Programm der Anthroposphischen Gesellschaft München

Ohne Vorkenntnisse
Mittwochs, 29.7., 5.8., 19.8., 26.8., 2.9., 20 bis 21.15 Uhr
Sommerkurs:
Studien- und Textarbeit mit Gespräch
Gisela Weller-Widmann, Florian Zebhauser
Die Sendung Michaels GA 194
Eintritt frei


Auflagen durch das Hygienekonzept:
Sie können unser Haus und die Räume nur mit Mund-
Nasenschutz betreten. Diesen dürfen Sie erst an Ihrem
Sitzplatz abnehmen. Sie müssen durchgängig den
Mindestabstand von 1.50m wahren.
Durch die Abstandsregel ist auch die Teilnehmerzahl (je nach Raumgröße)
begrenzt. Daher ist eine Anmeldung erforderlich auch für die Veranstaltungen ab September. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Wir bitten Sie 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn zu kommen.


Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 11.9., 18 und 20 Uhr, Zwei Vorträge
Rudolf Steiners Wiener Jahre 1884–1890
Menschenbegegnungen und innere Entwicklung
Dr. Martina Maria Sam, Dornach
Mit dem Beginn von Rudolf Steiners Wirken als Hauslehrer in
der großbürgerlichen Wiener Familie Specht fing für ihn ab
1884 ein neuer Lebensabschnitt an, in dem er eine ausge-
dehnte Geselligkeit in den verschiedensten Kreisen pflegen
konnte. Er begegnete einer Vielfalt von Persönlichkeiten,
Kulturströmungen und Denkrichtungen, mit denen er sich
intensiv auseinandersetzte. Auch tritt das Element des Weib-
lichen nun in bunter Fülle in sein Leben ein – von der mütter-
lichen Freundin Pauline Specht über die junge Dichterin des
Materialismus, M. E. delle Grazie, bis zu Rosa Mayreder,
deren Geist er damals als dem seinen «congenial» empfand,
spannt sich ein reicher Bogen. In seinen drei letzten Wiener
Jahren ist in seiner Entwicklung eine Verdichtung zu beob-
achten, die in vielem einen Lebensumschwung ankündigt und
sich u. a. in einem neuen Interesse für die Kunst äußert.
– Wie Rudolf Steiner in diesen Jahren seinen inneren Auftrag
verfolgte und was er dafür in den Begegnungen mit einzelnen
Persönlichkeiten lernte, soll Thema dieses Doppelvortrages sein.
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Montag, 14.9., 20 Uhr, TheaterLeo17
Das aktuelle Weltgeschehen
und dessen spirituelle Hintergründe

Der Auftrag Mitteleuropas und die Soziale Dreigliederung
als Lösungsansatz
Axel Burkart
Das aktuelle Weltgeschehen bestätigt sowohl Rudolf Steiners
Erkenntnisse vor 100 Jahren und zeigt konkret auf, warum die
Soziale Dreigliederung die Lösung darstellt. Zudem scheinen
sich auch Steiners Aussagen über die mitteleuropäische
Mission klar zu bestätigen. Axel Burkart wird in dem Vortrag
einen Überblick zur Thematik und einen Zukunftsblick geben.
Mitglieder € 10, Nichtmitglieder € 12
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Vorkenntnisse erwünscht
Freitag, 18.9., 20 Uhr
Den Klang des Schicksals hören lernen –
karmische Metamorphosen als Quelle
des Verantwortungsgefühls

Claus-Peter Röh, Dornach
Neben den großen Schicksalsmetamorphosen der mensch-
lichen Gestalt bringen wir weitere Kräfte aus der Vorgeburt ins
Leben. Auch das menschliche Ohr – als Gestaltmetamorphose
betrachtet – zeigt sich als Brücke zum Schicksal, das uns
entgegenkommt. Wie bildet sich aus der Unmittelbarkeit der
täglichen, hörenden Weltbewegung unser inneres, individuelles
Verantwortungsgefühl für die Gegenwart und Zukunft?
(Grundlage ist der Vortrag vom 9.12.1922 in GA 218.)
Claus-Peter Röh: Studium der Pädagogik, Klassen-, Musik- und
Religionslehrer an der Freien Waldorfschule in Flensburg. Seit
1998 Mitglied im Initiativkreis der Pädagogischen Sektion in
Deutschland. 2010 Wechsel zur Pädagogischen Sektion am
Goetheanum. 2011 in Kooperation mit Florian Osswald
Übernahme der Sektionsleitung.
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)


