Programm der Anthroposphischen Gesellschaft München

Wichtige Information


Wir bedauern sehr, dass bis mindestens 31. Januar alle unsere Veranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden können.

Die Bibliothek muss ebenfalls schließen.

Das Sekretariat ist zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

 

Auflagen durch das Hygienekonzept:
Sie können unser Haus und die Räume nur mit Mund-
Nasenschutz betreten. Es muss durchgängig der
Mindestabstand von 1.50 m gewahrt werden.

Diese Veranstaltung (Erwachen im Todesschlaf/ Das Traumlied des Olaf Åsteson) kann zum angegebenen Termin leider nicht stattfinden. Ein Ersatztermin wird rechtzeitig bekannt gegeben!
(Samstag, 16.1.), Eurythmieaufführung
Erwachen im Todesschlaf
Marcus Schneider, Basel
Es war die norwegische Dichterin Möller-Lindholm, die Rudolf
Steiner auf das Traumlied aufmerksam machte. Für uns Heutige
ist dies ein Geschenk, insbesondere für die heiligen Tage
und Nächte zwischen Weihnachten und Epiphanias. Eurythmie
ist dabei das adäquate Medium zur Vergegenwärtigung
der übersinnlichen Imagination des Traumlieds.

Das Traumlied des Olaf Åsteson
Dreizehn Tage und zwölf Nächte lang träumte Olaf Åsteson
zur Weihnachtszeit. Als er erwachte erzählte er jungen und alten
Menschen von einer uns durchdringenden, unsichtbaren
Lebenswirklichkeit. Dafür gilt es, als Zeitgenosse wach zu werden.
Hinhören und Lauschen – wo finden wir wegweisende
Bilder, wo innere Geistigkeit und wo hindern uns Gegenkräfte
Neues aufzunehmen? Rudolf Steiner schuf dazu, vor genau
100 Jahren, eine ausdrucksvolle Eurythmie-Choreographie.
Das Projekt-Ensemble-München hat in Zusammenarbeit mit
Marcus Schneider, Margrethe Solstad und Bodo Bühling das
Traumlied in einen zeitgemäßen Kontext gestellt und möchte
seinem Publikum die Botschaften des Liedes in einem Spannungsbogen
zur Jetztzeit erlebbar machen.

Eurythmie: Christine Glank, Katharina Gleser, Laura Monserrat,
Nina Kürschner, Horst Krischer, Stefan Panizza. Sprache: Tamara
Koch. Musik: Robert Hoheneder, Nikos Konstantikakis. Einstudierung
Eurythmie: Margrethe Solstad. Regie: Bodo Bühling

Einführung und Eurythmieaufführung: Mitglieder € 30;
Nichmitglieder € 36; Ermäßigt € 21

Freitag/Samstag, 22./23.1., drei Vorträge (Aus aktueller Gegebenheit findet diese Veranstaltung im Januar nicht statt.)
Die Gestalt der Schweiz im heutigen Europa
Im Rahmen der Veranstaltungen zum Thema „Europa“ ist diesmal
Marcus Schneider zu Gast. Gibt es eine tiefer liegende Idee
für unseren Kontinent? Gibt es Gesichtspunkte für eine zeitgemäße
Gestaltung, die eine menschheitliche Zukunftsperspektive
ermöglichen? Und wie zeigen sich die Fragen, wenn die
Schweiz ihren Blick auf Europa richtet?

