Programm der Anthroposphischen Gesellschaft München

Auflagen durch das Hygienekonzept:
Sie können unser Haus und die Räume nur mit Mund-Nasenschutz betreten.
Diesen dürfen Sie erst an Ihrem Sitzplatz abnehmen. Sie müssen durchgängig den
Mindestabstand von 1.50m wahren. Durch die Abstandsregel ist auch die Teilnehmerzahl (je nach Raumgröße) begrenzt. Daher ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Eventuell müssen wir die Teilnehmerlisten an Behörden weitergeben.

 

Ohne Vorkenntnisse
Freitag, 19.6.,17.7., 16.10., 19 bis 21 Uhr mit kleiner Getränkepause
Reihe zum anthroposophischen Schulungsweg.
Übungen zur Stärkung des Seelenlebens – Die Nebenübungen
Mit Johannes Rust, Gisela Weller-Widmann, Florian Zebhauser
„Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben kann“. Rudolf Steiner
In voller Freiheit und mit klarem Bewusstsein soll der Weg gegangen werden. Dabei kommt den sechs Nebenübungen eine wichtige Aufgabe zu. Sie bewirken die Kräftigung der Seele und halten sie gesund.

Es wird jeweils eine Nebenübung detailliert besprochen und soweit möglich praktisch versucht. Raum wird sein für Fragen zum Schulungsweg allgemein und zu auftretenden Schwierigkeiten bei der Durchführung der Übungen.
Herr Johannes Rust, Arzt mit Praxis in Rosenheim, wird aus eigener Forschung über den Zusammenhang der Nebenübungen mit einzelnen Organsystemen berichten. Dabei ist er zu dem Schluss gekommen, dass die Organsysteme durch diese Übungen sogar gekräftigt werden können. Eine solche Entdeckung kann wiederum die Übungen zusätzlich impulsieren!
Es sind alle herzlich eingeladen, die sich erstmals oder erneut oder auch einmal in einer übenden Gruppe mit dem Schulungsweg beschäftigen wollen.
19.6., Die vierte Übung: „Positivität“ 17.7.,Die fünfte Übung: Unbefangenheit
Pro Kursabend für Mitglieder € 10 (1 Coupon) Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons) Ermäßigt: € 7
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

 

 

Vorkenntnisse erwünscht
Mittwoch, 24.6., 18.30 und 20 Uhr
Johanni-Imagination

18.30 bis 19.30 Uhr
Vorbereitung auf die Lesung
„Wenn man den Blick hinunter wendet, so erhält man den Eindruck des Linienhaften, aber über das Ganze eine Bläue ergossen, und dieses Blau überall von jenen Linien durchzogen, die eigentlich silbern erglänzen.
...es ist so, dass man eigentlich sich selber aufgelöst fühlt in dieser Naturplastik, dass man eigentlich jede Linie, die da unten ist, jede silberglänzende Linie in sich fühlt.
...Da weben sich, in einer gewissen Weise störend, um diese silberglänzenden Kristallstrahlen herum sich auflösende, sich wieder ballende Gestaltungen.
...Aus dem ernsten Blick des Uriel empfängt man den Eindruck: es verwebt sich Natürliches mit Moralischem.“
Wie können wir das verstehen? Das Zeichnen hilft uns dabei. Was erlebe ich, wenn ich kristalline Linien ziehe? Und was, wenn ich wolkige Ballungen mit Pigment auf Papier verdichte und wieder auflöse? Ein mächtiger Kontrast. Wir bekommen eine Ahnung, wie sich unsere Fehler in der Sommererde abheben gegen die schönen regelmäßigen Kristalle. Doch zugleich schafft Uriel aus unseren Tugenden am Sommerhimmel ein Wolkenkunstwerk. Diese Polarität erforschen wir gemeinsam.
Mit Beate Meuth
20 Uhr
Lesung der Johanni-Imagination durch Bodo Bühling
Eintritt frei
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

 

 

Freitags, 26.6., 3.7., 24.7., 9.10., 30.10., 27.11.,19 bis 20.30 Uhr
Das Wesen des Lebendigen verstehen lernen – ein Goetheanismus-Seminar
Astrid Wunderlich

Mit unserer Sinneswahrnehmung erfahren wir die Welt und erschließen sie uns dann denkend. Aber wie stimmen wir auf diese Weise
mit der Wirklichkeit überein?
Nach Rudolf Steiner reicht dazu ein „richtiges“, sprich logisches Denken nicht aus, sondern es ist notwendig, sich zunächst mit Staunen den wahrgenommenen Phänomenen gegenüberzustellen, bevor man versucht zu verstehen, was sich offenbart.
In dieser Weise werden unsere geotheanistischen Übungen wieder aufgenommen anhand von vielen Beispielen aus der Natur.Neue Interessenten sind ebenfalls herzlich eingeladen!
Je Seminareinheit: Mitglieder € 8 (1 Coupon), Nichtmitglieder: € 10, erm. € 7
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

 

