Program Januar bis Ostern 2017


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Veranstaltungen Januar bis Ostern 2017

O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Samstag 25.2., 15 –18.30 Uhr
Rechtsgestaltungen aus Anthroposophie
Sebastian Boegner, Berlin

Zwei Vorträge von Sebastian Boegner (Vertreter des
Arbeitszentrums Berlin seit 2006) mit jeweils anschließender
Aussprache
• 15 Uhr: Rudolf Steiner als Rechtsgestalter von
Mitgliedergesellschaften (1902–1923/24) und
Trägervereinen (1911–1924/25)
16.30 Uhr: Kaffeepause
• 17 Uhr: Zehn Jahre Erfahrung mit der Rechtsgestaltung
des Arbeitszentrums Berlin im Sinne des
von Rudolf Steiner für das Zeitalter der Bewusstseinsseele
entwickelten „republikanischen Prinzips“
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Samstag, 4.3., 18 und 19.30 Uhr
Ändert eure Stimmung
Neues Tonsystem im Kontext
Rudolf Steiners un d heute

In Zusammenarbeit mit der Sektion für Redende und
Musizierende Künste am Goetheanum.
Mitwirkende: Gregers Brinch (London), Christian Ginat
(Dornach), Gotthard Killian (Arlesheim), Joachim Pfeffinger
(Basel), Knut Rennert (Leipzig), Bevis Stevens (Überlingen),
Kazuhiko Yoshida, Reinhard Penzel, Emi Yoshida (München)
• 18 Uhr: Beiträge und Präsentation des Buches
„Rudolf Steiner und die Musik“, Michael Kurtz,
Dornach und Kazuhiko Yoshida, München
• 19.30 Uhr: Werkstatt-Aufführung (Musik und
Eurythmie) mit Einführung von Christian Ginat, Dornach
Wie ein mächtiger Ruf „Ändert euren Sinn“ erschienen auf
vielen Gebieten der Kunst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts
neue Impulse. Rudolf Steiner konnte dazu durch Rat,
durch Vorträge und durch eigene Schöpfungen einen bedeutenden
Beitrag leisten. Die Anregung zur Verfeinerung
der musikalischen Intervalle, des Tonsystems, wurde ihm
von Kathleen Schlesinger dank ihrer Forschungen an altgriechischen
Flöten herangetragen.
Die mitwirkenden Musiker und EurythmistInnen und manche
andere wie Heiner Ruland und die beiden Münchner
Hermann Pfrogner und Rudi Spring sehen darin einen
zukunftsweisenden Impuls, und möchten ihn nach einem
einleitenden Beitrag von Michael Kurtz (Dornach) durch
konkrete Studien und Kompositionen dem Münchner
Publikum lebendig vorstellen.
• Eintritt frei – Spenden willkommen
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Fr/Sa 10./11.3., 3 Vorträge
Die christlichen Orden und ihr Fortwirken heute
Marcus Schneider, Basel

• Freitag, 20 Uhr: Das Entstehen der ersten
großen Orden und ihre Begründer
• Samstag 10 Uhr–11.15 Uhr: Die Mystiker
in den christlichen Gemeinschaften
Kurze Getränkepause
• Samstag 11.30 Uhr: Esoterische Schulen
und ihre Existenz heute
Die großen Orden sind ein Ferment, aus dem Europas
Identität gewachsen ist. Gerade im Luther-Jahr wird viel
vom Augustiner-Orden gesprochen; zentral für unsere
christliche Spiritualität sind die Zisterzienser – hervorgegangen
aus der Trias der Benediktiner, der Dominikaner,
der Franziskaner. Für zahlreiche moderne Seelen gibt
es eine Spannung zwischen Jesuiten und den neueren
soterischen Orden.
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Sa, 18.3., 18+19.45 Uhr, 2 Vorträge
Kaspar Hauser und der Graf von St. Germain
Eckart Böhmer, Ansbach