Für Mitglieder und Freunde
Mitgliedertag
Freitag, 25.9., 17 bis ca. 21.30 Uhr
Samstag, 26.9., 9.30 bis ca. 18 Uhr
Anthroposophie – Ein Heilimpuls für unsere Zeit
Heilvorgänge vermitteln erfordert ein vertieftes Verstehen
von Mensch, Natur und Kosmos. Wir erleben immer stärkere
Angriffe auf eine menschengemäße Medizin aus einer
Anschauungsweise, welche den starken Glauben hat, dass es
kein weiterführendes Weltverständnis außer der bestehenden,
herrschenden Lehrmeinung gibt. Auf allen Gebieten entstehen
Krankheiten, wenn ein Wesen in seinem Lebenszusammen
hang gestört oder aus diesem herausgelöst wird.
Unser Mitgliedertag möge ein impulsgebender Beitrag dafür
sein, wie durch Anthroposophie verlorene Lebenszusammen-
hänge wieder gefunden werden können. Anthroposophie führt
uns nicht nur in ein erweitertes Erkennen, sondern kann daran
anschließend heilende Kräfte vermitteln, wodurch Organe,
Naturvorgänge wieder eingegliedert werden und Menschen
ihren geistig intendierten Zusammenhang wieder finden können.
Wir brauchen die Mithilfe aller Menschen, welche dieses
verstehen wollen, um kraftvoll in die Zukunft gehen zu können.
Freitag
17 Uhr: Überraschungs-Auftakt, Begrüßung,
Einladung der Verstorbenen, Musik
17.30 Uhr: Pause mit Imbiss
18 Uhr: Gemeinsames Singen, Einführung in das Tagungsthema
und Vorstellung der Arbeitsgruppen
18.50 Uhr: Arbeitsgruppen
20.15 Uhr bis ca. 21 Uhr: Gemeinsamer Abschluss
Samstag
9.30 Uhr: Begrüßung und gemeinsames Singen
9.45 Uhr: Arbeitsgruppen
11 Uhr: Pause mit Imbiss
11.30 Uhr: Weiterentwicklung des Themas im Plenum
12.30 Uhr: Künstlerischer Abschluss
12.45 Uhr: Mittagessen im Haus
14.30 Uhr: Kaffee

Nur für Mitglieder, bitte Mitgliedskarte mitbringen.
15 Uhr: Regularien I und II, Ende ca.18 Uhr
Für den Vorbereitungskreis: Anita Mertens, Johannes Rust,
Astrid Wunderlich, Elisabeth Wutte, Florian Zebhauser,
Elisabeth Züllig

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)


Ausstellungseröffnung, Führung und Vortrag
Montag, 28.9.,18 Uhr
Die Metamorphose von Mensch und Tier
Prof. Dr. Christoph Hueck, Tübingen
Nach Darwin ist der Mensch das Zufallsprodukt eines blinden
Naturprozesses. Rudolf Steiner entwickelte eine andere Sicht
der Evolution. Er nahm Darwins Abstammungsgedanken auf,
ergänzte ihn aber durch Goethes Metamorphosenlehre. Für
eine morphologisch-künstlerische Betrachtung der biolo-
gischen Gestalten und ihrer Verwandlungen erscheint der
Mensch als die allgemeine Ur-Form, die den unterschiedlich
spezialisierten Tieren zugrunde liegt. Betrachtet man die Tiere
und die frühen Vorläufer des Menschen als Metamorphosen der
Grundform, so erscheint die Evolution als ein sinnvolles
Gesamtgeschehen, dessen geistiger Ursprung und physisches
Ziel der Mensch ist. Diese Auffassung stellt einen dritten Weg
zwischen Darwinismus und Kreationismus dar, indem sie die
natürliche Evolution anerkennt, zugleich aber auch den
gemeinsamen geistigen Ursprung des Menschen und der Tiere
berücksichtigt. Die Ausstellung zeigt an vielen Beispielen, dass
die spezialisierten Gestalten der Tiere aus der menschlichen
Grundform abgeleitet werden können.

