Art"

Astrid Wunderlich

Freitag, 19-21 Uhr, Seminar

Nach einem Vortrag und zwei Seminaren gibt es in diesem Seminar praktische Übungen mit verschiedenen Beispielen, die zu einem eigenen Erleben der Goetheanistischen Naturerkennnis führen.

Mitglieder: 8 € oder 1 Coupon, erm. 6 €

Nichtmitglieder: 10 €, erm. 6 €

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Faustfestival 2018 der Stadt München, www.faustfestival.com
Do, 8.3. und 22.3., 19 bis 21 Uhr
Faust I an zwei Abenden
Bodo Bühling, Lesung
Kein anderes Drama der Weltliteratur macht die bewusstseinsgeschichtliche Dimension des Übergangs in die Neuzeit deutlicher als Goethes Faust. Die ganze Tragik von Verlust und schmerzhaftem Neubeginn ist hier dramatisch erfasst und in allen Facetten des Menschlichen gestaltet worden.
Die Auseinandersetzung mit dem Bösen als Prüfung und innerer Motor für „die größte Strebensdichtung“ der deutschen Literatur kann in ihrer brennenden Aktualität auch heute von Tag zu Tag mehr Hilfe und Orientierung sein!
• Mitglieder € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12, erm. € 7
• Termine für die Lesungen Faust II; 5.4./26.4./24.5./7.6./28.6.
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Vorkenntnisse erwünscht
Fr/Sa, 9./10.3.2018, Vortrag und Seminar
Auferstehung heute
Frank Linde, Glücksburg
• Freitag, 20 Uhr, Vortrag
• Samstag, 9.30–13 Uhr, Seminar (mit Imbisspause)
Die Auferstehung Christi ist ein einmaliges Geschehen. Ihre Wirkung aber hat Bedeutung für alle Zeit. Ob sie im Lebendes einzelnen fruchtbar wird, hängt dabei einzig vom Verhalten des Menschen ab. Wie sind die Aussagen Rudolf Steiners über das Wiedererscheinen Christi im Ätherischen in diesem
Zusammenhang zu verstehen? Ist diese Erscheinung sicher? Was bedeutet die Gegenwart Christi heute für mein Leben? Und wie können die Kräfte der Auferstehung im Alltag ergriffen und verwirklicht werden? Diese im Vortrag behandelten Fragen bilden die Grundlage für die vertiefende Durcharbeitung
im Seminar.
• Gesamtkarte: Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24 €, erm. € 14
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Gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderkreis für Umweltgesundung
Sa, 17.3.2018, 19 bis 21 Uhr, Vortrag
Die Pflanze im Verhältnis zur Sphäre der geistigen Urbilder
Welche Auswirkungen nehmen derzeitige Technologien in der Hybridzüchtung? Heidi Franzke
Die Technik der Hybridisierung, wie sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts Einzug in die Züchtung hielt, greift tief bis in die physischen Grundlagen des Lebenskräftegefüges der Pflanze ein und schädigt ihr Stammzellennetz: das Kambium. Wesentliche Lebensfunktionen, wie der Fortbestand der Pflanzenform in den Folgegenerationen, werden dadurch nachhaltig verletzt. Die Ausführungen Rudolf Steiners aus den Jahren 1923/24 breiten einen bis in den Kosmos reichenden Kontext aus, in welchem sich die Formenvielfalt der Pflanzenwelt im Strom der Generationen erhält. Sie stellen nicht nur eine notwendige Korrektur gegenüber bestehenden Auffassungen von Vererbung und genetischer Determination dar, sondern schaffen erst eine reale Grundlage, die einschneidenden Veränderungen unserer Kulturpflanzen durch derzeitige Züchtungsmethoden tiefergreifend zu erkennen.
Heidi Franzke, biologisch-dynamische Getreidezüchterin seit 1993, hat aktuell ihre Studien zum Kambium in der Pflanze als irdische Personationsfläche für die Wirkungen des kosmischen Umkreises veröffentlicht, aus denen sie tiefergreifende Konsequenzen für die derzeitige, hochtechnisierte Pflanzenzüchtung zieht.
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ohne Vorkenntnisse
Di, 20.3.2018, 18.30 und 20 Uhr
Oster-Imagination – Das Miterleben des Jahreslaufs in vier kosmischen Imaginationen
• 18.30 –19.30 Uhr, Vorbereitung auf die Lesung
Im fünften Vortrag dieses Zyklus schildert Rudolf Steiner, wie die vier Archangeloi-Wesen während des Jahreslaufs „mit segenduftenden Schwingen“ die Erde umkreisen und durchströmen. Wir wollen versuchen, dieses grandiose Zusammenwirken mitzuerleben, indem wir das kosmische Umkreisen der Erde eurythmisch begleiten. Eurythmie: Angela Götte Einführung: Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser
• 20 Uhr, Lesung des 5. Vortrags aus GA 229, 13.10.1923 durch Bodo Bühling
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Feier am Tor der Passions- und Osterzeit
Sa, 24.3.2018, 17 Uhr
„Aber der Sohn, er neigt sich zur Erde“
Feierstunde mit Eurythmie, Musik, Dichtungen von Albert Steffen, Christian Morgenstern u.a. sowie österlichen Betrachtungen.
Mitwirkende: Eurythmie: Irmi Burkhardt, Katharina Gleser, Angela Götte, Stefan Panizza; Sprache: Tamara Koch; Musik: Yoshie Higo-Breitenbach, u.a.
• Eintritt frei

 

Über das Titelzeichen der Zeitschrift „Das Goetheanum”

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