Programm von Januar bis Ostern 2020

Programm Januar bis Ostern 2020

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 Ohne Vorkenntnisse
Sonntag, 23.2., 10.30–ca. 20.30 Uhr

  • Faust lebt – Faust stirbt

Durch künstlerische Prozesse Goethes Faust erschließen. Ganz herzlich möchten wir Sie zu diesem Thema einladen! Faust: Es ist das meist gespielte Drama im deutschsprachigen Theater. Und Faust ist längst nicht mehr nur auf der Bühne. Wir sind Faust, denn Faust lebt als Realität in jedem von uns. Wir alle betreten in unserem gesellschaftlichen Leben die Bühne mit faustischen Handlungen: Geldschöpfung, Landgewinnung oder künstliche Intelligenz. Als Menschheit teilen wir heute den Faust-Weg. Faust wird trotz dem Bündnis mit dem Bösen gerettet – warum?
10.30 bis 11.30 Uhr Begrüßung, Einführung in Thema und Workshop,
künstlerische Beiträge von Andrea Pfaehler, Eduardo Torres, Torsten Blanke, Gioia Falk
(Pause mit kleinem Imbiss)
12 bis 13.30 Uhr Workshop
Sprache: Rollen und Chöre aus Faust; Eurythmie: Rollen und Chöre aus Faust
• 14.45 bis 16.15 Uhr Workshop
(Pause mit kleinem Imbiss)
16.45 Uhr bis 18 Uhr Einführung und Gespräch zu „Faust aktuell“
(Abendpause mit Imbiss)

19 Uhr Faust-Abend
Impressionen der Künstler mit integrierten Beiträgen aus den Workshops. Durchgeführt von Künstlern des "Faust" am Goetheanum 2020
Regie: Andrea Pfaehler; Regie Eurythmie: Eduardo Torres; Sprache: Torsten Blanke; Eurythmie: Gioia Falk

Abendveranstaltung: Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24, ermäßigt € 14 Gesamtkarte: Mitglieder € 50 (5 Coupons), Nichtmitglieder € 60, ermäßigt € 35

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 Freitag/Samstag, 6./7.3.
Wochenendveranstaltung mit den Mysteriendramen Rudolf Steiners

  • Zukünftiges Bewusstsein

Gioia Falk, Christian Peter, Catherine Ann Schmid, Jens Bodo Meier, Andreas Heinrich, Thomas Ott, Barbara Bäumler, Marianne Eidsvaag, Christina Kerßen, Katja Axe

Der Mensch ist eingebettet in die Natur und in seine soziale Umgebung. Heute droht der notwendige Zusammenhang auseinander zu fallen. Man kann die andere Zeitlage spüren: Erhöhtes Bewusstsein in Bezug zu unserer Umwelt auf dem Planet Erde wird notwendig, aber auch das wachsende zerstörerische Potenzial Mensch gegen Mensch beunruhigt. Rudolf Steiner weist in seinen Mysteriendramen auf Dimensionen, die der Mensch entwickeln kann, wenn er sich den zentralen Fragen des Lebens stellen will. In tieferen Schichten wird deutlich, dass allein der Mensch der Schlüssel ist zu einer Wende heraus aus der Dualität von Mensch und Natur. Es beginnt eine Reise, in der der Mensch achtsam wird auf die Prozesse in ihm, die unmittelbare Folgen haben auf die Natur. Er spürt zudem neu die Tätigkeiten der eigenen Seele in der Seele des Anderen.

Freitag,  (Salesianum, Sieboldstr. 13, 81669 München, Nähe Rosenheimer Platz) 18 Uhr Einführung in einige Szenen;
die Darsteller beleuchten einige Aspekte der Protagonisten: Johannes, ein Maler; Strader, ein Naturwissenschaftler und Maria, eine spirituelle Lehrerin. Alle haben ein grundlegend verschiedenes Verhältnis zu sich selbst und zu ihrer Umgebung. Kennen wir unsere Rolle im Verhältnis zu unserem Umfeld?

20 Uhr Szenen aus den vier Mysteriendramen. Thematisch ausgesuchte Szenen aus den vier Mysteriendramen von Rudolf Steiner, dargestellt durch Mitglieder des Mysteriendramen Projektensembles am Goetheanum.
€ 40, ermäßigt: € 32; € 30 im Vorverkauf ab 15. Januar
(Sekretariat Leopoldstr. 46a, Tel: 332520, info@anthroposophiemuenchen. de); Förderpreis € 50

Samstag, 9.30 bis 11 Uhr Workshop (Leopoldstr. 46a)
In kleinen Gruppen können Sie durch Eurythmie und Sprachgestaltung eintauchen in die realen Kräfte, die uns und die Natur bilden und aufrecht erhalten.
Marianne Eidsvaag (Darstellerin der Philia): „Die Seelenkräfte als Quelle der menschlichen Zukunft. Ein eurythmischer Impuls für den Alltag.“
Barbara Bäumler (Darstellerin der Maria): „Sprachkraft als Natur“. Jens Bodo Meier (Darsteller des Johannes): „Wirken der Worte in den Mysteriendramen“

11.30–12.30 Abschluss-Plenum
Mitglieder € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12, ermäßigt € 7

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 Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 13.3.,19 bis 21 Uhr
(mit kleiner Getränkepause)

  • Reihe zum anthroposophischen Schulungsweg Übungen zur Stärkung des Seelenlebens–
    Die Nebenübungen
    Dritte Übung: Gelassenheit

Mit Johannes Rust, Gisela Weller- Widmann, Florian Zebhauser

Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7
22.5.,19.6.,17.7.

