Öffentliche Veranstaltungen

Sommerwoche 2.8. bis 7.8.

3. Mysteriendrama "Der Hüter der Schwelle"

Bodo Bühling

 

Beginn: Sonntag 2.8., 17 Uhr

Montag 3.8. bis Freitag 7.8. jeweils von 9.30 - 13 Uhr


In diesem Sommer werden wir versuchen das 3. Mysteriendrama von Rudolf Steiner 'Der Hüter der Schwelle' komplett durchzuarbeiten. Natürlich wird es auch wieder viel Raum für Gespräch und Fragen zu den einzelnen Bildern geben. Die Kenntnis der ersten beiden Dramen wird vorausgesetzt.
 

Wir bitten um telefonische Voranmeldung bei Bodo Bühling unter der Nummer: 0170 310 13 76.
  • Eintritt frei

Sommerkurs

Die Sendung Michaels

Mittwochs, ab 5.8. bis 9.9., 20 bis 21.15 Uhr

Hannah Friederich, Armin Fröde und Florian Zebhauser

Anhand der Vortragsreihe „Die Sendung Michaels“ (GA 194, 7. Vortrag) wird unter anderem an folgenden Motiven gearbeitet: Kopf-, Brust-, Gliedmaßensystem und ihr Zusammenhang mit Denken, Fühlen und Wollen. Das Hineinverweben der elementarischen Welt in das Schicksalsmäßige des Menschen durch die rhythmische Wiederkehr von Erlebnissen in der Gefühlssphäre. Moderne Geschichtsbetrachtung und das Mysterium von Golgatha. Absteigende Erdenentwickelung und zukünftige Menschheitsentwickelung.

  • Eintritt frei

Samstag 19.9., 11 Uhr

Begrüßung neuer und zugezogener Mitglieder

Nach einer Einführung gegenseitiges Vorstellen und Gespräch. Anschließend wartet ein kleiner Imbiss mit der Möglichkeit zu persönlichem Austausch


Donnerstag, 24.9.,19 Uhr

Der Erzengel Michael und die spirituellen Notwendigkeiten unserer Zeit

Dr. Martina Maria Sam

Seitdem wir in einer globalisierten und technisierten Welt leben – also seit etwas mehr als hundert Jahren –, sind uns nach und nach alle tragenden Gewissheiten und Werte abhandengekommen. Was ist der Mensch? Wie steht er zur Natur, wie zum anderen Menschen? Dass aus der herrschen-den materialistischen Kultur auf diese Fragen keine befriedigenden Antworten kommen können, zeigen der heutige Zustand der Erde und die sozialen Verhältnisse überdeutlich. Dass der Mensch sich in dieser neuen Epoche zu spirituellen Erkenntnissen durchringen muss, um zu einem bewussteren und heilsameren Verhältnis zur Welt zu kommen, darauf hat Rudolf Steiner immer wieder hingewiesen. Insbesondere kann uns dabei ein Wesen zu Hilfe kommen, das die Aufgabe hat, die Entwicklung des Denkens zu begleiten – der Erzengel Michael. Welche Seelenübungen und innere Haltungen uns in ein inneres Verhältnis zu ihm bringen, soll Thema des Vortrages sein.

 


Mittwoch, 30.9., 18.30 und 20 Uhr

Vorbereitung zur Michael-Imagination

Vom Erkenntnis zum Leben – Meteoreisenprozess

• 18.30 Uhr Begegnungen zwischen unterschiedlichen Impulsen können zu Kämpfen, Krisen oder zu neuen Erkenntnissen und Durchbrüchen führen. Ein Vermeiden dieser Auseinandersetzungen ist häufig ein Umweg, der erneut zu dieser Kreuzung zurückführt. Wie kann es gelingen, an den bestehenden Kämpfen und Krisen zu wachsen? Durch zwei Experimente wollen wir uns an diesem Abend der „Michael-Imagination“, GA229, 5.10.1923, nähern.
Mitwirkende: Clemens Meyer und Emi Yoshida
 

• 20 Uhr Lesung durch Bodo Bühling

  • Eintritt frei

Freitag, 2.10., 19–21.30 Uhr

Vortrag

Wie wirkt der anthroposophische Schulungsweg auf die Gesundheit?