18 Uhr: Ausstellungseröffnung und Führung
20 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Christoph Hueck
Die Evolution von Mensch und Tier als organisches
Gesamtgeschehen

Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24
• Öffnungszeiten: 28.9 bis 22.10. Dienstags und freitags,
10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr; mittwochs 15 bis 18 Uhr.

Donnerstag, 22.10., 11 Uhr, Finisage:
Gespräch in der Ausstellung mit Prof. Dr. Christoph Hueck
Mitglieder: € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Dienstag, 29.9., 18.30 und 20 Uhr
Michael-Imagination
Beate Meuth, Laura Monserrat,
Astrid Wunderlich, Florian Zebhauser

18.30 bis 19.30 Einstimmung
In seiner großartigen Imagination zeichnet Rudolf Steiner das
Bild vom Kampf des Michael mit dem Drachen in folgender
Weise: In den dahin schimmernden, bläulich-gelblichen
Schwefelströmungen bildet sich die Gestalt des Drachen.
Man sieht auch dahinziehende, in Eisen bestehende Meteoritenschwärme.
Darüber erhebt sich Michael mit dem eisernen
Schwert, welches durch die ausströmende Gewalt seines
Herzens aus diesem Meteoreisen zusammengeschmiedet
wurde. Was hat es mit dieser Gewalt auf sich? Dieser Frage
widmen wir uns, indem wir den Gesten und Gebärden
nachgehen, die sich in den Prozessen unseres menschlichen
Herzens zeigen.

20 Uhr: Lesung der Michael-Imagination (GA 229, 5.10.1923)
durch Bodo Bühling
• Freier Eintritt
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)


Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 2.10., 20 Uhr
Zu Michaeli
Je ungünstiger die Situation ist, in der wir unsere Hoffnung
bewähren, desto tiefer ist diese Hoffnung. Hoffnung ist eben
nicht Optimismus. Sie ist nicht die Überzeugung, dass etwas
gut ausgeht.
Sondern Hoffnung ist die Gewissheit, dass etwas Sinn hat,
ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht. Vaclav Havel
Ansprache: Bodo Bühling; Eurythmie: tritonus ensemble;
Mallolai Buchner Hamdard, Elias Eckl, Phoebe Matthes,
Reinhard Penzel. Musik: Lina Bohn, Michela Buchholz,
Rupert Buchner und Emilia Matthes. Sprecher: Bodo Bühling;
Licht: Daniel Bohn,
Aiga Matthes. Leitung: Aiga Matthes

• Eintritt frei; Spenden erbeten
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Freitags, 9.10., 30.10., 27.11.,19 bis 20.30 Uhr
Das Wesen des Lebendigen verstehen lernen –
ein Goetheanismus-Seminar

Astrid Wunderlich
Mit unserer Sinneswahrnehmung erfahren wir die Welt und
erschließen sie uns dann denkend. Aber wie stimmen wir auf
diese Weise mit der Wirklichkeit überein? Nach Rudolf Steiner
reicht dazu ein „richtiges“, sprich logisches Denken nicht aus,
sondern es ist notwendig, sich zunächst mit Staunen den wahr-
genommenen Phänomenen gegenüberzustellen, bevor man
versucht zu verstehen, was sich offenbart.
In dieser Weise werden unsere geotheanistischen Übungen
wieder aufgenommen anhand von vielen Beispielen aus der Natur.
Neue Interessenten sind ebenfalls herzlich eingeladen!
Je Seminareinheit: Mitglieder € 8 (1 Coupon),
Nichtmitglieder: € 10, erm. € 7
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Samstag, 10.10., 10 bis 12.30 Uhr
und 14.30 bis 17 Uhr (mit Pausen)
Formenzeichnen
Die Lemniskate: Ein Durch-Atmungsprozess
mit Rosi Ruisinger, Kunsttherapeutin
„Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:
Die Luft einziehen, sich ihrer entladen;
Jenes bedrängt, dieses erfrischt;
So wunderbar ist das Leben gemischt.
Du danke Gott, wenn er dich preßt,
Und dank ihm, wenn er dich wieder entläßt.“
J. W. v. Goethe
In diesen Worten Goethes lebt die große rhythmische und
urgesunde Bewegungsform des Weltenalls, die Lemniskate.
Sie ist ein gutes Therapeutikum um unser rhythmisches System
und die Mitte gerade in gegenwärtigen Zeiten zu stärken.
Im Tun und Reflektieren wollen wir ihre vielfältigen Geheimnisse
und Variationen erlebbar machen und verstehen lernen.
Materialkosten sind im Beitrag enthalten.
Kursgebühr: Mitglieder € 32 (4 Coupons), Nichtmitglieder € 40;
Ermäßigt € 24
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)