Samstag, 27.6., 17 und 19.30 Uhr
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl die gleiche Darbietung zweimal
Feier zur Johannizeit
„Ich bin eine Insel und allein – ich bin reich“
er liebt nicht den Sommer? – Wir sind außer uns, genießen die Wärme und die wunderschöne Natur. Doch hinter diesem heiteren Treiben geschieht noch anderes, Tiefgründiges. Rainer Maria Rilke kennt die Welt der Wandlung gut. Er hat in vielen Gedichten den Schmerz und das Opfer beschrieben, die zum Erringen neuer, geistiger Fähigkeiten führen. Die „Blinde“ spricht zum „Fremden" davon – kein Gespräch, wie wir es uns für eine laue Sommernacht wünschen. Doch es kündet von einem anderen als dem Augenlicht. Diese besondere Dichtung Rilkes bildet das Zentrum des Eurythmie-Programms, umrahmt von weiteren Werken des nach innerem Licht strebenden Dichters. Musikalische Werke von Alexander Skrjabin, Zoltán Kodály, Arvo Pärt heben die Prozesse ins künstlerische Erleben. Den ergreifend-sommerlichen Aufschwung erleben wir in zwei Sätzen der berühmten Sonate in A-Dur für Violine und Klavier von Cesar Franck. Die Ansprache wirft Licht auf die inneren Prozesse, die wir durchleben, wenn wir das äußere Licht verlassen und das geistige Licht in uns zu leuchten beginnt.
Mitwirkende:
Eurythmie-Bühne Nürnberg: Sevda Däubler, Katharina Gleser, Antje Heinrich, Caroline Mangold; Ansprache: Beate Meuth; Sprache: Uwe Henken; Klavier: Shih-En Chiu; Geige: Klára Zsófia Ittzés
Eintritt frei; Spenden erbeten
Wir bitten um Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520

 

Sonntag, 19.7., 9.30 Uhr
Ausflug mit dem Oldtimer-Bus zur Thematik Thomas Mann und Dr. Faustus
Führung auf dem „Dr.-Faustus-Weg“ in Polling bei Weilheim
Mit Hans-Ludwig Geisenberger, Busfahrt mit Holger Hahn
Wie kommt der Dr. Faustus nach Polling bei Weilheim in Obb.?
Im Klosterdorf Polling gibt es einen „Dr.-Faustus-Weg“, weil Thomas Mann mit diesem Ort vielfach verbunden war. Als er im amerikanischen Exil seinen Roman Dr. Faustus schrieb, benutzte er die ihm geläufigen Orte. Doch nicht nur der Ort Polling wird zum „Pfeiffering“ des Romans. Thomas Mann verwebt auch teilweise Geschehnisse aus seiner Familie in die Romanhandlung. Ein Wanderweg beschreibt einen weiten Bogen um den Ort. Tafeln am Wegesrand stellen durch Zitate Verbindungen zum Roman aber auch zur Biographie der Familie Mann her. Wir werden wesentliche Stellen besuchen, Wege aus der Romanhandlung begehen und Einiges aus dem Roman und der Biografie der Manns besprechen. Beim Spaziergang werden wir zwischen einer und zwei Stunden auf befestigten Wegen ohne größere Steigungen bleiben. Im Nachbarort Huglfing gibt es anschließend in der dortigen Waldorfschule (im Aufbau) Gelegenheit für eine Kaffepause.
Abfahrt 9.30 Uhr, Leopoldstr. 46a, Ankunft ca. 11 Uhr , Führung bis ca. 13.15 Uhr, Kaffee-Pause, Rückfahrt: ca.14.15 Uhr
Anmeldung bis 13.7. erforderlich, Teilnehmerzahl ist begrenzt.
info(AT)anthroposophie-muenchen.de oder 089-332520
Kosten: € 20, erm. € 15,-

 

Ohne Vorkenntnisse
Mittwochs, 29.7., 5.8., 19.8., 26.8., 2.9., 20 bis 21.15
Sommerkurs:
Studien- und Textarbeit mit Gespräch
Gisela Weller-Widmann, Florian Zebhauser
Die Sendung Michaels GA 194
Eintritt frei

Sehr lesenswert

Friedwart Husemann

Rudolf Steiners Schriften In 50 kurzen Porträts

Wenn jemand die ägyptischen Pyramiden besucht, oder Chartres, dann klingt seine Erzählung anders, als wenn er sich das nur angelesen hat – das ist dann Buchwissen – sondern er war vor Ort, er war dort, er weiss die Dinge aus erster Hand. So mit dem schriftlichen Werk von Rudolf Steiner: Friedwart Husemann war dort, er war vor Ort – er hat sich das nicht nur angelesen. Dieses Faktum springt einen aus jeder Zeile seines neuen Buches an und der Spruch, dass substantielle Anthroposophie nicht kurz und knapp dargestellt werden kann, ist widerlegt. Und was wichtiger ist: das Lesen macht Freude! Roland Tüscher

Anthroposophie wird Kunst

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