Programm von September bis Dezember 2019

Ohne Vorkenntnisse

Samstag 21.9., 20 Uhr, Vortrag mit Lichtbildern (Stuttgart/Dornach)

  • Das Münchner Johannesbau-Projekt als Markstein der anthroposophischen Bewegung

Prof.Dr. Roland Halfen

Als sich in den Jahren nach 1907 die Impulse des Theosophischen Kongresses zu einer Initiative für ein architektonisches Projekt verdichteten, handelte es sich um mehr als nur einen Aufführungsort für die Mysteriendramen Rudolf Steiners. Geplant war nichts weniger als eine Hochschule für Geisteswissenschaft mit wissenschaftlichen Laboren, technischen Demonstrationsmöglichkeiten, Vorlesungssälen und therapeutischen Einrichtungen. Konzeptuelle Basis dieses Projektes war die Realisation der Anthroposophie als einer einheitlichen Quelle von Wissenschaft, Kunst und Religion. Darin war die Kunst nicht die äußerliche Umsetzung geisteswissenschaftlicher Ideen, sondern eine autonome Form der Artikulation geistiger Realität und das eigentliche Lebenselement der von Rudolf Steiner entwickelten Spiritualität. Der Vortrag wird diesen Grundlagen nachgehen und auf einige wenig bekannte Seiten des Münchner Projektes eingehen, die bei dem Umzug nach Dornach nicht fortgesetzt wurden.
Prof. Dr. Roland Halfen studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Archäologie in Freiburg und München, promovierte und arbeitete am Institut für das Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke, war Leiter des Fachbereichs Studium Generale an der Europa-Akademie Isny (Allg.) und arbeitet seit 2002 am Rudolf Steiner Archiv in Dornach als Herausgeber des künstlerischen Werkes Rudolf Steiners, z. Zt. in der Vorbereitung des GA-Bandes zum architektonischen Werk. Seit 2013 ist er parallel dazu als Dozent für Kunst- und Kulturgeschichte an der Freien Hochschule Stuttgart / Seminar für Waldorfpädagogik tätig.

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Ohne Vorkenntnisse

Dienstag, 24.9., 18.30 und 20 Uhr

  • Michael-Imagination

18.30 bis 19.30 Einstimmung

Eurythmische Darstellung des Wochenspruchs der 4. Oktoberwoche
Ismaninger Ensemble: Wolfgang Büscher, Monica Campion, Horst Krischer, Gabriele Nicholas. Sprecherin: Sabina Zweiniger

Die Macht des Michael-Eisens

Motiv: „Das ist die Michael-Hochgewalt,...wenn in der materiellen Kultur der Mensch die Macht des Eisens zu vergeistigen vermag zur Macht des Michael-Eisens, das ihm gegenüber dem bloßen Naturbewusstsein sein Selbstbewusstsein gibt.“ (aus GA 229, 5. Oktober 1923)
Es wird im Gespräch bewegt werden, wie eine individuelle Erfahrung des michaelischen Eisens versucht werden kann.
Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser

 20 Uhr Lesung der Michael-Imagination vom 5. Oktober 1923 durch Bodo Bühling

Eintritt frei

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Ohne Vorkenntnisse

Samstag, 28.9., Seminar, 15 Uhr bis 18.30 (Pause mit Imbiss)

Marian Stackler

  • Projektive Geometrie als Einstimmung zum Studium der Geisteswissenschaft

In diesem Seminar werden wir versuchen, uns den Gedanken eines geisteswissenschaftlichen Textes so zu nähern, dass diese als Kraft erlebbar werden. Einstimmen werden wir uns dafür über Gedankenübungen der Projektiven Geometrie.

Die Projektive Geometrie führt in eine Art des Denkens hinein, bei der das Denken vom Willen durchdrungen ist. Dadurch wird es fähig, Gedanken auf neue Weise zu begegnen und sie als wesenhaft zu erleben. Nachdem wir die geometrischen Übungen zeichnerisch ausgeführt und gedanklich mitverfolgt haben, werden wir uns einer kurzen Textstelle aus einem Buch Rudolf Steiners zuwenden.

Bitte bringen Sie Bleistift, Geodreieck und Zeichenpapier mit!

Marian Stackler, ist 26, Jahre alt und arbeitet als Assistent für den Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. Er beschäftigt sich mit Fragen der Bildung höherer Erkenntnisfähigkeiten. Ausbildung zum Gartenbau-und Klassenlehrer am Institut für Waldorfpädagogik in Witten-Annen.

Für Mitglieder: € 16 (2 Coupons), Nichtmitglieder:€ 20. Bei Bedarf auch ohne Eintritt möglich.

