Programm der Anthroposphischen Gesellschaft München

Wichtige Information


Wir bedauern sehr, dass bis 7. März alle unsere Veranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden können.

Die Bibliothek muss ebenfalls bis zum 7. März schließen. Bücher können zur Ausleihe aber telefonisch beim Sekretariat (089 33 25 20) bestellt und abgeholt werden.

Das Sekretariat ist zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

 

Auflagen durch das Hygienekonzept:
Sie können unser Haus und die Räume nur mit Mund-
Nasenschutz betreten. Es muss durchgängig der
Mindestabstand von 1.50 m gewahrt werden.


Samstag, 27.2., 11 Uhr. Neuer aktueller Termin: 26. Juni 2021, um 11 Uhr.
Begrüßung neuer und zugezogener Mitglieder
Nach einer Einführung stellen sich die neuen und zugezogenen
Mitglieder vor und es gibt die Möglichkeit für ein Gespräch.
Anschließend wartet ein kleiner Imbiss mit der Möglichkeit
zu persönlichem Austausch.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 5.3., 20 Uhr, Vortrag. Neuer aktueller Termin: 6. Mai 2021, um 20 Uhr, Vortrag.
Liebe und Erkennen
Andreas Blaser
„Etwas, das ich nicht liebe, kann sich mir nicht offenbaren“ (Rudolf Steiner, GA 10, S.110).
In diesen Worten werden die Offenbarung
eines Wesens und die Liebe in eine enge Verbindung
gebracht. – Vielleicht erkennt der Mensch nur dann wirklich,
wenn er auch liebt und vielleicht ist die Liebe eine erkennende,
zum Wesentlichen dringende Kraft. Die Beziehung zwischen
dem Erkennen und der Liebe bildet das Thema dieses
Vortrags, der mit Gedanken Rudolf Steiners, Immanuel Kants
und Georg W. F. Hegels sowie der Bibel arbeitet.

Andreas Blaser, 27, in der Schweiz geboren, arbeitet am Arbeitszentrum
München als Assistent und studiert Philosophie in München.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Samstag, 6.3., 20 Uhr, Vortrag. Neuer aktueller Termin: Freitag, 30. April, um 20 Uhr, Vortrag.
Der Krieg in Berg-Karabach:
Das Ringen um die kulturelle Identität der Armenier und
die Ost-West-Problematik

Dr. Markus Osterrieder, Krailling
In dem erneut entbrannten Krieg um Berg-Karabach konfrontieren
sich nicht nur Armenien und Aserbaidschan. Denn wie
vor einhundert Jahren, als die armenische Bevölkerung 1915-
1922 den Völkermord durchlitt, sind auch die Türkei und Russland
ebenso wie Iran, Syrien und Israel mit verwickelt. Über die
Mitgliedschaft der Türkei in der Nato und die Energiekorridore
durch den Kaukasus sind zudem die Interessen der EU und USA
einbezogen. Der Vortrag versucht Zusammenhänge zu erklären
und Bedingungen für eine Beilegung der Konflikte in dem
Vielvölkergebiet des Südkaukasus zwischen Schwarzem und
Kaspischem Meer aufzuzeigen.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Mitglieder und Freunde
Dienstag, 9.3., 18 bis 19.30 Uhr
München–Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Alle, die an unserer Partnerschaft mit der russischen Landesgesellschaft
interessiert sind, treffen sich dreimal jährlich. Es
werden neue Nachrichten ausgetauscht und inhaltlich wird an
dem Buch „Die geistigen Aufgaben Mittel- und Osteuropas“
von Sergej O. Prokofieff gearbeitet.
Eintritt frei

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Samstag, 20.3., zwei Termine
Bildgeheimnisse in Raffaels Werken
Johannes Greiner, Aesch; Eurythmie: Aleph-Ensemble München