Mitglieder und Freunde
Dienstag,13.10., 18-19.30 Uhr
München-Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Alle, die an unserer Partnerschaft mit der russischen Landes-
gesellschaft interessiert sind, treffen sich dreimal jährlich.
Es werden neue Nachrichten ausgetauscht und inhaltlich wird an
dem Buch „Die geistigen Aufgaben Mittel- und Osteuropas“ von
Sergej O. Prokofieff gearbeitet.
•Eintritt frei

Ohne Vorkenntnisse
Freitag,16.10., 19 bis 21 Uhr mit kleiner Getränkepause
Reihe zum anthroposophischen Schulungsweg.
Übungen zur Stärkung des Seelenlebens – Die Nebenübungen
Mit Johannes Rust, Gisela Weller-Widmann, Florian Zebhauser
„Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben kann“.
Rudolf Steiner
In voller Freiheit und mit klarem Bewusstsein soll der Weg gegangen werden. Dabei kommt den sechs Nebenübungen eine wichtige Aufgabe zu. Sie bewirken die Kräftigung der Seele und halten sie gesund.

Es wird jeweils eine Nebenübung detailliert besprochen und soweit möglich praktisch versucht. Raum wird sein für Fragen zum Schulungsweg allgemein und zu auftretenden Schwierigkeiten bei der Durchführung der Übungen.
Herr Johannes Rust, Arzt mit Praxis in Rosenheim, wird aus eigener Forschung über den Zusammenhang der Nebenübungen mit einzelnen Organsystemen berichten. Dabei ist er zu dem Schluss gekommen, dass die Organsysteme durch diese Übungen sogar gekräftigt werden können. Eine solche Entdeckung kann wiederum die Übungen zusätzlich impulsieren!
Es sind alle herzlich eingeladen, die sich erstmals oder erneut oder auch einmal in einer übenden Gruppe mit dem Schulungsweg beschäftigen wollen.
Die sechste Übung: Harmonisierung
Pro Kursabend für Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)


Ohne Vorkenntnisse
Mittwoch, 21.10., 20 Uhr, Theater Leo17
Georg Soldner
Einsam vernetzt –
Wie fordert uns die Gegenwart heraus?

Georg Soldner, Dornach, Arzt, stellvertretender Leiter der
Medizinischen Sektion und Mitglied der Goetheanumleitung.
Mitglieder € 10, Nichtmitglieder € 12
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)


Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 23.10. 19 Uhr
Dr. Markus Osterrieder
Menschsein in der globalen Krise:
Das Virus als Symptom der spirituellen,
gesellschaftlichen und
technokratischen Zeitfragen

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Freitags, 30.10., 27.11.,19 bis 20.30 Uhr
Das Wesen des Lebendigen verstehen lernen –
ein Goetheanismus-Seminar

Astrid Wunderlich
Mit unserer Sinneswahrnehmung erfahren wir die Welt und
erschließen sie uns dann denkend. Aber wie stimmen wir auf
diese Weise mit der Wirklichkeit überein? Nach Rudolf Steiner
reicht dazu ein „richtiges“, sprich logisches Denken nicht aus,
sondern es ist notwendig, sich zunächst mit Staunen den wahr-
genommenen Phänomenen gegenüberzustellen, bevor man
versucht zu verstehen, was sich offenbart.
In dieser Weise werden unsere geotheanistischen Übungen
wieder aufgenommen anhand von vielen Beispielen aus der Natur.
Neue Interessenten sind ebenfalls herzlich eingeladen!
Je Seminareinheit: Mitglieder € 8 (1 Coupon),
Nichtmitglieder: € 10, erm. € 7
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Freitag/Samstag, 6./7.11.
Forschungswochenende:
Planetenskalen und modale Eurythmie –
Künste der Bewusstseinsseele

