Programm von September bis Dezember 2018

Ohne Vorkenntnisse

Freitag, 20.7., 20 Uhr

  • Die 4 Temperamente

Melancholiker, Sanguiniker, Phlegmatiker und Choleriker
Sebastian Scheuthle
Jeder erkennt sich wieder. Diese außergewöhnliche Übereinstimmung zwischen dem Zuschauer und dem Darsteller, dieses gegenseitige Erkennen und Erkennbar – Machen, gibt jeder Aufführung eine besondere Atmosphäre. Das Theater erfüllt hier in unterhaltsamer komischer und humorvoller Weise seine schönste Aufgabe: Es ermöglicht Selbsterkenntnis. Mit Haut und Herz verwandelt sich Scheuthle in seine Geschöpfe. Der Schein wird Da-Sein, die vier werden nicht gespielt, sie werden vorgelebt. Dadurch entsteht etwas  Substantielles. Eine Qualität, die Sogkraft hat. Inszenierung frei nach Frieder Nögge.
Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24, erm. € 14

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Ohne Vorkenntnisse

Freitags, 7.9., 19.10., 2.11.2018,19 bis 21 Uhr, Seminar

  • Das Wesen des Lebendigen verstehen lernen – ein Goetheanismus-Seminar

Astrid Wunderlich
Im vergangenen Wintertrimester wurde der Goetheanismus als eine mögliche wissenschaftliche Methode zur Erforschung des Lebendigen vorgestellt und anfänglich anhand von chemischen Prozessen und Pflanzenbetrachtungen geübt. In diesem Trimester sollen diese Studien an Pflanzen und Tieren fortgesetzt und vertieft werden. Neben den praktischen Versuchen im Kurs werden auch Ansätze einiger namhafter Anthroposophen vorgestellt.
Der Kurs ist offen für alle Interessenten!
Je Seminareinheit: Mitglieder € 8 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 10, erm. € 7

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Ohne Vorkenntnisse
Freitag, Samstag, 14./15.9.2018, Zwei Vorträge
Dr. Martina Maria Sam, Dornach

• Freitag, 20 Uhr

  • Die Ausbildung des Herzdenkens als Weg zur inneren Befreiung

Auf dem von Rudolf Steiner angegebenen Seelenschulungsweg muss der Entwicklung des meditativen Lebens die Ausbildung des inneren Wahrheitsgefühls parallel gehen. Dieses bildet sich aus durch die Umwandlung des Ätherleibs – Träger unserer Gewohnheiten und Lebensstandpunkte. Das «Wahrheitsfühlen» ist ein Denken mit dem Herzen – es gründet in der Mitte unseres Wesens, wo irdischer und kosmischer Mensch sich ineinander verschränken. Durch dieses «Herzdenken » kann der Mensch, der sich selbst überwunden und so von der «Gewalt, die alle Wesen bindet» (Goethe) befreit hat, das «innere Wort» vernehmen – es sprechen sich die Dinge und Wesen der Welt in ihm aus. – Der Weg zur Ausbildung des Herzdenkens, der zugleich der Weg der inneren Befreiung ist, soll in seinen einzelnen Stationen im Vortrag betrachtet werden.

• Samstag, 20 Uhr

  • „Meine Seele sollte in eine Art Abgrund gerissen werden“ – über Rudolf Steiners Seelenprüfung um 1898 und ihre Überwindung

Bevor Rudolf Steiner nach 1902 die Geisteswissenschaft begründen konnte, führte ihn sein Weg durch eine tiefe innere Prüfung. Die innere Freiheit, deren Begriff er sich 1894 in seiner «Philosophie der Freiheit» erarbeitet hatte, musste er sich in den folgenden Jahren existentiell erringen. Die Art, wie Rudolf Steiner diesen Lebensabgrund durchschritt, legte den Grund für sein weiteres Wirken. Was er in diesen Jahren der Prüfung durchleben musste und auf welche Weise er die Krise überwand, soll Thema dieses Vortrages sein.