Termin 1:
• 14.30 Uhr, Vortrag mit Musik, Johannes Greiner
Raffaels „Grablegung“ und die Geheimnisse der Menschenseele
Pause mit kleinem Imbiss
• 16.15 Uhr, Vortrag mit Musik und Eurythmie
Johannes Greiner und Aleph Ensemble München
Raffaels „Heilige Cecilie“ und die himmlische Herkunft der Musik

Termin 2:
• 18.30 Uhr, Vortrag mit Musik, Johannes Greiner
Raffaels „Grablegung“ und die Geheimnisse der Menschenseele
Pause mit kleinem Imbiss
• 20.15 Uhr Vortrag mit Musik und Eurythmie
Johannes Greiner und Aleph Ensemble München
Raffaels „Heilige Cecilie“ und die himmlische Herkunft der Musik

Zu den großen Vorbereitern der Anthroposophie gehört der
geniale Renaissance-Maler Raffael. In seinen Werken drücken
sich tiefe Geheimnisse aus. Er malte, was erst heute mit Hilfe
der Anthroposophie verstanden werden kann. Dabei ist das
Gemalte nicht ausgedacht – nein, es ergibt sich aus einer Seelenbegegnung
mit dem dargestellten Wesen. Er malte das facettenreiche
Wesen der Seele („Grablegung“), das innere Kind,
welches zwischen ahrimanischen und luziferischen Extremen
eine Mitte zu finden hat (Sixtinische Madonna), den Weg der
Seele von den Geisteshöhen zur Erde und wieder zurück (Ma-
donna de Foligno) und auch die Hintergründe der musikalischen
Inspiration („Heilige Cecilie“). Musik und Eurythmie sollen
von anderer Seite her erlebbar machen, was Raffael insbesondere
im Bild von der „Heiligen Cecilie“ vor die empfindsame
Seele stellt

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Dienstag, 23.3., 18.30 und 20 Uhr
Oster-Imagination
• 18.30–19.30 Uhr, Vorbereitung auf die Lesung
Wie können wir das Wirken der Naturkräfte zur
Osterzeit verstehen?
In eindrucksvoller Weise gibt uns Rudolf Steiner dazu diesmal
ein großes plastisches Bild (verwirklicht in der Gruppe im
Goetheanum). Darin deutet er auf die „drohenden luziferischen
und ahrimanischen Kräfte, denen sich gesundend entgegenstellt
das heilende Prinzip, das vom Christus ausstrahlt“,
und er gibt den Hinweis: „Aber ein lebendiges Gefühl von all
dem wird man erlangen ... wenn ein Lebendig-Dramatisches
hinzukommt“. Was hat es mit dem heilenden Prinzip auf sich?
Dies versuchen wir von medizinischer Seite, aber auch künstlerisch
übend zu ergründen. Gespräch und Übungen: Johannes
Rust, Elisabeth Züllig
• 20 Uhr, Lesung der Oster-Imagination,
GA 229, 7. Oktober 1923, durch Bodo Bühling
Eintritt frei
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 26.3., 20 Uhr, Vortrag
Arbeit an der eigenen Biografie
Dr. Michaela Glöckler
Können die aktuellen Krisen und Bedrohungen zu Helfern
werden für unsere persönliche, soziale und menschliche Entwicklung?
– In unserer schnelllebigen und oft von Sorgen und
Ängsten geprägten Zeit – durch die Corona Pandemie noch
zusätzlich belastet – kommt die Arbeit an der eigenen Biografie
nicht selten zu kurz. Dabei kommt es gerade auf diese Arbeit heute mehr denn je an! Was ist für mich wesentlich in meinem
Leben? Was sagen mir Leid und Schmerz über mich
selbst, über andere Menschen, ja, über die gesamte Menschheitsentwicklung?
Wie kann ich lernen, mich selbst und andere
so zu nehmen, wie sie sind und daraus das Bestmögliche
machen? Wie kann man auch angesichts von Katastrophen
eine positive Lebenseinstellung behalten? Nicht zuletzt wird
es in dem Vortrag darum gehen, dem Geheimnis der menschlichen
Persönlichkeit, ihrem Wesenskern, ihrem Ich auf die
Spur zu kommen. Im Anschluss an den Vortrag wird genügend
Zeit für eine Aussprache mit den TeilnehmerInnen sein.
Michaela Glöckler, Dr. med., Kinderärztin. Von 1988 bis 2016
Leitung der Medizinischen Sektion am Goetheanum/Schweiz,
Mitbegründerin der Alliance for Childhood und der Europäischen
Allianz von Initiativen angewandter Anthroposophie/
ELIANT. Internationale Vortrags- und Seminartätigkeit. Publikationen:
Kita, Kindergarten und Schule als Orte gesunder Entwicklung,
Kindersprechstunde (zus. mit Wolfgang Goebel und
Karin Michael), Macht in der zwischenmenschlichen Beziehung,
Meditation in der Anthroposophischen Medizin, Das
Schulkind – die gemeinsame Aufgabe von Arzt und Lehrer, die
Würde des Kindes, Begabung und Behinderung, vom Umgang
mit der Angst u.a.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 2.4., 16 Uhr
Feier am Karfreitag
Karfreitag, 2. April in der Stunde des Kreuzestodes, 16–17 Uhr
„Ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist
vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.“
Die Sieben Worte am Kreuz und das Ostermysterium
Eine Dichtung von Wilfried Hammacher
Rezitation mit Eurythmie und Musik von César Franck, Arnold
Schönberg und Takashi Fujii. Sprache: Bodo Bühling. Aleph-
Ensemble; Eurythmie: Shiogo Horie, Reinhard Penzel, Yumero
Sasaki, Emi Yoshida; Musik: Kazuhiko Yoshida
• Eintritt frei; Spenden erbeten.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