1. Freitag, 22.1., 20 Uhr
Der Geist des Nordens und der Mythos "Wilhelm Tell"
2. Samstag, 23.1., 10 bis 11.15 Uhr (anschließend Pause mit Imbiss)
Rudolf Steiner, das Goetheanum und die Schweiz
3. Samstag, 23.1., 11.30 Uhr
Europa und die Schweiz "ein ungleiches Paar"

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 29.1., 19 Uhr, Vortrag mit eurythmischem Auftakt, (Aus aktueller Gegebenheit findet diese Veranstaltung im Januar nicht statt.)
Miteinander für eine menschengerechte Medizin
Dr. Andreas Laubersheimer, Heidenheim;
Eurythmie: Liudmila Troickaja; Klavier: Mikhail Berlin

Die Belegklinik für Integrative Medizin (vormals für Homöopathie)
feiert 2021 ihr 75-jähriges Bestehen. Sie ist damit neben
der Klinik in München-Harlaching die älteste integrativ-medizinische
Klinik in Deutschland. Das Besondere an dieser Klinik
ist, dass sie seit jeher in einem kommunalen Krankenhaus verankert
ist und Hand in Hand mit den Kollegen der sog. Schulmedizin
arbeitet, der Brückenschlag zwischen konventioneller
und Anthroposophischer Medizin im Alltag täglich praktiziert
wird. Im Vortrag soll einerseits berichtet werden, wie diese Klinik
aus einer Bürgerinitiative heraus entstanden ist. Es soll
aber auch anhand von Fallbeispielen die Arbeit in dieser Klinik
verdeutlicht werden, die sich darum bemüht, dem kranken
Menschen auf allen Ebenen seines Menschseins im Heilungsvorgang
gerecht zu werden. Die Therapie stützt sich dabei
sehr auf die Gabe anthroposophischer Heilmittel und insbesondere
die Verordnung Äußerer Anwendungen, wie Wickel,
Bäder und Einreibungen. Es soll dadurch auch die ganze therapeutische
Kraft dieser Medizin deutlich werden.

Dr. Andreas Laubersheimer ist leitender Arzt der Belegklinik für
Intergrative Medizin am Klinikum Heidenheim – anthroposophisch-
homöopathische Therapie

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Samstag, 6.2., 10 bis ca. 17 Uhr
Das Weben erleben
Mit Sabine Liedtke, Sprachgestalterin und Therapeutin,
Anna Hitzler, Eva Uthemann, Gisela Weller-Widmann und Florian Zebhauser.

Auf den Flügeln eines Märchens werden die Teilnehmenden
hineingeführt in die Welt der tiefen Geheimnisse des Menschen,
seiner Herkunft, seines Schicksals, seiner Entwicklungsmöglichkeiten.
Räume des Hörens, Räume der Darstellung des
Märchens werden geöffnet und ein weiterer Raum für lebendige
Gedanken-Bewegungen, um die Märchen-Motive zum Herzen
sprechen zu lassen. Dieser Innenraum kann durch das gemeinsame
Schaffen Schutzraum und Entdeckungsraum zugleich
werden. Langsamkeit, Sorgfalt und Liebe zur Arbeit
durchweben das Märchen und auch ein Hören bis in die Sphäre
des Naturgeistes hinein. Drei Ratschläge, die nicht gut sind,
spielen eine wichtige Rolle und ein Wunsch, der erfüllt wird.
Menschen, die in Höhenberg leben und Unterstützung erfahren
und Menschen aus München und Umgebung, die Interesse
mitbringen für Begegnung und für ein wunderbares, wenig
bekanntes Märchen, nehmen sich gegenseitig wahr und arbeiten
einen Tag lang gemeinsam an den Motiven und Bildern
dieser Erzählung.
Abfahrt, 8.30 Uhr Leopoldstr. 46a, Rückfahrt ca. 17 Uhr
Anmeldung bis 20.1. erforderlich, Teilnehmerzahl begrenzt.
Kosten 50 €, erm. 40 €, ohne Busfahrt 30 €, einschl. Verpflegung.