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Freitag, 21.9.2018, 20 Uhr, Vortrag

  • Wenn der Bewusstseinsboden wankt. Das Gewahrwerden der Gefahren an der Schwelle

Beate Meuth, Künstlerin, Lebenskräfteforscherin, Coach, Dozentin
Viele Schwellenerfahrungen finden mitten im Alltag statt. Es sind komplexe Situationen, die uns überraschen und verwirren. Wir fühlen uns überfordert oder auch beglückt. Unbemerkt von der eigenen Seele wirken Kräfte in und um uns, die Wirklichkeiten schaffen. Wie können wir im Lebensstrudel diese Wirksamkeiten aus unserem Ich heraus erkennen und Orientierung finden? Wie können wir Geistes-Gegenwart, Intuition und Wahrheitsgefühl stärken? In Vortrag und Gespräch führen wir uns die Phänomene an Beispielen vor Augen und erhellen sie durch die konkrete Übungs- und Erkenntnispraxis, die Rudolf Steiner als sicheren Weg im Unterscheiden der Geister aufzeigt.
Beate Meuth, Jg. 1962, hatte in ihrer Biographie vielfache Berührung mit zeitgenössischen Einflüssen, die nach Ich und Seele greifen. Dadurch war sie aufgefordert, die anthroposophische Bewusstseinsschulung methodisch zu ergreifen und konkrete Lebensbezüge herzustellen.

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 Ohne Vorkenntnisse
Dienstag, 25.9., 18.30 und 20 Uhr

  • Michael-Imagination

(aus GA 229, 15.Okt. 1923) Gespräch: Es wird ein Austausch versucht, wie die kosmische Begierde im Weltenraum zu verstehen ist. Dabei sind auch eigene Erfahrungen gefragt. Wie ist der Bezug zu den Gesetzen, den Weisungen der Planeten zu denken? Die drei Hochsommersprüche aus den Zwölf Stimmungen, die Strophen von den Zwillingen, dem Krebs und dem Löwen, könnten dabei eine Hilfe sein.
Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser

  • 20 Uhr Lesung der Michael-Imagination

vom 15. Oktober 1923 durch Bodo Bühling
Eintritt frei

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 Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 28.9.2018, 20 Uhr,

  • Michaeli-Feier

       Die spirituelle Dimension des Mutes

Ansprache Bodo Bühling
Was bedeutet Mut im michaelischen Sinne? Über den Zusammenhang von Mut und Liebe.

In vielen Bereichen unseres persönlichen und sozialen Lebens ist die Angst das vorherrschende und viele Lebensäußerungen dominierende Gefühl. Michael ist die Wesenheit in unserer Zeit, die nicht nur den Mut des Menschen fordert und braucht, um den Boden für unsere Freiheitsentwicklung zu schaffen, sondern er kann auch Stütze und Ermutiger zu einem Leben in der Ent-Ängstigung werden.
Eurythmie: Ruth Balala, Dorothea Maier; mit Musik von D. Schostakowitsch, Klavier: Gregor Arnsberg
• Eintritt frei, Spenden erbeten

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Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 5.10.2018, 19 bis 21 Uhr

  • Elemente des Anthroposophischen Schulungsweges

Mit Gisela Weller-Widmann, Astrid Wunderlich, Emi Yoshida, Florian Zebhauser
9. Abend: Sinnlichkeitsfreies Denken als Vorstufe zur Imagination, Astrid Wunderlich
Immer wieder betonte Rudolf Steiner die Notwendigkeit eines sicheren Denkens als Grundlage für den Schulungsweg und gab Hinweise, wie man sich dies an der sinnlichen Welt erüben kann. Ein nächster Schritt hin zur höheren Erkenntnis erfordert, dass man sich in seinem Denken von sinnlichen Wahrnehmungen löst und ein lebendiges, kraftvolles, logi-sches Denken ausbildet. Lebendig – logisch, wie passt das zusammen? Solche Fragen, mögliche Übungswege und der Austausch über Erfahrungen damit stehen im Mittelpunkt dieses Abends.
Im ersten Teil beginnt Gisela Weller-Widmannmit einem Rückblick auf den 8. Abend (13.4.) Dabei steht wieder die 16-blättrige Lotusblume im Mittelpunkt mit den 8 Übungen,
die auch den Wochentagen zugeordnet werden. Auch neue Interessenten sind herzlich eingeladen.
Kursabend für Mitglieder 10 € (1 Coupon)
Nichtmitglieder 12 € (keine Coupons), erm. 7 €

