Programm von Ostern bis Juli 2019

Vorkenntnisse erwünscht

Mittwoch, 26.6.2019, 18.30 und 20 Uhr

  • Johanni-Imagination

18.30 bis ca. 19.30 Uhr Einführung
„... was sich da oben bildet durch das hinaufstrahlende Silber, durch das oben über das strahlende Silber hinflutende Gold, in das eigentlich durch die Kraft der Sonnenwirkung das aus der Erde ausstrahlende Silberglänzende verwandelt wird ...“ Es soll übend versucht werden, durch das Anschauen von Silber und Gold eine Erfahrung dieses alchemistischen Prozesses zu erreichen, so dass das Johanni-Erleben in den Alltag hineinwirken kann. Annette Saarmit Erika Leiste, Astrid
Wunderlich, Florian Zebhauser
20 Uhr Lesung der Johanni-Imagination
GA 229, Vortrag vom 12.10.1923 durch Bodo Bühling
• Eintritt frei
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Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 28.6.2019, 20 Uhr

  • Johanni-Feier

IONA-Ensemble mit Döris Bürgener, Andrea Deuschle, Svjetlana Fain u.a.
Ausgehend von den vier kosmischen Jahreszeiten-Imaginationen Rudolf Steiners und ihre Engelgestalten, Michael, Gabriel, Raphael und Uriel, blicken wir auf ihr Zusammenwirken, in einer wunderbaren Weise den Menschen in ihre Mitte stellend. In unserer Aufführung wird dem Wirken Uriels besondere Aufmerksamkeit
zugewendet. „... Uriel, in dem webenden Sonnengold, sich seinen Leib aus goldigem Licht webend ...“ Rudolf Steiner
• Spenden erbeten

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 29.6.2019, 9.30 bis 17 Uhr,
Tagesseminar mit vier Vorträgen, jeweils mit Aussprache

  • Der esoterische Buddhismus Japans, die moderne buddhistische Meditation und die Anthroposophie

Andreas Neider, Stuttgart; Emi und Kazuhiko Yoshida, München; Fritz Nagel, München, Shakuhachiflöte

09.30 Musikalische Einstimmung mit Shakuhachiflöte (zu allen Vorträgen)
Andreas Neider
Die Entwicklungsgeschichte des Buddhismus von den Ursprüngen bis zum 18. Jahrhundert
11.00 Pause im Imbiss
11.30 Andreas Neider
Der gemeinsame Ursprungsort der modernen buddhistischen Meditation und der Anthroposophie in der Theosophical Society – das Parlament der Weltreligionen von 1893
13.00 Mittagspause
14.00 Emi und Kazuhiko Yoshida
Kukai der Begründer des Shingon-Buddhismus – seine Biographie und seine Lehre
15.00 Pause mit Imbiss
15.30 Andreas Neider
Das Pantheondes esoterischenShingon-Buddhismus, eindreidimensionales Mandala und seine Beziehung zur Freien Hochschule fürGeisteswissenschaft
Musikalischer Ausklang

Der Buddhismus hat sich seit seiner Begründung immer wieder verwandelt und weiterentwickelt. Dabei ist im frühen Mittelalter durch den buddhistischen Mönch Kukai der so
genannte esoterische Shingon-Buddhismus entstanden, der sich bis in die Gegenwart gegen alle anderen modernisierten Formen des Buddhismus behaupten konnte. Auf seinen Begründer und auf das durch ihn entwickelte buddhistische Pantheon soll in zwei Vorträgen eingegangen werden. Dabei ergeben sich auch interessante Verbindungen zur Freien Hochschule für Geisteswissenschaft. Die Kolonialgeschichte des 19. Jahrhunderts in Asien führte unter anderem auch zu einer mehr oder weniger erzwungenen Modernisierung des Buddhismus sowohl in Japan als auch in Südostasien. In deren Verlauf entwickelten sich die heute im Westen verbreiteten
säkularisierten Formen der buddhistischen Meditation. Bei deren Entstehung spielte auch die Theosophical Society eine entscheidende Rolle, in der auch Rudolf Steiner Mitglied war, um auf ihrem Boden die Anthroposophie in die Welt zu bringen. Auf diese interessante Konstellation wird in zwei weiteren Vorträgen eingegangen. Mit diesem Seminar soll das anthroposophische Verständnis des Buddhismus erweitert und vertieft werden. Andreas Neider, Studium der Philosophie, Ethnologie, Geschichte
und Politologie. Tätigkeit im Verlag Freies Geistesleben als Lektor und Verleger. Leiter der Kulturagentur „Von Mensch zu Mensch“. Veranstalter der Stuttgarter Bildungskongresse. Mitbegründer der Akanthos-Akademie Stuttgart, Referent für Anthroposophie, Meditation, Medienpädagogik sowie die Kritik der digitalen Transformation. Zahlreiche Veröffentlichungen. Zurzeit arbeitet er an einer Dissertation an der Alanus-Hochschule zu einem Methodenvergleich der buddhistischen mit der anthroposophischen Meditation.
• Gesamtkarte: Mitglieder € 30, (3 Coupons), Nichtmitglieder € 36, ermäßigt € 21

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Für Mitglieder und Freunde
Dienstag, 2.7.2019, 18 bis 19.30 Uhr

  • München–Russland

Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Neben aktuellen Fragen zur Zusammenarbeit mit den russischen Freunden innerhalb unserer Partnerschaft wird an den Inhalten des Buches von Sergej O. Prokofieff „Die geistigen Aufgaben Mittel-und Osteuropas“ gearbeitet.

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 6.7.2019
Tag der Anthroposophie

  • Wie kommt Anthroposophie in das Leben?