Samstag, 13.2., Vortrag, 20 Uhr
Anthroposophie und Wissenschaft im Michaelzeitalter
Dr. Peter Heusser, Herdecke
Derzeit verstärken sich die verheerenden Folgen der materialistischen
Gesinnung in Wissenschaft, Umwelt und Gesellschaft
wie auch die Angriffe aus dieser Gesinnung gegen die
Anthroposophie als vermeintlich unwissenschaftlich und antiquiert.
Das erfordert von den Repräsentanten der Anthroposophie
eine verstärkte Besinnung auf die Wissenschaftsgrundlagen
der Anthroposophie sowie den Ausbau dieser Grundlagen
in zwei Richtungen: 1. Zum Aufbau einer neuen, modernen
Form der Naturwissenschaft (Rudolf Steiner betonte diesbezüglich,
„dass es einfach notwendig ist, unsere gesamte physikalische,
chemische, physiologische und biologische Vorstellungswelt
neu aufzubauen, gründlich neu aufzubauen“ ).
2. Zum soliden Aufbau der anthroposophischen Geisteswissenschaft
selbst einschließlich der meditativen Fähigkeitsbildung
zum geistigen Wahrnehmen und Erkennen.
Der Vortrag versucht konkrete Wege in beiden Richtungen aufzuzeigen,
sowie deutlich zu machen, wie diese Wege zutiefst mit der
Verwirklichung des Michaelimpulses in der heutigen Welt zu
tun haben.
Dr. Peter Heusser: Geboren 1950. Medizinstudium an der Universität
Bern. Promotion an der Universität Basel. Weiterbildung
zum Facharzt für Allgemeinmedizin sowie in Anthroposophischer
Medizin. Langjährige klinische und praktische Tätigkeit
an der Lukasklinik Arlesheim und am Berner Universitätsspital.
Master of Medical Education, Universität Bern. 1995-
2008 Erster Dozent für Anthroposophische Medizin an einer
Universität (Bern). Mitleiter einer Schweizerischen Nationalfondsstudie
zu Lebensqualität unter anthroposophisch erweiterter
Krebsbehandlung. Experte für Evaluation der Komplementärmedizin
in zwei nationalen Projekten der Schweizerischen
Bundesbehörden. 2009-2016 Erster Lehrstuhlinhaber
für Anthroposophische Medizin an der Universität Witten/Herdecke.
Seit 2017 Seniorprofessor für Medizinische Anthropologie
in Witten/Herdecke. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 19.2., 20 Uhr, Vortrag,
Meditative Arbeit als Inspirationsquelle für die tägliche Arbeit
Dr. med. Matthias Girke
Meditation öffnet die Seele dem Geist und hat gleichmaßen
eine gesundheitliche Wirksamkeit. Wir werden beiden Zusammenhängen
nachgehen und die Bedeutung des meditativen
Erkenntnisweges für die geistige Entwicklung des Menschen
als auch seine heilende Kraft beleuchten.

Matthias Girke ist Arzt für Innere Medizin, Diabetologie und
Palliativmedizin. Er ist Mitbegründer des Gemeinschaftskrankenhauses
Havelhöhe, Klinik für Anthroposphische Medizin
und war dort über 21 Jahre Leitender Arzt der Allgemeinen Inneren
Medizin. Derzeit ist er in einer Konsultant/Berater-Funktion
und in der Ambulanz dieser Klinik tätig. Im September
2016 übernahm er die Leitung der Medizinischen Sektion der
Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am GoetheanumSchweiz und ist seit April 2017 Vorstandsmitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft.
Autor von „Innere Medizin – Grundlagen und therapeutische Konzepte der Anthroposophischen Medizin“, u.a.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 26.2., 19 bis ca. 21.30 Uhr
Reihe zum anthroposophischen Schulungsweg: Meditation
Einführung in die Meditation mit praktischen Übungen