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Ohne Vorkenntnisse

Sonntag, 29.9., 17 Uhr

  • Michaeli-Feier „Leuchtende Geistesmächte“

Feier zu Michaeli mit Texten von Rudolf Steiner und Musik von Hans Georg Burghardt u.a.

Im Zentrum der Feier steht Rudolf Steiners vermächtnishafter Spruch der Michael-Imagination, gegeben in seiner letzten Ansprache am 28. September 1924. (GA 238) Das Motiv des „Leuchtens“, welches dort in den ersten Worten anklingt, soll in dieser Feierstunde anschauend und im gemeinsamen Bewegen aufgegriffen werden und uns so auf die Michaelizeit einstimmen.

Ansprache: Johannes Rust

Eurythmie: Irmentraud Burkhardt, Christine Glank, Katharina Gleser, Angela Götte, Horst Krischer, Stefan Panizza

Rezitation: Tamara Koch

Musik: Yoshie Higo-Breitenbach

Spenden erbeten

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Mitglieder und Freunde

Dienstag, 1.10., 18 bis 19.30 Uhr

  • München-Russland

Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser

Neben aktuellen Fragen zur Zusammenarbeit mit den russischen Freunden innerhalb unserer Partnerschaft wird an den Inhalten des Buches von Sergej O. Prokofieff „Die geistigen Aufgaben Mittel- und Osteuropas“ gearbeitet.

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Ohne Vorkenntnisse

Freitag/Samstag, 4./5.10., Vortrag und Exkursion

  • Rudolf Steiners Baukunst

Christian Hitsch, Salzburg

 4.10., 20 Uhr, Vortrag,

Der Bau des Menschen als Urbild der Architektur

Rudolf Steiners Begriff vom organisch-lebendigen Bauen

 5.10., Exkursion nach Salzburg

Es werden verschiedene Bauten von Christian Hitsch in Salzburg besucht, unter anderem der Rudolf Steiner Bau. Ein kleiner Bus wird die Gruppe von Bauwerk zu Bauwerk bringen.

Christian Hitsch ist freischaffender Bildhauer und Architekt (Österreich/Schweiz)

 Den genaueren Ablauf und die Kosten erfahren Sie ab Mitte September in unserem Sekretariat. Die Wegstrecke München-Salzburg kann als Bahnfahrt organisiert werden.

Es ist eine Anmeldung bis 23.9.erforderlich.

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Ohne Vorkenntnisse

Donnerstag, 10.10., 20 Uhr, Vortrag

  • Schmerz, Leid und Behinderung heute - Von der Pränataldiagnostik bis zur Sterbebegleitung

    Georg Soldner

    Jeder Mensch fürchtet Schmerz, Leid und Behinderung. Jeder Mensch erlebt Schmerz und Leid. Keiner kann sich vor Behinderung gefeit fühlen. Bereits in der Schwangerschaft ist heute die Angst vor Behinderung weltweit ein Phänomen, das zu einer tiefgreifenden Veränderung menschlicher Schwangerschaft beiträgt, mit lebenslangen Konsequenzen. Die Angst vor Schmerz, Leid und Behinderung verändert die menschliche Geburt – das Weihnachtsevangelium erzählt von einer Welt, die nichts mehr mit moderner interventionsbereiter Geburtshilfe zu tun hat. Immer mehr Menschen suchen ein technisches Sterbemanagement, um dem Prozess des Sterbens zu entgehen. – Bei ernsthafter Selbstprüfung wird jedoch jeder Mensch zu der Einsicht gelangen, dass er auch das Wertvollste und seelisch Bewegendste im Leben Erfahrungen verdankt, die mit Schmerz und Leid einher gehen. Wer Schmerz und Leid entfliehen will, droht sich selbst zu verlieren. Der Vortrag wendet sich diesen Fragen zu und möchte mit den Zuhörern mögliche Wege einer gelebten Antwort darauf erkunden.

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    Für Mitglieder und Freunde

    Freitag, 11.10., 20 Uhr, Einführung und Austausch

    Michael Schmock, Generalsekretär der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland

    • Wohin geht es? Aus der Arbeit der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland

    Veränderungen, Erneuerungsimpulse, Ansätze zur Realisierung.

    Eintritt frei

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    Mitgliederveranstaltung

    Montag, 14.10., 19 bis 21 Uhr

    • Forum

    Einladung an alle Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft, an einer Arbeitssitzung der Konferenz des Arbeitszentrums München aktiv teilzunehmen.