Georg Meier

 

Die Übungen des anthroposophischen Schulungswegs können in diesen Zeiten, in denen wir so vielen Gegenkräften ausgesetzt sind, eine wahre Quelle der Gesundheit für Körper und Seele sein. Unverträglichkeiten, Allergien, psychische Leiden (Stress, Depression, Ängste und Vereinsamung) nehmen rasant zu – doch Rudolf Steiner gab uns Übungen, die sowohl psychisch wie auch körperlich sehr gesundend wie auch präventiv gegenüber psychischen Störungen wirken können. In diesem Vortrag soll ein zeitgemäßer Blick auf wesentliche Übungen gemacht werden und erlebbar werden, wie sie gesund gehandhabt werden können.
Georg Meier befasst sich seit 40 Jahren mit dem anthroposophischen Schulungsweg und leitet seit 30 Jahren Gruppen hierzu. Mehrere Jahrzehnte arbeitete er als Waldorfpädagoge und Dozent in Lehrerseminaren. In seiner Tätigkeit als Therapeut hat er tausende Menschen auf ihrem Weg in die Gesundheit begleitet.
 


Freitag, 9.10., 20 Uhr

Vortrag

Lebendiges Erkennen –
zur Aktualität der Goetheschen Naturanschauung

Prof. Dr. Christoph Hueck

 

Johann Wolfgang von Goethe entwickelte eine Methode der Naturerkenntnis, deren Bedeutung vor dem Hintergrund der ökologischen Krise immer deutlicher wird und die heute als Avantgarde eines lebendig-empathischen Erkennens ange-sehen werden kann. Im Gegensatz zur Naturwissenschaft bezieht Goethes Methode den erkennenden Menschen bewusst mit ein und führt so zu einer erlebten Verbindung mit der Natur. Rudolf Steiner machte Goethes Methode als Vertiefung des naturwissenschaftlichen Erkennens verständlich. Im Vortrag werden diese Zusammenhänge anhand der alten Frage nach Erkenntnis des Lebendigen erläutert.
Goethe entwickelte eine Art und Methode der Naturanschauung, deren ganzheitliche Bedeutung immer deutlicher wird. Rudolf Steiner machte Goethes Naturwissenschaft für unsere Zeit verständlich und entwickelte seine Geistes-wissenschaft auf der Grundlage von Goethes Phänomenologie. Die Ausstellung zeigt interaktive Exponate aus dem Bereich der Biologie, der Anthropologie, und der Physik, die zur eigenen, erlebten Anschauung der „Ideen der Natur“ führen. 
 


Samstag, 10.10., 9.30–15.15 Uhr

Die Gegenwart der Michaelfestestimmung –
Adler, Löwe, Kuh und Mensch 

Prof. Dr. Christoph Hueck, Rupert Buchner, Christian Richert, Emi Yoshida, Florian Zebhauser


Michaelfest und Vernissage der Ausstellung „Mit den Augen denken – ein neuer Blick auf die Geheimnisse der Natur. Goethe und Rudolf Steiner“ 

Der Weg des Menschen aus dem Makrokosmos zu sich selbst und von sich selbst aus wieder in den Kosmos: Die Anthroposophie kann den Menschen über die bildhafte Erfassung von Adler, Löwe, Kuh und auch der Menschen- gestalt zu einer vertieften Selbsterkenntnis führen. Rudolf Steiner eröffnet diesen Weg in seinem Vortragszyklus „Der Mensch als Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden Weltenwortes“, GA 230, Vorträge 1–3.

Durch Eurythmie, Musik, in goetheanistischer Anschauung und im Gespräch wird versucht, gemeinsam einige Schritte auf diesem Weg zu gehen. 

 

Programm:

9.30 Musikalische Einstimmung, dann 
„Mit den Augen denken – ein neuer Blick auf die Geheimnisse der Natur. Goethe und Rudolf Steiner“ mit Prof. Dr. Christoph Hueck
11–11.30 Pause
11.30–12.15 Impulsreferat und anschließende Erkenntnisarbeit
12.15–12.35 Eurythmie: Die drei Tiere als Ausdruck des Planetarischen
12.35–13.30 Mittagspause
13.30–13.45 Eurythmie: der Mensch im Makrokosmos
13.45–14.30 Welterkenntnis und Selbsterkenntnis in Denken, Fühlen und Wollen
14.30–15.15 Abschlussplenum, Musik

 

  • Beitrag für die Verpflegung: 10€ 

Freitag, 23.10., 19 Uhr

Vortrag

Tragödie und Befreiung
Geistige und politische Hintergründe des 100-jährigen Krieges in Palästina

Valentin Wember

Die breite Öffentlichkeit kennt weder die Bedeutung des christlichen Zionismus noch die des faschistischen Zionismus für das aktuelle Geschehen in Palästina. Der Vortrag wirft anhand zahlreicher Dokumente ein erhellendes historisches Licht auf insgesamt 7 Formen des Zionismus, sodass verständlich wird, worum es im Palästina-Krieg wirklich geht und warum Deutschland mehr oder weniger schweigend zuschaut.