Auf dem Grabstein des „Kindes von Europa“ in Ansbach
steht geschrieben, er sei das Rätsel seiner Zeit. Gleiches
dürfen wir auch von dem Grafen St. Germain sagen.
Die Vorträge beleuchten die Nähe beider großer Indivi -
dualitäten, die Rudolf Steiner in einer Aussage einmal
in eine gewisse, bedeutsame Beziehung setzte. Es zeigen
sich mannigfache, erstaunliche Bezüge auf, beginnend
beispielsweise mit dem wie vorbereitendem Wirken des
Grafen just in Karlsruhe und Ansbach, bis hin zu beider
tiefsten Beziehung zu dem Christus. Es ist ein exoterisch
wie esoterisch geführtes Ringen höchster Ordnung, dienend
des Menschen wahrer Identität!
Zwischen den Vorträgen gibt es eine kleine Imbisspause.
Referent: Eckart Böhmer, Ansbach
Intendant der Kaspar-Hauser-Festspiele-Ansbach, Theaterregisseur,
Referent und Autor, wurde 1966 in Santiago de
Chile geboren. Über den Beruf des Vaters (Dozent am Goethe-
Institut) waren die Eltern nach Südamerika gekommen.
Es folgten Frankreich, Marokko, Deutschland und
Brasilien. Bereits 1986 hält er in São Paulo die Abiturrede
über die Kaspar-Hauser-Thematik. Nach dem Studium
der Theaterregie in Ulm Gründung eines eigenen Theaters
bei Ansbach. 1998 ruft er die Kaspar-Hauser-Festspiele in
Ansbach ins Leben, deren Intendant er ist. Die Kulturveranstaltung
hat zum Ziel, das umfassende Ereignis in und
um Kaspar Hauser zu erkennen und anzuerkennen, um ihn
somit in die ihm gebührende Weite zu stellen. Alle Künste
und Wissenschaften, die sich dem „Kind Europas“ annehmen,
gehen in dieser einzigartigen Kulturveranstaltung
Hand in Hand. Er selbst brachte bisher zehn eigene
Kaspar-Hauser-Inszenierungen auf die Bühne. Heute ist
er neben seiner Intendanz gefragter Vortragsreisender.
In acht aufeinander aufbauenden Vorträgen zeigt er das
Phänomen Kaspar Hauser in seiner Weite auf.
www.kaspar-hauser.info
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V OR K E N N T N I S S E   E R W Ü N S C H T
Fr/Sa, 24./25.3., Vortrag, Seminar
Die Auferstehung Christi und das Phantom des
physischen Leibes

Frank Linde, Glücksburg

• Freitag, 20 Uhr: Vortrag
• Samstag, 9.30–13 Uhr: Seminar (mit Imbisspause)
In diesem Vortrag und Seminar wird die Auferstehung als
ein ganzheitliches Geschehen behandelt. Die Inkarnation
des Gottes im Menschen und sein Durchgehen durch Tod
und Auferstehung führt zu der Frage nach der Bedeutung
von Himmelfahrt und Pfingsten. Wie verstehen wir Christus
als den Geist der Erde? Wer ist Christus? Das hohe Sonnenwesen,
der Sohn Gottes und die Trinität.
Die Auferstehung hat ihre Bedeutung für den physischen
und ätherischen Leib des Menschen, für den Astralleib und
das Ich. Die Rettung des Leibes geschah für alle Menschen,
unabhängig davon, welcher Religion sie angehören. Für
die Seele und das Ich kann sie ihre heilbringende Wirkung
entfalten, wenn der einzelne Mensch eine Beziehung zu
dem Christus-Ereignis sucht.
Das Mysterium von Golgatha geschah für die Freiheit des
Menschen. Diese kann sich würdig nur entwickeln, wenn
in der inneren Selbsterziehung der Seelenkräfte die niederziehenden
widerstrebenden Kräfte des Bösen überwunden
werden.
Ebenso wird die Frage nach dem Geheimnis des Phantoms
und dem Schicksal des physischen Leibes behandelt.
Was heißt Auferstehung der Toten? Wie verstehen wir
die Entwicklungsgestalt des Leibes durch das Ich zum
Geistesmenschen?
Welche Aufgaben stellen sich für uns heute, für den
Einzelnen, für die anthroposophische Arbeit, damit die
Auferstehung Christi für uns und durch uns Wirklichkeit
werden kann?
• Gesamtkarte: Für Mitglieder 20,– € (2 Coupons)
Für Nichtmitglieder 24,– € (keine Coupons)
ermäßigt: 14,– €
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M I T G L I E D E R  U N D  F R E U N D E
Dienstag, 28.3., 18–19.30 Uhr
München – Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser

Treffen im Rahmen unserer Partnerschaft
München – Russland: Es sind aktuelle Berichte aus
Russland vorgesehen. Weiterhin ist auch ein Austausch
geplant zu den Perspektiven unserer Partnerschaft und
zu den konkreten Planungen für die nächste Zeit.
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Freitag, 31.3., 20 Uhr, Vortrag
Urbild – Sinnbild – Markenbild
Karl Lierl, München

Vortrag über die Kraft der Bilder im Rahmen des
Eurythmie-Festivals 2017
„Denn aus Bildern ist alles geschaffen, Bilder sind die
wahren Ursachen der Dinge, Bilder liegen hinter allem,
was uns umgibt … Diese Bilder hat Plato gemeint, diese
Bilder haben alle gemeint, die von geistigen Urgründen
gesprochen haben, diese Bilder hat Goethe gemeint,
wenn er von seiner Urpflanze sprach. Diese Bilder findet
man im imaginativen Denken.“ (GA157, S. 298)
Beim sinnlichen Anschauen von Bildern richtet sich der
Blick durch das Sinnliche hindurch auf einen Inhalt, der im
Geist erfasst wird. Der Vortrag, mit Lichtbildern, versucht
das deutlich zu machen.
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VORKENNTNISSE  ERWÜNSCHT
Dienstag, 4.4., 18.30 und 20 Uhr
Oster-Imagination