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Veranstaltung in Passau, Innstraße 71
Samstag,13.10.,11 Uhr

  • Zwischen Macht und Ohnmacht –Halten und Aushalten. Möglichkeiten der Begleitung in schwerer Krankheit und am Lebensende

Dr. Johannes Rosenbruch, München
• 11 Uhr bis 12.30, Vortrag
Mittagspause
• 14 Uhr, Seminar und Gespräch bis ca. 15.30 Uhr
Die Spezialisierung der heutigen Medizin bietet zwar nahezu unbegrenzte Therapiemöglichkeiten, sie verliert jedoch den Blick für den ganzen Menschen. Alles scheint kurier-, reparierund machbar. Schwere und unheilbare Krankheit und das nahe Lebensende konfrontieren jedoch mit Ohnmacht und Hilflosigkeit. Wie können Qualitäten des Begleitens und Geleitens, des Haltens und Aushaltens, als Zeichen einer menschengemäßen Betreuung in der letzten Lebensphase ermöglicht werden?
Dr. Johannes Rosenbruch, Internist und Palliativmediziner. Oberarzt der Palliativstation am Klinikum Universität München-Großhadern
Vortrag: Mitglieder € 10, Nichtmitglieder € 12, ermäßigt € 7
Seminar: Mitglieder € 8, Nichtmitglieder € 10, ermäßigt € 6

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Eurythmieaufführung im Theater Leo17
Sonntag, 14.10., 17 Uhr

  • "Wovon die Menschen leben"

Leo Tolstoi - Eurythmeum Stuttgart, Else-Klink-Ensemble Die Schusterleute Semjon und Matrjona, die so arm sind, dass sie sich nicht einmal den dringend benötigten Winterpelz kaufen können, nehmen einen Fremden auf, den Semjon am Wegesrand gefunden hat. Obwohl der Schuster anfangs an ihm vorübergehen wollte und seine Frau sich zuerst heftig sträubte ihm ein Abendessen zu geben, gewinnt dieser schnell ihr Herz und wird zum lieben Hausgenossen und geschickten Schustergesellen. Der Fremde ist ein Engel Gottes, der eines seiner Gebote nicht ausgeführt hatte und auf die Erde verbannt wurde um drei Worte Gottes zu begreifen. Durch drei Begegnungen erfährt der vermeintliche Schustergeselle die von Gott geforderten Erkenntnisse und weiß nun, dass ihm verziehen ist.
Eurythmie: Moritz Jehle, Eiki Maiya, Julia Petaeva, Isabella Serrano, Lena Sontheimer, Milan Tannert, Johanna Schad
Sprache: Armgard von Gagern; Musik: Nune Aarakelian;
Licht: Diethard Bastian; Künstlerische Leitung: Petre Smaranda
• Eintritt: Mitglieder € 20, Nichtmitglieder € 24, erm. € 16
• Freier Eintritt für ein Kind in Begleitung eines Erwachsenen

Vorverkauf

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Workshop und Eurythmieaufführung
Samstag, 27.10., 15 Uhr

  • Orpheus heute?