23.4. 16 Uhr bis 25.4., 12.30 Uhr
Schloß Weidenkam, Münsing
Meditations- und Schulungswegseminar
Rudolf Steiner konnte mit der Anthroposophie einen Beitrag
zur Kulturentwicklung und zur Zivilisation leisten, der sich als
äußerst wirksam und positiv erwiesen hat. Das war nur möglich,
da er ab 1900 einen Weg der Selbsterkenntnis und Selbstverwandlung
gelehrt hat, der wesentlich auf der Meditation
aufbaut. Das Studium der Geisteswissenschaft und weitere
Übungsansätze ergänzen die Meditationen. Heute besteht ein
großes Bedürfnis nach einer Vertiefung des Seelenlebens,
auch nach meditativer Erfahrung. Der auf Anthroposophie basierende
Schulungsweg legt besonderen Wert auf das klare
Überblicken und bewusste Vollziehen der Übungen und Meditationen.
Wir bieten mit dem Meditationsseminar die Möglichkeit,
auf einem Schloss in der Nähe des Starnberger Sees
abseits der Touristenströme in ruhiger, wunderbarer Natur
solche Übungen und auch Meditationen kennenzulernen, sie
anfänglich zu praktizieren und sich in der Gruppe über Erfahrungen
auszutauschen. Die Teilnahme ist sowohl für bereits
meditationserfahrene Menschen als auch für Einsteiger möglich.
Wichtig ist der Wille zur Vorurteilslosigkeit und zu ständigem
Dazulernen.
Verantwortlich: Katharina Gleser, Florian Zebhauser;
Eurythmie: Emi Yoshida
Mindestteilnehmerzahl 10; Obergrenze 30 Teilnehmer*innen,
(unter zurzeit geltenden Hygieneschutzmaßnahmen 20)

Die Kosten für Übernachtung und Vollpension belaufen sich
für die gesamte Seminardauer je nach Zimmerausstattung für
eine Person von 235 € (im DZ) bis 310 € (EZ mit Bad). Für das
Seminar fällt eine Gebühr von 80 € an.

Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 089/332520
oder info@anthroposophie-muenchen.de
Anmeldeschluss: 10. März 2021
Genauer Ablauf siehe Flyer oder im Internet:
www.anthroposophie-muenchen.de