 


Samstag, 24.10., 11-16 Uhr

Vertretertreffen 2026

Das diesjährige Vertretertreffen der Anthroposophischen Vertretergruppe Südbayern findet in München statt. Als besonderen Gast dürfen wir Monika Elbert begrüßen, Mitglied des Vorstands und Generalsekretärin der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. Nähere Informationen finden Sie ab Anfang Oktober auf unserer Webseite. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Austausch eingeladen.

 

  • Um das Mittagessen optimal planen zu können, bitten wir um eine vorherige Anmeldung.

Do bis So, 5.11–8.11

Grundausbildung für Goetheanismus

Modul 3: Prozesse – Phänomene – Gesten

Im Haus der Gesellschaft

Anmeldung und Auskunft:
Jan Albert Rispens
primula.veris@aon.at
Tel. 0043 4272 65 41
 


Mittwoch, 11.11., 18-21 Uhr

Ärzte-und Therapeutentreffen und Forum der Konferenz

Das jährliche Treffen der Ärzte und der Therapeuten lädt in diesem Jahr die Konferenz der Anthroposophischen Gesellschaft ein, um die gegenwärtige Situation in der Praxis wahrzunehmen.

 

• 18.30–19.30 Uhr bietet die Konferenz ein Forum für alle Interessierten an.
• 20–21 Uhr geschlossenes Ärzte- und Therapeutentreffen.

 

Programm:

18–18.30 Uhr Aktuelles
18.30–19.30 Uhr Impulsreferat und Austausch
Thema: Wie lebt Anthroposophie in meinem Arbeitsfeld?
19.30–20 Uhr Pause
20–21.00 Uhr Vorstellung der Einrichtung Haus für Jugendliche „Zu Hause“, Patric Heining
Fallbeschreibung: Heileurythmie, Dyskalkulie, Laura Monserrat

  • Änderung vorbehalten

Fr/Sa, 13./14.11.

Verwandlung der Erde –
Welche Aufgabe haben wir?

Julian Jacobs und Annette Saar

 

Auf geheimnisvolle Weise sind Mensch und Erde miteinander verbunden. Der Mensch nimmt innerhalb der Schöpfung einen zentralen Platz ein, denn es hängt von uns ab, wie sich die Naturkräfte und ihre Wesen weiterentwickeln können oder eben nicht. Wie können wir helfen eine Zukunft und tiefgreifende Verwandlung der Erde zu ermöglichen?
Wir werden uns die Frage stellen: „Was ist und wie begreifen wir das Leben? Was ist die Verwandlungskraft im Lebendigen?“

 

• Freitag, 13.11., 19.30-21 Uhr
Die lebendige Äthergestalt unserer Kulturpflanzen:
Wie können wir sie hilfreich für die Zukunft entwickeln?

 

• Samstag, 14.11, 10–12 Uhr und 13–14.30 Uhr
Einführung in die Methoden der Bildkräfteforschung im Hinblick auf Naturbetrachtung

  • Pro Einheit:
    Mitglieder 12 €
    ermäßigt 10 €
    Nichtmitglieder 15 €

Dienstag, 17.11., 18 Uhr

Mitteleuropa-Osteuropa-Dialog

Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser

 

Im Rahmen unserer Partnerschaft treffen wir uns regelmäßig, um verschiedene aktuelle Fragen und auch tieferliegende Motive auszutauschen. Wie stellen wir uns unsere Zusammenarbeit mit unseren Freunden im Osten Europas vor? Was könnte ein folgerichtiger nächster Schritt sein nach dem kleinen Kongress im April in St. Petersburg?
 