Gioia Falk und Freies Eurythmie-Ensemble, Dornach
15:00 Workshop I mit Gioia Falk
16:30 Pause mit Imbiss
17:00 Workshop II mit Gioia Falk
18:30 Pause mit Imbiss
19.00 Eurythmie-Aufführung
Orpheus heute? Wo werden wir angesprochen, wenn wir die Geschichte von Orpheus hören? Wie ist es möglich, dass Dichter und Sänger über Jahrtausende und bis heute ihn besingen? Auch uns hat er berührt, wir leben mit ihm ganz in der Gegenwart; die Frage bleibt offen: Wer kann singen, wer so spielen oder vortragen, dass die Natur und ihre Geschöpfe bewegt werden, unendlich tief und innerlich ergriffen werden; dass selbst „die Steine“ beginnen zu weinen? Wir haben uns bewegen lassen und als Eurythmisten möchten wir durch Bewegung davon erzählen. Der Gang von Orpheus in die Unterwelt hat uns inspiriert, die Suche nach der geliebten Eurydike so aufzugreifen, dass das verborgene Leben im Rhythmus unser Herz führt und begleitet. Die Rhythmen und Metren, auf denen griechische und viele reiche Dichtung zu uns sprechen, ist der bewegte Untergrund, auf dem unsere Bilder und Erscheinungen entstehen und womit wir diese Darbietung in Szene gesetzt haben. Ein oberstes Gesetz beherrscht
die Natur, das ist der Rhythmus. Wir stehen mit unserem rhythmischen System viel näher der geistigen Welt als mit unserem Denksystem. Die Rhytmisierung des Lebens gehört zu den Vorbedingungen für ein Aufsteigen zu den höheren Welten. (Rudolf Steiner)
Texte u. A. von Ovid, Gustav Schwab und Christoph Willibald Gluck; Gedichte von Manilius, Rainer Maria Rilke, Hans Müller-Wiedemann und Ingeborg Bachmann. Musikalisch begleitet durch Naturton Instrumente (Harfe, Obertonflöte, Rahmentrommel, Gong, Hölzer, Steine u.A.) Mitwirkende: Eurythmie: Julia Ballaty, Alvaro Castro, Giulia Cavalli, Anne Kathrin Korf, Christian Loch, Hiromi Mori, Enrica Perotti, Lisa Tillmann. Komposition und Musik: Regula Utzinger. Sprache: Catherine Ann Schmid. Kostüme: Enrica Perotti. Masken: Christian Loch. Mitarbeit: Johannes Falk. Idee und Einstudierung: Gioia Falk
• Workshop I und II: Mitglieder € 16 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 20 (keine Coupons), erm. € 12
• Aufführung: Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24,- (keine Coupons), erm. € 14

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 3.11., 20 Uhr, Vortrag

  • Integrative Medizin – weil der Mensch mehr ist ...

Georg Soldner, München, Dornach
Je erfolgreicher die Schulmedizin maschinelle Diagnoseverfahren, Operationstechniken und Arzneimittel entwickelt, umso deutlicher wird zugleich, dass diese Form des Denkens und Behandelns kranker Menschen an Grenzen stößt. Dass wir damit den Mensch als Patient und seinen Umkreis oft nicht zureichend verstehen, ihm nicht nachhaltig helfen können. Jeder, ob krank, ob alt, ob assistenzbedürftig, ist zugleich mehr: ein Mensch, ein Wesen wie Du und ich und seelisch, körperlich, in seiner Vitalität, in seiner Geschichte, seinen Fähigkeiten einzigartig und unvergleichlich. Jeder Mensch ist ein Wesen, das selbst aktiv werden möchte, das in sich gesund- und krankmachende Kräfte vereinigt, das nach Sinn und Gemeinschaft sucht. Anthroposophische Medizin versucht seit ihrer Begründung 1920, beides zu verbinden: eine gute schulmedizinische Kompetenz und ein geschultes Erfassen und Behandeln des ganzen Menschen mit Leib, Seele und Geist. Sie gehört zu den Therapierichtungen, die eine Integrative Medizin anstreben, die „das Beste aus zwei Welten“ vereinigt, aus Schul- und Komplementärmedizin.