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Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 21.3., 19 Uhr

  • Es geht mir nicht um Wohllaut, es geht mir um Wahrheit

Aus dem Leben: Paul Celan, Ingeborg Bachmann und Giselle Lestrange-Celan
Sprecher: Gabriela Götz-Cieslinski, Volker Frankfurt
Konzept: Gabriela Götz-Cieslinski
Vor zwei Jahren entstand der Impuls der Zusammenarbeit. Es war unser Anspruch, etwas zu wählen, was sich mit Notwendigkeit in unsere Zeit hineinstellt. In Paul Celan sahen Gabriela Götz-Cieslinski und Volker Frankfurt diejenige Dichterpersönlichkeit, die unübertroffen für die Lyrik nach 1945 steht und dessen Leben und Wirken so schwer durch den Nationalsozialismus und den fortwirkenden Antisemitismus gezeichnet war und daher ein so tragisches Ende nahm. 2020 gedenken wir außerdem Paul Celans 50. Todestages (20.4.1970) und seines 100. Geburtstages. Jedoch wollen wir nicht belehren, sondern zugänglich machen durch unsere Mittel als Sprach-Künstler. Eine Rezitation reicht dazu nicht aus und sei sie noch so gut. Ein begleitender Vortrag schien uns auch nicht die Lösung zu sein. So entschieden wir uns für eine künstlerische Dokumentation, die dem wissenschaftlichen und künstlerischen Anspruch zugleich genügt und durch die die Lyrik Celans fassbarer und durch die kontextuelle Einordnung erlebnisgesättigter für den Zuhörer erscheinen kann. Um diese Verlebendigung zu erreichen, spielen Briefwechsel mit Schicksalsgefährten eine große Rolle, ebenfalls dezent eingesetzte szenische Mittel, sowie großformatige Fotos. Dies alles trägt zu einer Dramaturgie bei, die der Größe und Tragik dieses Genius gerecht zu werden versucht.
Gabriela Götz-Cieslinski: Schauspiel- und Sprachgestaltungsstudium in Stuttgart. 21 Jahre künstlerische Dozentin am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik in Kassel. Vielfältige bühnenkünstlerische, seminaristische und therapeutische Tätigkeit. Volker Frankfurt: Eurythmiestudium in Dornach. Sprachgestaltung im Individualstudium. Dozent an der Eurythmieschule Berlin. Vielfältige Bühnenerfahrung mit Eurythmie und Sprache.

Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7

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Ohne Vorkenntnisse
Dienstag, 31.3., 18.30 und 20 Uhr

    • Oster-Imagination

18.30 bis 19.30 Uhr Vorbereitung auf die Lesung
Wie können wir das Wirken der Naturkräfte zur Osterzeit verstehen? In eindrucksvoller Weise gibt uns Rudolf Steiner dazu diesmal ein großes plastisches Bild (verwirklicht in der Gruppe im Goetheanum). Darin deutet er auf die „drohenden luziferischen und ahrimanischen Kräfte, denen sich gesundend entgegenstellt das heilende Prinzip, das vom Christus ausstrahlt“ und er gibt den Hinweis: „Aber ein lebendiges Gefühl von all dem wird man erlangen … wenn ein Lebendig-Dramatisches“ hinzukommt. Was hat es mit dem heilenden Prinzip auf sich? Dies versuchen wir von medizinischer Seite, aber auch künstlerisch übend zu ergründen.
Gespräch und Übungen: Johannes Rust, Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser, Elisabeth Züllig
20 Uhr Lesung der Oster-Imagination aus GA 229, 7.10.1923 durch Bodo Bühling

Eintritt frei

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 Ohne Vorkenntnisse
Freitag/Samstag, 3./4.4., Drei Vorträge

  • Die Gestalt der Schweiz im heutigen Europa

Marcus Schneider, Basel
• Freitag, 20 Uhr, Der Geist des Nordens und der Mythos „Wilhelm Tell“
• Samstag, 10 bis 11.15 Uhr (anschl. Pause mit Imbiss)
Rudolf Steiner, das Goetheanum und die Schweiz
• Samstag, 11.30 Uhr
Europa und die Schweiz - „ein ungleiches Paar“ Im Rahmen der Veranstaltungen zum Thema „Europa“ ist diesmal Marcus Schneider zu Gast. Gibt es eine tiefer liegende Idee für unseren Kontinent? Gibt es Gesichtspunkte für eine zeitgemäße Gestaltung, die eine menschheitliche Zukunftsperspektive ermöglichen? Und wie zeigen sich die Fragen, wenn die Schweiz ihren Blick auf Europa richtet?

Je Vortrag: Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7

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Ohne Vorkenntnisse
Sonntag, 5.4., 11.30 Uhr
Vorösterliche Feier

  • Geisteswende

Ein japanischer Komponist, Takashi Fujii (1959-2018) vertonte in seinen späteren Werken Wesen der Natur, der Kunstwerke und des Kosmos – „Lichtes Meer“, „Weißes Licht“, „Pieta“ und andere. „Nicht ich, sondern der Christus in mir. Dieses Pauluswort zu verstehen, das sollte gesucht werden. Dann erst wird es wiederum möglich sein, dass seine wahrhaftige Osterbotschaft aus den Tiefen unserer Seelen herauf in unser Bewusstsein einzieht.“ (Rudolf Steiner) Werke von Takashi Fujii, Rudolf Steiner, Kazuhiko Yoshida
Mitwirkende:
Ansprache: Karl Hejny
Eurythmie: Aleph-Ensemble: Shingo Horie,
Reinhard Penzel, Yumero Sasaki, Emi Yoshida
Musik: Kazuhiko Yoshida (Klavier),
Chor der Anthroposophischen Gesellschaft
Eintritt frei /Spenden erbeten

 

 

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