Nur durch konkrete einzelne Menschen und ihre Fähigkeiten! In diesem Sinn stehen am Tag der Anthroposophie Angebote im Mittelpunkt, die verdeutlichen, wie die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners in der Praxis lebendig wird.
• 10 Uhr bis 11.30 Uhr und 16 bis 17.30 Uhr, Leopoldstr. 46a
Binden und Lösen im Formenzeichnen mit Rosi Ruisinger, Kunsttherapeutin

Aus der geraden und gebogenen Linie entwickelte Rudolf Steiner das Formenzeichnen als neues pädagogisch-therapeutisches Unterrichtsfach für die Waldorfschule. Es fördert entwicklungsgemäß das Erlernen der Schrift und mündet in der projektiven Geometrie. Formenzeichnen heißt: mit den Strömungen der Bildekräfte umzugehen. Diese bindenden und lösenden Linien und Formen sind wesentlicher Bestandteil in der anthroposophischen Kunsttherapie. Sie entstehen aus rhytmisch fließenden Bewegungen, wirken belebend, erwärmend, harmonisierend, regen besonders den Willensbereich an und holen das Ich herein. Mit einfachen Übungen nähern wir uns der Ausgewogenheit der Lebensbilde-Welt.

• 14 Uhr, Leopoldstraße 46a
Simon Mair, Demeter-Landwirt, Farchach
Demonstration des Rührens biologisch-dynamischer Präparate und Gespräch
In der Beobachtung des Dynamisierungsvorgangs, wie im Austausch mit Simon Mair werden die Hintergründe der Demeter-Landwirtschaft anschaulich.

• 15 Uhr, Nikolaistraße 17 (EG)
Jochen Baltzer, Geschäftsführer des Vereins für-einander Pflegedienst und Nachbarschaftshilfe e.V.
Impulsbeitrag und Austausch:Was kann Anthroposophie bedeuten bei der pflegenden Begleitung alter oder kranker Menschen – in Nachbarschaftshilfe – in der täglichen Zusammenarbeit in unserem Verein? Was gelingt uns, und womit tun wir uns schwer?

• 11 bis 16 Uhr, Leopoldstraße 48
Familie Bartsch, Kunst und Spiel
Aktivitäten: Kinderschminken, Lesungen für Kinder, Nassfilzen, Steine bemalen und weitere Aktionen jeweils zur vollen Stunde.

• 16 Uhr, Leopoldstraße 46a
Claudia Hahn-Wenders, Hahn-Apotheke
Anthroposophische Pharmazie
Was sie ist, was sie will, was sie kann Mit praktischen Beispielen und anschließendem Austausch.

• 19 Uhr, Theater Leo17, Leopoldstraße 17, Vortrag Thomas Jorberg, Vorstand der GLS Gemeinschaftsbank, Bochum
Nachhaltigkeit, quo vadis?

Unsere Gesellschaft steht vor riesigen Herausforderungen: Unsere Umwelt leidet unter kritischem Ressourcenverbrauch, Gewässerverschmutzung durch Giftstoffe, Rückgang der Bodenfruchtbarkeit und massivem Artensterben. Volkswirtschaftlich ist trotz stetig positiver Konjunktur eine wachsende soziale Ungleichheit erlebbar. Unser Wirtschaftssystem versagt mehr und mehr bei der gerechten Verteilung der Güter. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl an initiativen Menschen und Unternehmen, die sich erfolgreich für echt nachhaltige und zukunftsweisende Lösungen in den verschiedensten Bereichen stark machen – sei es in der Landwirtschaft, bei der Mobilität, in der Pflege oder bei der Bildung und auf vielen anderen Feldern. Zudem gibt es mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen eine globale Einigung darüber, was heute eigentlich dringend Not tut. Die Probleme fordern uns dazu heraus, die Dinge nicht vereinzelt, sondern im Zusammenhang zu verstehen. Es braucht aber zudem eine Veränderung von bestimmten Rahmenbedingungen, damit eine durchgreifende Entwicklung auf breiter Linie geschieht und Nachhaltigkeit zum Mainstream werden kann.
• Eintritt für alle Veranstaltungen frei.

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Für Mitglieder und Freunde
Freitag, 19.7.2019, 19 bis ca. 21.30 Uhr

  • Sommerfest

mit Kazuhiko Yoshida und dem Chor der Anthroposophischen Gesellschaft
Bevor die lange Sommerpause beginnt, gibt es ein Singen und Lauschen in unseren Räumen, ein gemeinsam-festliches Sich-Begegnen und mehr ... Es wird Getränke und einen einfachen, aber leckeren Imbiss geben und unser Motto an diesem Tag mag sein: Lassen Sie sich überraschen!

Sehr lesenswert

Friedwart Husemann

Rudolf Steiners Schriften In 50 kurzen Porträts

Wenn jemand die ägyptischen Pyramiden besucht, oder Chartres, dann klingt seine Erzählung anders, als wenn er sich das nur angelesen hat – das ist dann Buchwissen – sondern er war vor Ort, er war dort, er weiss die Dinge aus erster Hand. So mit dem schriftlichen Werk von Rudolf Steiner: Friedwart Husemann war dort, er war vor Ort – er hat sich das nicht nur angelesen. Dieses Faktum springt einen aus jeder Zeile seines neuen Buches an und der Spruch, dass substantielle Anthroposophie nicht kurz und knapp dargestellt werden kann, ist widerlegt. Und was wichtiger ist: das Lesen macht Freude! Roland Tüscher

Anthroposophie wird Kunst

Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
Die gedruckte Dokumentation zum Münchner Kongress "Anthroposophie wird Kunst" ist hier zum Preis von € 19,95 zu kaufen. / mehr >>>