Gisela Weller-Widmann und Florian Zebhauser
Die 6 sogenannten Nebenübungen von Rudolf Steiner waren
in den letzten Monaten Thema unserer Übreihe. Sie stärken das
eigene Seelenleben und halten es im Gleichgewicht und gesund.
Das Ich wird gekräftigt und in die Lage versetzt für sich zu
stehen, auch wenn die Stürme der übersinnlichen Welt es umtosen
werden. Ein weiteres wichtiges Element auf dem Anthroposophischen
Schulungsweg ist die Meditation. „Wenn ein
Mensch einmal im Leben beginnt, Meditationen zu machen, so
vollzieht er damit die einzige wirklich völlig freie Handlung in
diesem menschlichen Leben“ (GA 305). Nach der Einführung
werden Übungen durchgeführt. Im Gespräch können Erfahrungen
und Schwierigkeiten thematisiert werden. Der Abend
ist so geplant, dass er sowohl für Menschen die mit dem Meditieren
beginnen wollen, wie auch für Teilnehmer geeignet ist,
die über eine langjährige Meditationspraxis und Erfahrung verfügen.
(Erfrischungspause mit Getränken ist vorgesehen.)
Pro Kursabend für Mitglieder € 10 (1 Coupon)
Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons), Ermäßigt: € 7


Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Samstag, 27.2., 11 Uhr
Begrüßung neuer und zugezogener Mitglieder
Nach einer Einführung stellen sich die neuen und zugezogenen
Mitglieder vor und es gibt die Möglichkeit für ein Gespräch.
Anschließend wartet ein kleiner Imbiss mit der Möglichkeit
zu persönlichem Austausch.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 5.3., 20 Uhr, Vortrag
Liebe und Erkennen
Andreas Blaser
„Etwas, das ich nicht liebe, kann sich mir nicht offenbaren“ (Rudolf Steiner, GA 10, S.110).
In diesen Worten werden die Offenbarung
eines Wesens und die Liebe in eine enge Verbindung
gebracht. – Vielleicht erkennt der Mensch nur dann wirklich,
wenn er auch liebt und vielleicht ist die Liebe eine erkennende,
zum Wesentlichen dringende Kraft. Die Beziehung zwischen
dem Erkennen und der Liebe bildet das Thema dieses
Vortrags, der mit Gedanken Rudolf Steiners, Immanuel Kants
und Georg W. F. Hegels sowie der Bibel arbeitet.

Andreas Blaser, 27, in der Schweiz geboren, arbeitet am Arbeitszentrum
München als Assistent und studiert Philosophie an der LMU München.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
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Samstag, 6.3., 20 Uhr, Vortrag
Der Krieg in Berg-Karabach:
Das Ringen um die kulturelle Identität der Armenier und
die Ost-West-Problematik

Dr. Markus Osterrieder, Krailling
In dem erneut entbrannten Krieg um Berg-Karabach konfrontieren
sich nicht nur Armenien und Aserbaidschan. Denn wie
vor einhundert Jahren, als die armenische Bevölkerung 1915-
1922 den Völkermord durchlitt, sind auch die Türkei und Russland
ebenso wie Iran, Syrien und Israel mit verwickelt. Über die
Mitgliedschaft der Türkei in der Nato und die Energiekorridore
durch den Kaukasus sind zudem die Interessen der EU und USA
einbezogen. Der Vortrag versucht Zusammenhänge zu erklären
und Bedingungen für eine Beilegung der Konflikte in dem
Vielvölkergebiet des Südkaukasus zwischen Schwarzem und
Kaspischem Meer aufzuzeigen.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Mitglieder und Freunde
Dienstag, 9.3., 18 bis 19.30 Uhr
München–Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Alle, die an unserer Partnerschaft mit der russischen Landesgesellschaft
interessiert sind, treffen sich dreimal jährlich. Es
werden neue Nachrichten ausgetauscht und inhaltlich wird an
dem Buch „Die geistigen Aufgaben Mittel- und Osteuropas“
von Sergej O. Prokofieff gearbeitet.
Eintritt frei

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Samstag, 20.3., zwei Termine
Bildgeheimnisse in Raffaels Werken
Johannes Greiner, Aesch; Eurythmie: Aleph-Ensemble München

Termin 1:
• 14.30 Uhr, Vortrag mit Musik, Johannes Greiner
Raffaels „Grablegung“ und die Geheimnisse der Menschenseele
Pause mit kleinem Imbiss
• 16.15 Uhr, Vortrag mit Musik und Eurythmie
Johannes Greiner und Aleph Ensemble München
Raffaels „Heilige Cecilie“ und die himmlische Herkunft der Musik