Der Vortragende, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in München und stellvertretender Leiter der medizinischen Sektion am Goetheanum, wird an Hand verschiedener Beispiele darstellen, wie sich heute weltweit Integrative Medizin entwickelt.

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Gedenken für Verstorbene
Samstag, 10.11., 19 Uhr

  • Schwing ich mich ums Zeitlose

Bilder, Gesten und Stimme der Vorangegangenen sind Verbindungstore mit ihnen. Dichter Hans Carossa zeigt uns einen weiteren Weg: Spanne ich meine Muskeln anders und
bewege sie, würde ich Stimmungen der Verstorbenen nachempfinden. Ordne ich meine körperlichen und seelischen Stoffe zu neuen Klangfiguren um, würde ich mit ihnen zusammenklingen. Durch Schleifen und Schieden der Gewordenen kann ich ihr Klingen mit den Sternen begleiten und Ihr Lied singen hören.
Lebensbilder verstorbener Mitglieder
Werke von Hans Carossa, Alois Haba, Kazuhiko Yoshida
Mitwirkende: Ansprache: Kirsi Talvela
Musik: Kazuhiko Yoshida, Chor der Anthroposophischen Gesellschaft
Eurythmie: Irmi Burkhardt, Monika Campion, Horst Krischer, Stefan Panizza, Reinhard Penzel, Monika Rogge, Emi Yoshida
• Freier Eintritt

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 17.11., 18 und 20 Uhr, zwei Vorträge mit Pause

  • Das Grals-Tryptichon von Anne May und Christian Rosenkreuz

Johannes Greiner, Aesch
1918 war das Grals-Tryptichon von Anne May im Münchner Glaspalast ausgestellt. Sie schuf dieses großformatige Werk mit Beratung von Rudolf Steiner für den in München geplanten Johannes-Bau (später: Goetheanum). Das dann in Dornach gebaute Goetheanum enthielt an der Stelle, für die das Grals-Tryptichon geplant war, das dreigegliederte rote Fenster. Im Zweiten Weltkrieg verbrannte das Grals-Tryptichon während eines Bombenangriffs in Hamburg. Das Grals-Tryptichon umfasst tiefe esoterische Geheimnisse. Hieram und Salomo und die Königin Balkis, Melchisedeck, Buddha, Moses und Paulus und viele andere Personen sind auf diesem Bild in Verhältnis zueinander gebracht, in dessen Zentrum die Sonnenwerdung der Erde durch das Mysterium von Golgatha steht. Auch ist die Einweihung des Christian Rosenkreuz dargestellt – ein Geschehen, das Rudolf Steiner 1911 beschrieb.

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Mitglieder und Freunde
Dienstag, 20.11., 18 bis 19.30 Uhr

  • München-Russland

Fragen zu unserer Partnerschaft München-Russland werden offen besprochen. Neben Berichten zur aktuellen Situation der anthroposophischen Arbeit in Russland, versuchen wir uns anhand des Buches von Sergej O. Prokofieff „Die geistigen Aufgaben Mittel-und Osteuropas“ die Aufgaben bewusst zu machen, die die Pflege dieser Partnerschaft beinhaltet. Wir planen einen gemeinsamen Besuch unserer Freunde in Moskau 2019 oder 2020.

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Ohne Vorkenntnisse
Mittwoch, 21.11., 20 Uhr, Vortrag