  • Eintritt frei

Donnerstag, 19.11., 19.30 Uhr

Lange Nacht der Philosophie

Künstliche Intelligenz –
eine philosophisch-moralische Kritik

Fabian Warislohner

 

Vor vier Jahren wurde ChatGPT veröffentlicht – vor welchen Herausforderungen stehen wir inzwischen durch die rasante Entwicklung dieser Technologie, die uns das Denken abnehmen soll? Die Technik droht uns Menschen zu überholen – mit dieser Diagnose beginnt der Philosoph Günther Anders vor 70 Jahren sein Hauptwerk „Die Antiquiertheit des Menschen“. Was Anders für die Technik seiner Zeit formulierte, gilt für die Technik unserer Zeit in verschärfter Form: Auch sie ist kaum mehr überschaubar, ihr Funktionieren erschließt sich nur wenigen und trotzdem scheint ihr Einsatz geboten. Die Folgen dieser Unsichtbarkeit und Alternativlosigkeit für unser Zusammenleben sind kaum abzusehen. Fest steht bloß: Weder können wir der Technik Moral beibringen, noch werden wir sie wieder los. Höchste Zeit, diese Situation besser zu verstehen und die Philosophie nach (Aus-)Wegen zu fragen!

 


Freitag, 20.11., 19 Uhr


Feier für die Verstorbenen

Sonnenworte

Regsame, bewegliche Worte,
Tätig fragende Worte 
vernehme der Herzenssprache,
die im Licht der Sonne lebt.


Im Zentrum stehen drei Lebensbilder verschiedener Mitglieder.

 

Sprache: Bodo Bühling
Musik: Chor der Anthroposophischen Gesellschaft, Kazuhiko Yoshida

 


Samstag, 5.12., 9.30 Uhr

„Mit den Augen denken –
ein neuer Blick auf
die Geheimnisse der Natur.
Goethe und Rudolf Steiner“

Finissage der Ausstellung von Prof. Dr. Christoph Hueck
 


Donnerstag, 10.12., 19 Uhr

Vortrag mit Gespräch

Die Verstorbenen leben unter uns – wie können wir uns dies bewusst machen?

Michaela Glöckler

 

Wie kann es zur Kraftquelle im Alltag werden?
Wie bauen wir „die Brücke über den Strom“?

 


Samstag, 12.12., 18 und 20 Uhr

Doppelvortrag

Was Rudolf Steiner für unsere Zeit vorausgesagt hat

Johannes Greiner

 

Rudolf Steiner war ein Prophet, dessen Voraussagen sich weitgehend erfüllt haben. Wir können unsere Zeit besser verstehen, wenn wir die wichtigsten Prophetien Rudolf Steiners als Verständnishilfen einbeziehen.

Es sind dies die „Christus-Prophetie“, die „Engel-Prophetie“, die „Ahriman-Prophetie“, die „Michael-Prophetie“ und die „Sorat-Prophetie“.
 


Dienstag, 15.12., 18.30 und 20 Uhr

Meditative Bildbetrachtung und Lesung des Vortrags

Weihnachts-Imagination

Georg Schumann und Bodo Bühling

18.30 Uhr: Bildbetrachtungen mit Gespräch, Georg Schumann
In diesem Jahr betrachten wir verschiedene Darstellungen der schwangeren Maria.

„Die Frau wird deshalb Mond, damit sie die Sonnenwirkung in sich aufnehmen kann. Und der neue Mensch, der da entsteht als Embryo, ist ganz und gar in diesem Sinne Sonnenwirkung.“
Rudolf Steiner, GA 229, 6.10.1923


• 20 Uhr, „Die Weihnachts-Imagination“
Lesung des Vortrags vom 6.10.1923, GA 229
durch Bodo Bühling.
 

  • Eintritt frei

Sonntag, 27.12., 19–21 Uhr


Weihnachtsfeier

Hirten und Könige

Auf welchen Wegen kommen die
Hirten zum Jesuskind?
Und auf welchen die Könige?


Und wie sieht es für den Menschen heute aus? Auf welchen Wegen kann er sich in Erkenntnissuche und Andacht dem Kinde nähern? Dem „Geisteskind im Seelenschoß“, wie es Rudolf Steiner in dem Spruch „Weihe-Nacht-Stimmung“ des Seelenkalenders formuliert.

Musik, gemeinsame Bildbetrachtung, Gespräch und gemeinsame Eurythmie können helfen, die Geheimnisse des Weihnachtsfests zu vertiefen.

 

Verantwortlich: Katharina Gleser, Eurythmie; Georg Schumann,
Bildbetrachtung und Florian Zebhauser, Gespräch.

 

  • Eintritt frei

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