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    Ohne Vorkenntnisse

    Freitag/Samstag, 25./26.10., 3 Vorträge

    • „Psychologie des Ich“

    Dr. Wolf-Ulrich Klünker

    Freitag, 18 Uhr: „Persönliche und geistige Schwelle“

    Pause mit Imbiss

    Freitag, 20 Uhr: „Geistselbst-Berührung des Ich“

    Samstag, 10 Uhr: „Menschlichkeit als therapeutische Kraft“

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     Samstag, 2.11.,11 Uhr bis ca. 21 Uhr

    • Faust lebt - Faust stirbt

    Durch künstlerische Prozesse Goethes Faust erschliessen.Zu Faust mit Kunst!  Ganz herzlich möchten wir Sie zu diesem Thema einladen!

     Faust: Es ist das meist gespielte Drama im deutschsprachigen Theater. Und Faust ist längst nicht mehr nur auf der Bühne. Wir sind Faust, denn Faust lebt als Realität in jedem von uns.

    Wir alle betreten in unserem gesellschaftlichen Leben die Bühne mit faustischen Handlungen: Geldschöpfung, Landgewinnung, oder künstliche Intelligenz. Als Menschheit teilen wir heute den Faust-Weg. Faust wird trotz dem Bündnis mit dem Bösen gerettet – warum?

     11- 12.30 Uhr, Begrüßung, Einführung in Thema und Workshop, künstlerische Beiträge von Andrea Pfaehler, Eduardo Torres, Agnes Zehnter, Gioia Falk

     Mittagspause

     14- 15.30 Uhr, Workshop

    Sprache: Rollen und Chöre aus Faust

    Eurythmie: Rollen und Chöre aus Faust

    Pause mit kleinem Imbiss

     16-17.30 Uhr, Workshop

    17.45- 18.45 Uhr, Einführung und Gespräch zu: FAUST aktuell

     Abendpause mit Imbiss

     20 Uhr FAUST-Abend

    Impressionen der Künstler mit integrierten Beiträgen aus den Workshops. Durchgeführt von Künstlern des Faust am Goetheanum 2020

    Abendveranstaltung: Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24,ermäßigt € 14

     Regie: Andrea Pfaehler

    Regie Eurythmie: Eduardo Torres

    Sprache: Agnes Zehnter

    Eurythmie: Gioia Falk

    Gesamtkarte:Mitglieder € 50,-(5 Coupons) Nichtmitglieder € 60,-, ermäßigt € 35

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     Ohne Vorkenntnisse

    Freitag, 8.11., 19 bis 21 Uhr

    • Meditation

    Gisela Weller-Widmann, Florian Zebhauser
    Mit dem diesmaligen Thema Meditation kommt die Reihe ‚Elemente des anthroposophischen Schulungwegs‘ zunächst an ein Ende. Ab Januar werden wir einen neuen Zyklus beginnen, der wieder die Nebenübungen behandelt, aber bereichert mit der Darstellung eines ganz besonderen Blickwinkels aus dem medizinischen Bereich. „Wenn der Mensch einmal beginnt Meditationen zu machen, so vollzieht er damit die einzige wirklich völlig freie Handlung in diesem menschlichen Leben.“ (Rudolf Steiner, GA 305) Der auf Anthroposophie basierende Schulungsweg legt besonderen Wert auf das klare Überblicken und bewusste Vollziehen von Übungen und Meditationen. An diesem Abend wollen wir einen Einblick geben in die Praxis anthroposophischer Meditation. Theorie und Erklärungen werden sich auf das zum Verständnis Notwendige beschränken. Der Schwerpunkt liegt auf dem übenden Element. Wir werden einen Spruch von Rudolf Steiner in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stellen. Zunächst werden wir versuchen, ihn zu verstehen, dann konzentriert auf vertiefte Weise zu betrachten. Schließlich wollen wir im nächsten Schritt versuchen, in eine meditative Seelenstimmung zu kommen. Wir werden in einer Runde sitzen, aber jeder wird die Meditation selbstständig vollziehen. Dann können wir im Gespräch bewegen, welche Fragen aufgetaucht sind.

    Die Teilnahme ist sowohl für meditationserfahrene Menschen wie für Neueinsteiger möglich. Wichtig ist der Wille zur Vorurteilslosigkeit und zu ständigem Dazulernen.