  • Was heilt uns, was unser Gesundheitswesen? Hürden, Perspektiven,Visionen

Stefan Schmidt-Troschke, Berlin
Gemeinsame Veranstaltung: Gesundheit Aktiv e.V. und Anthroposophische Gesellschaft, München
Die akuten Krankheiten sind scheinbar besiegt. Langzeiterkrankungen, wie Diabetes, Allergien oder chronisch entzündliche Krankheiten sind auf dem Vormarsch. Für die Heilung dieser Krankheiten wird es mehr brauchen als Chemie und Technik. In diesem Vortrag wird aufgezeigt, dass sich vieles ändern muss in unserem Verständnis von Gesundheit und Krankheit, aber auch in der Art und Weise, wie wir mit ihnen umgehen. Was kann eine geisteswissenschaftliche Perspektive dazu beitragen? Es wird ein weiter Bogen gespannt von Übungen zur Selbstregulation über eine feinstoffliche und – geistige Medizin bis hin zu Anregungen für eine Neugestaltung des Gesundheitswesens.
Stefan Schmidt-Troschke ist Geschäftsführer des Bürger- und Patientenverbandes Gesundheit-Aktiv e.V. und Vorstand im Dachverband für Anthroposophische Medizin in Deutschland.

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 Europäische Perspektiven
Samstag, 24.11., zwei Vorträge, Musik und Aussprache

  • Frankreich und Europa

Antoine Dodrimont, Dr. Markus Osterrieder
Musik: Bettina Niesig, Sonja Sanders
10:00 Musik französischer Komponisten
• 10:15 Vortrag (mit Übersetzung): Antoine Dodrimont - Europa aus der Sicht von Frankreich

Die Blickrichtung Frankreichs auf Europa – und die Welt – hängt davon ab, wie sich ein Franzose im Leben seiner Volksseele erfährt. Diese ist oft von einem Gefühl der Überlegenheit durchdrungen, das mit dem Streben nach Gloire (Glorie) und Größe verbunden ist, die sicherlich aus der Vergangenheit stammen, aber die Volksseele heute noch beleben. In diesem Sinne wird der Franzose eher geneigt sein, andere zu belehren, als sich von dem inspirieren zu lassen, was andere ihrerseits verwirklichen. Infolgedessen träumt er ein wenig von einem Europa nach seinem Vorbild, sofern er es nicht aus nationalistischem Chauvinismus ablehnt, der in unserer Zeit weit verbreitet ist. Es bleiben jedoch universalistische Ideale, die aus der Französischen Revolution stammen. Aber leben sie auch jenseits der Worte in einem Volk, das Ideen liebt,
grandiose Ideen?
Antoine Dodrimont, geboren 1945 in Belgien. Studium der Philosophie, Theologie und Sozialwissenschaften. Arbeitete als Verantwortlicher für Dokumentation in einer regionalen öffentlichen Einrichtung. Gleichzeitig engagierte er sich in der Gewerkschaftsbewegung, Erwachsenenbildung und Ökologie. Seine Entdeckung des Werks von Rudolf Steiner, im Alter von 38 Jahren, führte ihn sehr schnell zur Waldorfpädagogik. 18 Jahre lang war er Professor für Geschichte, Französisch und Wirtschaft an der Mathias Grunewald-Schule in Colmar (Waldorfpädagogik). Zwischen 1999 und 2015 war er Vorsitzender der Anthroposophischen Gesellschaft in Frankreich. Seitdem hält er Vorlesungen und Seminare.
• 12:15 Mittagspause
13.15 Uhr: Musik französischer Komponisten
13.30 Uhr, Vortrag: Dr. Markus Osterrieder - Frankreich, Europa und die Frage nach dem Staat
Seit dem französischen König Philipp IV., dem Schönen (der den Orden der Tempelritter zerschlagen ließ, prägte Frankreich nachhaltig die staatlichen und rechtlichen Einrichtungen auf dem europäischen Kontinent. Der Vortrag möchte einige Symptome dieser Entwicklung herausarbeiten. Besonderes soll dabei auf die duale Spannung von Verstand und Gemüt, Zentralismus und Regionalismus, Einheitsstaat und „dreigliedriger" Synarchie geblickt werden, die sich auch schicksalshaft in den Biographien von Charles de Gaulle und Jean Monnet ausdrückt. Hieraus ergeben sich die Fragen nach der möglichen politisch-sozialen Gestaltung des zukünftigen Europa.
• 15 Uhr Kaffeepause
• 15.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr Aussprache, Rückblick und Abschluss
Dr. Markus Osterrieder
Anschließend Musik französischer Komponisten