• 18.30–19.30 Vorbereitung auf die Lesung
Wir wollen versuchen, den Gedankenbewegungen des
Vortrages nachzugehen und nachzuspüren. Durch gemeinsames
eurythmisches Üben wird es uns vielleicht möglich,
das heilende Prinzip des Raphael- Merkur, das in diesem
Vortrag angesprochen wird, zu erleben.
Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser
• 20 Uhr Lesung durch Bodo Bühling (GA 229, 7.10.1923)
Eintritt frei
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Sonntag, 9.4., 19 Uhr
Osterfeier: Sprachkraft, als Auferstehungsweg der
Gegenwart

Mit Sprechchor und Texten aus Prosa, Lyrik und Drama
von der regionalen Arbeitsgruppe Sprachgestaltung
München vorbereitet.
Mitwirkende: Kilian Gärtner, Marie-Helene Bally,
Tamara Koch, Wolfgang Wendt, Elisabeth Züllig,
Thomas Zumsande, Verstärkung des Sprechchors durch
Teilnehmer der Sprachgestaltungskurse von Tamara Koch.
Eine Feierstunde über Tod, Verwandlung, Auferstehung
und Neubeginn. Wir können erleben, wie sich Dichter
ganz unterschiedlich mit dem Ostergeschehen verbinden
und auseinandersetzen. Gleichzeitig wird sich die Vielfalt
der Sprache auf ganz wunderbare Weise offenbaren.
• Eintritt frei – Spenden erbeten
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Sa, 22.4., ab 17 Uhr
Dornröschen – ein Märchen der Gebrüder Grimm
Vortrag und Marionettenspiel
in Verbindung mit dem
Eurythmie-Festival in Ismaning

• 17 Uhr Vortrag, Christa von Schilling
„Es soll aber kein Tod sein, sondern ein
hundertjähriger Schlaf...“
Wer weckt uns aus dem Dornröschenschlaf?
„So sehr wir das Gefühl der Entdeckerfreude haben
dürfen, wenn wir auf den geistigen Gehalt der Märchen
stoßen, wie wir ihn dann auch in gedankliche Erkenntnisformen
prägen können, so wenig dürfen wir uns durch die
Entdeckung des imaginativen Wertes von der physischen
Ebene weglocken lassen. Es kommt sonst zu leicht ein
gnostisches und auch humorloses Element zustande.
Das ist ja gerade der Zauber des imaginativen Elementes,
das die Märchen in sich tragen, dass dieses nicht als
solches, sondern nur durch das Transparent der irdischen
Natur hindurch erscheint.“*

Weil wir die Bildersprache der Märchen aber nicht mehr
so leicht verstehen wie die Kinder, die darin die „Muttersprache
ihrer Seele“** finden, werden wir den Schicksalsweg
Dornröschens mit unserer wachen Wahrnehmung,
unseren Empfindungen und Fragen begleiten.
* Emil Bock, Briefe, S.160
** Christa Mewes, Mut zum Erziehen
• Marionettenspiel, Leopoldstraße 17, 19–19.30 Uhr
(bei Bedarf anschließend noch eine Vorstellung)
Blaue Marionettenbühne (seit 1994 in der Rudolf-
Steiner-Schule München-Schwabing. Öffentliche Auf -
führungen von Märchen der Brüder Grimm. Gastspiele
im Goetheanum, in Vicenza, Sassen, Bingenheim und
im süddeutschen Raum.)
Sprecherin: Erika Kolben
Harfe: Michaela Pröll
Beleuchtung: Eberhard Escales
SpielerInnen: Karin Fischer, Ursula Glatz,
Helena und Rafael Heupgen, Hortense Schmidt-Colinet,
Mathias Ueblacker
Bühnenbild: Hortense Schmidt-Colinet,
Cäcilie und Mathias Ueblacker
Inszenierung, Figuren: Cäcilie und Mathias Ueblacker
Christa von Schilling
Geboren 1942 in Berlin
1960 bis 1964: Studium an der Meisterschule für Graphik,
Diplomarbeit: Illustration des französischen Märchens
„Der König der Raben“
Seit 1974 Aufbau und Leitung der Marionettenbühne
Hurleburlebutz. Die Bühne spielt Märchen der Brüder
Grimm im In- und Ausland.
Mitglied des Arbeitskreises Puppenspiel seit ca.1978
Langjähriges Mitglied des Märchenkolloquiums in Dornach
Kurse in Dornach: Märchen inszenieren mit Marionetten
Mitgestaltung von Puppenspiel- und Märchentagungen
in Dornach
• Vortrag: Für Mitglieder 10,– € (1 Coupon)
Für Nichtmitglieder 12,– € (keine Coupons)
Ermäßigt: 7,– €
• Marionettenspiel: 8,– €

Über das Titelzeichen der Zeitschrift „Das Goetheanum”

Zu kaufen bei uns:

Fogende Drucksachen können bei uns erworben werden.

Seelenkalender mit Bildern

NEU Anthroposophischer Seelenkalender mit Bildern von Reinold Pfeifer. Ein Aufstellkalender, Format A5, mit Meditationsbildern zu allen 52 Wochensprüchen. Künstlerisches Vermächnis von Reinold Pfeifer (1932–2009). Spiralgebunden mit Kartonrücken zum Aufstellen. 25 € zzgl. Versand
Alle Abbildungen sind hier zu betrachten.

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Anthroposophie wird Kunst

Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
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