    Kursabend für Mitglieder € 10 (1 Coupon)

    Nichtmitglieder € 12

    Ermäßigt: € 7

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     Für Mitglieder und Freunde

    Samstag, 16.11., 18 Uhr

    • Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft

    Was ist sie und wie wirkt sie?Einführung und Gespräch Katharina Gleser, Beate Meuth, Florian Zebhauser

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     Für Mitglieder und Freunde

    Samstag, 23.11., 19 Uhr

    • Gedenken an die Verstorbenen

    Jenseits der Schwelle schauen die Verstorbenen auf ihr irdisches Leben aus der Sicht ihrer früheren Mitmenschen. Ein Drittel ihrer Lebenszeit benötigen sie für diesen rückwärts gewandten Weg. Wir helfen den Verstorbenen dabei, wenn wir sie liebevoll begleiten schenken wir ihnen Wärme.

    Lebensbilder verstorbener Mitglieder

    Ansprache: Astrid Wunderlich

    Musik: Werke von Peter Michael Riehm und Torben Maiwald mit dem Eltern-Lehrer-Chor der Rudolf-Steiner-Schule Ismaning unter der Leitung von Yoshie Higo-Breitenbach.

    Bilder von Corinna Sper

    Freier Eintritt

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     Ohne Vorkenntnisse

    Freitags, 29.11./6.und 13.12., 19 bis 20.30 Uhr

    • Adventsarbeit am Grundsteinspruch -Das Wirken der Trinität entdecken

    Astrid Wunderlich, Emi Yoshida

    In diesem Jahr wenden wir uns nochmals den seelischen Übungen zu: Geist- Erinnern, Geist-Besinnen, Geist-Erschauen und folgen der Aufforderung Rudolf Steiners, darauf zu lauschen, was uns dabei aus dem Weltenall entgegenkommt.

    Welche Verbindung finden wir vom „Geist-Erinnern“ „zum Vater-Geist“? Wie üben wir  „Geist-Besinnen“ in einer Weise, mit der wir uns für den „Christus-Willen“ öffnen? Können wir verstehen, wie uns mit dem Üben zum „Geist-Erschauen“ des Geistes Weltgedanken nahe kommen? Mit Gesprächen und Eurythmie vertiefen wir diese Fragen.

    Eintritt frei

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     Ohne Vorkenntnisse

    Samstag,Sonntag, 30.11./1.12., Vier Vorträge

    • Die Mani Intention: Rudolf Steiner und ein zukünftiger Manichäismus

    Christine Gruwez und Dr. Markus Osterrieder

     Samstag, 18 Uhr und Sonntag 10 Uhr

    Christine Gruwez, Zwei Vorträge

    Die ersten Schritte in Richtung eines Manichäismus der Zukunft, so wie Rudolf Steiner die Mani-Intention verstanden hat, bedingen, dass wir fähig werden, dem Bösen ins Antlitz zu schauen – damit auch das Gute wirken kann.

    Wo aber Gut und Böse auf einander stoßen, erst und genau da kann der Mensch sich in seiner wahren Gestalt zeigen. Es geht um ein sowohl als auch. Da erst fängt die Menschwerdung an. Dieser neue Anfang hängt unmittelbar mit der aktuellen Weltlage, in der genau die weitere Menschwerdung gefährdet ist, zusammen. Nicht nur wird die Würde und Integrität von Erde und Mensch ständig angegriffen, sondern die gegenwärtigen Entwicklungen scheinen das Ende des Menschen schlechthin zu verkünden.

     Samstag, 20 Uhr und Sonntag, 11.45 Uhr

    Dr. Markus Osterrieder, Zwei Vorträge

    Manichäische Zukunftsimpulse vor dem Hintergrund zunehmender künstlicher Intelligenz und Robotik: Gesellschaftlich-soziale und menschenkundliche Gesichtspunkte

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     Ohne Vorkenntnisse

    Samstag,Sonntag,7./8.12.

    Beate Meuth und Johannes Greiner

    • Schmerz verwandeln
    • Geisteswissenschaftliche Ansätze zur Verarbeitung eines Traumas


    Verletzungen gehören zum Leben, körperliche ebenso wie seelische. Manche sind so gewaltig und einschneidend, dass sie das Weiterleben grundlegend verändern oder behindern. In der posttraumatischen Belastung geht die Führungskraft des Ich verloren, wir fühlen uns ausgeliefert. Wie werde ich fertig mit den Folgen eines Unfalls, eines Übergriffs, einer tiefen wiederholten Kränkung? Wo das Leben mir Rätsel aufgibt, stellt sich die Frage nach dem Geist. Wie lässt sich das quälende Warum in Schicksalswillen verwandeln? Rudolf Steiner hat viele konkrete Impulse zu einer Seelenarbeit gegeben, die das Geistige im Menschen mit einbezieht. Auch zeigt er Wege auf, traumatisierte Menschen im sozialen Miteinander zu verstehen, es birgt besondere Herausforderungen und Möglichkeiten. Mithilfe der Kunst lässt sich Schmerz umschmieden in Stärke. Die gebundene Lebenskraft wird frei für ein tatkräftiges Leben.