Spielend, forschend, komponierend und improvisierend gehen
die sieben Musiker seit fünf Jahren gemeinsam mit den Planetenskalen
um, den vor 100 Jahren durch Kathrin Schlesinger wiederent-
deckten Urskalen. Die dafür entwickelte modale Eurythmie ist
das Forschungsgebiet des Aleph-Ensembles.
Durch den einführenden Vortrag wird die Berechtigung und
die Bereicherung des Umgangs mit diesen speziellen Skalen erläutert.
Im Abschlusskonzert werden verschiedene Arbeitsweisen und
Kompositionen mit diesen Skalen zu Gehör gebracht.
Freitag, 19 Uhr, Euythmieaufführung:
Weltenachse der Sphären

Aus welchen Sphären wurden Komponisten wie Bach,
Beethoven, Franck und Debussy inspiriert? Wie war es bei dem
Komponisten Takashi Fujii, der vor zwei Jahren starb? Wie
klingt die Planetenmusik auf Erden? Forschend sucht das
Aleph-Ensemble nach Bewegungsmöglichkeiten der verschie-
denen Komponisten und Musiker. Das künstlerische Ergebnis
können Sie in dieser Eurythmieaufführung sehen.
Eurythmie: Aleph-Ensemble, Shingo Horie, Reinhard Penzel,
Yumero Sasaki, Emi Yoshida. Musik: Kazuhiko Yoshida

Samstag, 17.30 Uhr Vortrag
Einführung in die Planetenskalen

Christian Ginat (Dornach)
Nach einem kurzen historischen Überblick über die Neuent-
deckung dieser Skalen und ihrer Vorstellung am Goetheanum
vor bald 100 Jahren wird die Möglichkeit geboten, die be-
sonderen Qualitäten dieser Skalen und Intervalle
zu erkunden und zu erleben.
Mit musikalischen Beispielen.
• Samstag, 19 Uhr
Konzert mit Planetenskalen

Komponisten und Ausführende:
Gregers Brinch (London), Christian Ginat und Gotthard Killian
(Dornach), Joachim Pfeffinger (Basel), Knut Rennert (Leipzig),
Peter Stevens (Überlingen) und Kazuhiko Yoshida.


• Eurythmieaufführung: Mitglieder € 20, (2 Coupons),
Nichtmitglieder € 24, ermäßigt: € 14
•Vortrag: € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12 , ermäßigt: € 7
•Konzert: Mitglieder € 20, (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24,
 ermäßigt: € 14
•Gesamt: Mitglieder € 40, (4 Coupons), Nichtmitglieder € 48
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)


Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 13.11., 19 Uhr
Es geht mir nicht um Wohllaut,
es geht mir um Wahrheit