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Mitglieder und Freunde
Freitag, ,30.11., 7. und 14.12.,
19 bis 20.30 Uhr
Adventsarbeit am Grundsteinspruch

  • Erleuchtung, Beflügelung und Begeisterung

Nachdem wir im letzten Jahr mit den dreifachen „übe“ gearbeitet haben, werden wir uns in diesen Adventswochen mit der Verbindung des Ich mit dem Kosmos mit der Frage beschäftigen: Wie komme ich vom eigenen Ich zum Gottes-Ich, zum Welten-Ich und zum freien Wollen? Mit Gespräch, Eurythmie und Sprache nähern wir uns dem
Grundsteinspruch.
Mitwirkende: Astrid Wunderlich, Emi Yoshida, Tamara Koch
• Freier Eintritt

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Ohne Vorkenntnisse
Mittwoch, 19.12., 18.30 und 20 Uhr

  • Weihnachts-Imagination

• 18.30 bis 19.30 Uhr, Einstimmung
„So dass wir, wenn wir im Tiefwinter die Erde betrachten, die innerliche Tendenz der Salzbildung haben, wir ferner haben in seiner bestimmtesten, ausgeprägtesten Form den Merkurbildungsprozeß, die Merkurbildung, und während wir in der Hochsommerzeit Rücksicht nehmen müssen auf den außerirdischen Kosmos in der Sulfurisierung, haben wir jetzt die Aschenbildung.“ Im Jahreslauf spielen die drei Substanzen Salz, Wasser und Asche eine große Rolle in der Erde, um die Erde und für die Erde. Was geschieht mit diesen Substanzen, wenn sie in der Taufe eines Kindes ihre Wirksamkeit entfalten? Gibt es da Gegensätze? Verwandtschaften? Steigerungen? Diese Fragen soll in einem gemeinsamen Gespräch bewegt werden.
Gespräch: Sabine Hecker, Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser
20 Uhr Lesung der Weihnachts-Imagination vom 6.10.1923 durch Bodo Bühling
• Eintritt frei

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Ohne Vorkenntnisse
Donnerstag, 27.12., 19 Uhr

  • Weihnachtsfeier

In unserem Bemühen zu üben, zu reifen, Entwicklung zu empfinden webt eine feine Lemniskate, die zart den Zusammenhang der Seele mit den Hierarchien erfühlen lässt.
Im Echo zur Johannifeier, der Sonnenwende, möchte die weihnachtliche Feier einstimmen, in Innigkeit den Weg zu den Tiefen der Winternächte zu finden. Die Poesie Wladimir
Solowiews spiegelt diese Sehnsucht und das Ringen des Herzens, die Nähe des Christus zu empfinden. Im Grundsteinspruch empfangen wir den Ruf an unsere Seele, uns zum Licht aufwärts zu wenden. Wir freuen uns, diese Feier zusammen mit Eurythmisten aus Russland gestalten zu können und auf diese Weise auch den Westen mit dem Osten zusammenklingen zu lassen.
Eurythmie: Aus der Gruppe Elena von Negelein aus Moskau – Irina Rogoschina, Marina Romanova, Lena Kasakova mit Gedichten in russischer Sprache, die Übersetzungen und den Grundstein: Irmi Burghardt, Christine Glank, Katharina Gleser, Angela Götte, Laura Monserrat, Nina Kürschner, Emi Yoshida, Horst Krischer
Sprachgestaltung: Karin Hege, Dornach und Ilona Karol, Odessa;
Musik: Yoshie Higo-Breitenbach
Konzept: Christine Glank

 

 

Über das Titelzeichen der Zeitschrift „Das Goetheanum”

Zu kaufen bei uns:

Fogende Drucksachen können bei uns erworben werden.

Seelenkalender mit Bildern

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