     Samstag

    15 – 16.30 Uh,r Leben mit Schatten und Licht in der Seele, Vortrag Johannes Greiner           

    16.30 – 17 Uhr, Kaffeepause

    17 – 18.30 Uhr, Ich findet sich – Methodische Grundlagen, Vortrag Beate Meuth

    18.30 – 19 Uhr, Pause mit Imbiss

    19 – 20 Uhr, Gespräch

    Sonntag

    9.30 – 11 Uhr, Zwischen Lähmung und Verzweiflung, Seminar: Übungen zum Umgang mit Gefühlen

    11 – 11.30 Uhr, Kaffeepause

    11.30 – 13 Uhr, Erlebtes anschauen - ein Weg zum Annehmen des Schicksals, Seminar: Übungen und Gespräch

    Beate Meuth - Coach, Bildhauerin, Heilpraktikerin, drei erwachsene Kinder - hat aus Kunst und Geisteswissenschaft eine neue Coaching-Methode entwickelt, die sich in der Arbeit mit traumatisierten Erwachsenen bewährt hat.

    Johannes Greiner - Musiker, Eurythmist, Lehrer, Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz, Musikverantwortlicher in der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum.

    Geamtkarte: Mitglieder  € 36 (4Coupons), Nichtmitglieder € 44, erm. € 26

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     Ohne Vorkenntnisse

    Mittwoch, 18.12., 18.30 und 20 Uhr

    • Weihnachtsimagination

    18.30 bis 19.30 Uhr, Einstimmung

    Im Vortrag vom 6. Oktober 1923 (GA229) bringt Rudolf Steiner das Weihnachtsgeschehen und die Prozesse in der Natur zur Tiefwinterszeit in ein gewaltiges Bild. Das Geschehen führt letztlich zur imaginativen Anschauung der Maria mit dem Jesuskind. In diesem Zusammenhang heißt es:

    „Sternenstrahlend muss auch das Haupt der Maria sein, das heißt im menschlichen Ausdruck, so dass wir in der Physiognomie, in der ganzen Gebärde den Ausdruck des Sternenstrahlenden haben.“

    Die gemeinsame Vorbereitung soll Möglichkeiten und Zugänge eröffnen zu diesem Motiv des Sternenhimmels, um vom jeweils persönlichen Erleben zu einer überpersönlichen Anschauung finden zu können.

    Übung und Gespräch: Erika Leiste, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser

     20 Uhr, Lesung der Weihnachtsimagination durch Bodo Bühling

    Eintritt frei

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    Freitag, 27.12., 19 Uhr

    • Weihnachtsfeier

    Das Traumlied des Olav Åsteson

    In der Christnacht schläft Olav Åsteson ein, um erst am Morgen des Dreikönigstages wieder zu erwachen. Er erscheint dem Volk an der Schwelle zur Kirche und erzählt von seinem Erleben in der heiligen Nächten.

    Nach einer Einführung wird das Traumlied, in der ersten freien Übertragung in die deutsche Sprache von Rudolf Steiner, gelesen werden. In der deutschen Textfassung  von Dan Lindholm erklingt es anschließend umrahmt von Klangimprovisationen in den alten norwegischen Weisen.

    Ausführende: Andrea Boss-Münchberger, München; Andrea Stückert, München

    Freier Eintritt

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Sehr lesenswert

    Friedwart Husemann

    Rudolf Steiners Schriften In 50 kurzen Porträts

    Wenn jemand die ägyptischen Pyramiden besucht, oder Chartres, dann klingt seine Erzählung anders, als wenn er sich das nur angelesen hat – das ist dann Buchwissen – sondern er war vor Ort, er war dort, er weiss die Dinge aus erster Hand. So mit dem schriftlichen Werk von Rudolf Steiner: Friedwart Husemann war dort, er war vor Ort – er hat sich das nicht nur angelesen. Dieses Faktum springt einen aus jeder Zeile seines neuen Buches an und der Spruch, dass substantielle Anthroposophie nicht kurz und knapp dargestellt werden kann, ist widerlegt. Und was wichtiger ist: das Lesen macht Freude! Roland Tüscher

    Anthroposophie wird Kunst

    Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
    Die gedruckte Dokumentation zum Münchner Kongress "Anthroposophie wird Kunst" ist hier zum Preis von € 19,95 zu kaufen. / mehr >>>