Aus dem Leben: Paul Celan, Ingeborg Bachmann und
Giselle Lestrange-Celan
Sprecher: Gabriela Götz-Cieslinski, Volker Frankfurt
Konzept: Gabriela Götz-Cieslinski
Vor zwei Jahren entstand der Impuls der Zusammenarbeit. Es
war unser Anspruch, etwas zu wählen, was sich mit Notwendig-
keit in unsere Zeit hineinstellt.
In Paul Celan sahen Gabriela Götz-Cieslinski und Volker
Frankfurt
diejenige Dichterpersönlichkeit, die unübertroffen für
die Lyrik nach 1945 steht und dessen Leben und Wirken so
schwer durch den Nationalsozialismus und den fortwirkenden
Antisemitismus gezeichnet war und daher ein so tragisches
Ende nahm.
2020 gedenken wir außerdem Paul Celans 50. Todestages und
seines 100. Geburtstages. Jedoch wollen wir nicht belehren,
sondern zugänglich machen durch unsere Mittel als Sprach-Künstler.
Eine Rezitation reicht dazu nicht aus und sei sie noch so gut.
Ein begleitender Vortrag schien uns auch nicht die Lösung zu sein.
So entschieden wir uns für eine künstlerische Dokumentation,
die dem wissenschaftlichen und künstlerischen Anspruch
zugleich genügt und durch die Lyrik Celans fassbarer und durch
die kontextuelle Einordnung erlebnisgesättigter für den Zuhörer
erscheinen kann. Um diese Verlebendigung zu erreichen,
spielen Briefwechsel mit Schicksalsgefährten eine große Rolle,
ebenfalls dezent eingesetzte szenische Mittel sowie groß-
formatige Fotos. Dies alles trägt zu einer Dramaturgie bei, die der
Größe und Tragik dieses Genius gerecht zu werden versucht.
Gabriela Götz-Cieslinski, Schauspiel- und Sprachgestaltungs
studium in Stuttgart. 21 Jahre künstlerische Dozentin am Lehrer-
seminar für Waldorfpädagogik in Kassel. Vielfältige bühnen-
künstlerische, seminaristische und therapeutische Tätigkeit.
Volker Frankfurt, Eurythmiestudium in Dornach. Sprachgestaltung
im Individualstudium. Dozent an der Eurythmieschule Berlin.
Vielfältige Bühnenerfahrung mit Eurythmie und Sprache.
Mitglieder € 20 (2 Coupons), Nichtmitglieder € 24, erm. € 14
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)
 

Ohne Vorkenntnisse
Donnerstag,19.11., 20 Uhr
Lange Nacht der Philosophie:
Begriff, Seele, Freiheit
Im Dialog mit den Entscheidungen der
Bewusstseins-Geistesgeschichte

Andreas Blaser, Fabian Warislohner
Auf dem Marktplatz des Denkens tummeln sich seit Jahrhunderten
anscheinend die gleichen Fragen: Was heißt „Seele“?
Welche Bedeutung haben Begriffe? Kann ein Mensch frei handeln?
Doch die Menschheit, die sich diese Fragen denkend
stellt, hat sich durch das Fragen entwickelt. Wie in der äußeren
Geschichte, sind auch im menschlichen Denken Entscheidungen
gefallen, deren Konsequenzen wir heute wie selbstverWir wollen drei dieser Entscheidungen aufsuchen
und damit neue Möglichkeiten des Selbsverständnisses
eröffnen. Denn es hat immer auch andere Möglichkeiten
gegeben, das Denken, Fühlen und Wollen des Menschen zu
begreifen – mögen diese noch so fern scheinen. Exemplarisch
blicken wir dabei für den Seelenbegriff zurück in die Antike,
zur Frage der Begriffe in das Mittelalter und zur Auseinandersetzung
mit der Freiheit in die Neuzeit.

Fabian Warislohner: Geboren 1991 in München, hat Philosophie
und Volkswirtschaftslehre (B.A.) in Bayreuth und Philosophie
(M.A.) in Bernkastel-Kues studiert, für netzpolitik.org in
Berlin und für eine Bürgerrechtsorganisation in Brüssel gearbeitet.
Er ist assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter des
Philosophischen Seminars der Kueser Akademie für Europäische
Geistesgeschichte. Dort forscht er an Fragen der Erkenntnis
des Lebendigen und Seelischen, insbesondere des
zwischenmenschlichen Geschehens von Begegnung und
Gespräch. Er ist Blogger der denkortreiniger.in
Andreas Blaser: Geboren 1993 in der Schweiz, hat Philosophie
und englische Sprach- und Literaturwissenschaft (B.A.) in Zürich
studiert und sich bei euforia, einer NGO für soziale und
kulturelle Projekte mit Sitz in Genf engagiert. Er studiert Theoretische
Philosophie (M.A.) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Aktuell beschäftigt ihn mitunter die Frage nach der Beziehung zwischen Erkenntnis und Liebe.
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Für Mitglieder und Freunde
Samstag, 21.11., 19 Uhr
Gedenken an die Verstorbenen
„Der Wurzelklang der Ewigkeit“