Termin 2:
• 18.30 Uhr, Vortrag mit Musik, Johannes Greiner
Raffaels „Grablegung“ und die Geheimnisse der Menschenseele
Pause mit kleinem Imbiss
• 20.15 Uhr Vortrag mit Musik und Eurythmie
Johannes Greiner und Aleph Ensemble München
Raffaels „Heilige Cecilie“ und die himmlische Herkunft der Musik

Zu den großen Vorbereitern der Anthroposophie gehört der
geniale Renaissance-Maler Raffael. In seinen Werken drücken
sich tiefe Geheimnisse aus. Er malte, was erst heute mit Hilfe
der Anthroposophie verstanden werden kann. Dabei ist das
Gemalte nicht ausgedacht – nein, es ergibt sich aus einer Seelenbegegnung
mit dem dargestellten Wesen. Er malte das facettenreiche
Wesen der Seele („Grablegung“), das innere Kind,
welches zwischen ahrimanischen und luziferischen Extremen
eine Mitte zu finden hat (Sixtinische Madonna), den Weg der
Seele von den Geisteshöhen zur Erde und wieder zurück (Ma-
donna de Foligno) und auch die Hintergründe der musikalischen
Inspiration („Heilige Cecilie“). Musik und Eurythmie sollen
von anderer Seite her erlebbar machen, was Rafael insbesondere
im Bild von der „Heiligen Cecilie“ vor die empfindsame
Seele stellt

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Dienstag, 23.3., 18.30 und 20 Uhr
Oster-Imagination
• 18.30–19.30 Uhr, Vorbereitung auf die Lesung
Wie können wir das Wirken der Naturkräfte zur
Osterzeit verstehen?
In eindrucksvoller Weise gibt uns Rudolf Steiner dazu diesmal
ein großes plastisches Bild (verwirklicht in der Gruppe im
Goetheanum). Darin deutet er auf die „drohenden luziferischen
und ahrimanischen Kräfte, denen sich gesundend entgegenstellt
das heilende Prinzip, das vom Christus ausstrahlt“,
und er gibt den Hinweis: „Aber ein lebendiges Gefühl von all
dem wird man erlangen ... wenn ein Lebendig-Dramatisches
hinzukommt“. Was hat es mit dem heilenden Prinzip auf sich?
Dies versuchen wir von medizinischer Seite, aber auch künstlerisch
übend zu ergründen. Gespräch und Übungen: Johannes
Rust, Elisabeth Züllig
• 20 Uhr, Lesung der Oster-Imagination,
GA 229, 7. Oktober 1923, durch Bodo Bühling
Eintritt frei
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 26.3., 20 Uhr, Vortrag
Arbeit an der eigenen Biopraphie
Dr. Michaela Glöckler
Können die aktuellen Krisen und Bedrohungen zu Helfern
werden für unsere persönliche, soziale und menschliche Entwicklung?
– In unserer schnelllebigen und oft von Sorgen und
Ängsten geprägten Zeit – durch die Corona Pandemie noch
zusätzlich belastet – kommt die Arbeit an der eigenen Biografie
nicht selten zu kurz. Dabei kommt es gerade auf diese Arbeit heute mehr denn je an! Was ist für mich wesentlich in meinem
Leben? Was sagen mir Leid und Schmerz über mich
selbst, über andere Menschen, ja, über die gesamte Menschheitsentwicklung?
Wie kann ich lernen, mich selbst und andere
so zu nehmen, wie sie sind und daraus das Bestmögliche
machen? Wie kann man auch angesichts von Katastrophen
eine positive Lebenseinstellung behalten? Nicht zuletzt wird
es in dem Vortrag darum gehen, dem Geheimnis der menschlichen
Persönlichkeit, ihrem Wesenskern, ihrem Ich auf die
Spur zu kommen. Im Anschluss an den Vortrag wird genügend
Zeit für eine Aussprache mit den TeilnehmerInnen sein.
Michaela Glöckler, Dr. med., Kinderärztin. Von 1988 bis 2016
Leitung der Medizinischen Sektion am Goetheanum/Schweiz,
Mitbegründerin der Alliance for Childhood und der Europäischen
Allianz von Initiativen angewandter Anthroposophie/
ELIANT. Internationale Vortrags- und Seminartätigkeit. Publikationen:
Kita, Kindergarten und Schule als Orte gesunder Entwicklung,
Kindersprechstunde (zus. mit Wolfgang Goebel und
Karin Michael), Macht in der zwischenmenschlichen Beziehung,
Meditation in der Anthroposophischen Medizin, Das
Schulkind – die gemeinsame Aufgabe von Arzt und Lehrer, die
Würde des Kindes, Begabung und Behinderung, vom Umgang
mit der Angst u.a.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