„Erstmals
hör ich heute
den Ton
der Stille
Der Wurzelklang der Ewigkeit“
    Florian Roder
Gegen Ende seines Lebens dichtete Florian Roder, der verantwortlich
für das Arbeitszentrum München war, lyrisch. Jetzt
leben unsere Verstorbenen im „Wurzelklang“ und hören uns
zu. Mit den Lebensbildern der verstorbenen Mitglieder und
der Musik gedenken wir ihrer.
Ansprache: Florian Zebhauser, Komposition: Texte von Florian
Roder, Musik von Kazuhiko Yoshida, Chor der Anthroposophischen
Gesellschaft.
• Freier Eintritt
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 27.11., 19 bis 20.30 Uhr
Das Wesen des Lebendigen
verstehen lernen – ein
Goetheanismus-Seminar

Astrid Wunderlich
Mit unserer Sinneswahrnehmung erfahren wir die Welt und
erschließen sie uns dann denkend. Aber wie stimmen wir auf
diese Weise mit der Wirklichkeit überein? Nach Rudolf Steiner
reicht dazu ein „richtiges“, sprich logisches Denken nicht aus,
sondern es ist notwendig, sich zunächst mit Staunen den wahr-
genommenen Phänomenen gegenüberzustellen, bevor man
versucht zu verstehen, was sich offenbart.
In dieser Weise werden unsere geotheanistischen Übungen
wieder aufgenommen anhand von vielen Beispielen aus der Natur.
Neue Interessenten sind ebenfalls herzlich eingeladen!
Je Seminareinheit: Mitglieder € 8 (1 Coupon),
Nichtmitglieder: € 10, erm. € 7
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Freitags, 4.12. und 18.12.,
19 bis 20.30 Uhr
Adventsarbeitsarbeit am Grundsteinspruch
– „Dass gut werde“
Mit dem Appell „Dass gut werde“ endet der Grundsteinspruch
in seinem vierten Teil, den wir in diesem Jahr in den Mittelpunkt
unserer Betrachtung stellen wollen. Angesichts der
aktuellen Situation in der Welt leitet uns auch die Frage nach
dem Weg aus der Krise und nach den gemeinsamen Zielen.
Bemerken wir den Wendepunkt, der es uns ermöglicht, mit
diesem Grundsteinspruch mutig und zielvoll in der Welt zu
wirken? Eurythmische und sprachliche Übungen begleiten uns
bei dieser Arbeit.
Mitwirkende: Tamara Koch, Astrid Wunderlich, Emi Yoshida
• Freier Eintritt
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Ohne Vorkenntnisse
Mittwoch, 16.12., 18.30 und 20 Uhr
Weihnachts-Imagination
Beate Meuth, Astrid Wunderlich,
Florian Zebhauser
• 18.30 bis 19.30 Uhr, Einstimmung
„Wir haben die Erde, insofern sie innerlich ... durchmondet ist.
Man müsste es eigentlich so darstellen, dass wir eine Art
Regenbogenfarbe anbringen. Wenn man nämlich vom Weltenall
nach der Erde herschaut, so würde sich das so darstellen,
dass man durchschaut durch die Sternenstrahlung auf die
Erde selbst, wie wenn die Erde unter ihrer Oberfläche in Regenbogenfarben
nach innen schimmern würde.“ Diesem Geheimnis
von durchmondeter Erde und Regenbogenfarben gehen
wir auf den Grund, indem wir die beiden Zeichnungen
eingehend betrachten. Was haben diese himmlischen Farben
mit dem Salzwirken gemein? Darauf gründet das Wolkengeschehen,
aus dem sich das sonnenhafte Kind bildet.
• 20 Uhr: Lesung der Weihnachts-Imagination
(GA 229, 6.10.1923) durch Bodo Bühling
• Freier Eintritt
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)

Für Mitglieder und Freunde
Sonntag, 27.12., 19 Uhr
Weihnachtsfeier:
Zwei Geburten

Bildbetrachtung mit Weihnachtsmotiven
aus dem Matthäus- und Lukas-Evangelium

Unvoreingenommen und mit neuer Offenheit sollen diese
beiden großen Bildthemen zu uns sprechen dürfen. Was
können sie uns Neues offenbaren, obwohl uns sehr bekannt?
Bildbetrachtung: Rosi Ruisinger, Musik: Christian Jüttendonk,
Eurythmie: Dagmar Jessen
• Freier Eintritt
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520 (In der Ferienzeit auf AB möglich)