Freitag, 2.4., 16 Uhr
Feier am Karfreitag
Karfreitag, 2. April in der Stunde des Kreuzestodes, 16–17 Uhr
„Ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist
vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.“
Die Sieben Worte am Kreuz und das Ostermysterium
Eine Dichtung von Wilfried Hammacher
Rezitation mit Eurythmie und Musik von César Franck, Arnold
Schönberg und Takashi Fujii. Sprache: Bodo Bühling. Aleph-
Ensemble; Eurythmie: Shiogo Horie, Reinhard Penzel, Yumero
Sasaki, Emi Yoshida; Musik: Kazuhiko Yoshida
• Eintritt frei; Spenden erbeten.

Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
info@anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

23.4. 16 Uhr bis 25.4., 12.30 Uhr
Schloß Weidenkam, Münsing
Meditations- und Schulungswegseminar
Rudolf Steiner konnte mit der Anthroposophie einen Beitrag
zur Kulturentwicklung und zur Zivilisation leisten, der sich als
äußerst wirksam und positiv erwiesen hat. Das war nur möglich,
da er ab 1900 einen Weg der Selbsterkenntnis und Selbstverwandlung
gelehrt hat, der wesentlich auf der Meditation
aufbaut. Das Studium der Geisteswissenschaft und weitere
Übungsansätze ergänzen die Meditationen. Heute besteht ein
großes Bedürfnis nach einer Vertiefung des Seelenlebens,
auch nach meditativer Erfahrung. Der auf Anthroposophie basierende
Schulungsweg legt besonderen Wert auf das klare
Überblicken und bewusste Vollziehen der Übungen und Meditationen.
Wir bieten mit dem Meditationsseminar die Möglichkeit,
auf einem Schloss in der Nähe des Starnberger Sees
abseits der Touristenströme in ruhiger, wunderbarer Natur
solche Übungen und auch Meditationen kennenzulernen, sie
anfänglich zu praktizieren und sich in der Gruppe über Erfahrungen
auszutauschen. Die Teilnahme ist sowohl für bereits
meditationserfahrene Menschen als auch für Einsteiger möglich.
Wichtig ist der Wille zur Vorurteilslosigkeit und zu ständigem
Dazulernen.
Verantwortlich: Katharina Gleser, Florian Zebhauser;
Eurythmie: Emi Yoshida
Mindestteilnehmerzahl 10; Obergrenze 30 Teilnehmer*innen,
(unter zurzeit geltenden Hygieneschutzmaßnahmen 20)

Die Kosten für Übernachtung und Vollpension belaufen sich
für die gesamte Seminardauer je nach Zimmerausstattung für
eine Person von 235 € (im DZ) bis 310 € (EZ mit Bad). Für das
Seminar fällt eine Gebühr von 80 € an.

Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 089/332520
oder info@anthroposophie-muenchen.de
Anmeldeschluss: 10. März 2021
Genauer Ablauf siehe Flyer oder im Internet:
www.anthroposophie-muenchen.de