Bodo Bühling
Beginn: Sonntag 2.8., 17 Uhr
Montag 3.8. bis Freitag 7.8. jeweils von 9.30 - 13 Uhr
In diesem Sommer werden wir versuchen das 3. Mysteriendrama von Rudolf Steiner 'Der Hüter der Schwelle' komplett durchzuarbeiten. Natürlich wird es auch wieder viel Raum für Gespräch und Fragen zu den einzelnen Bildern geben. Die Kenntnis der ersten beiden Dramen wird vorausgesetzt.
Hannah Friederich, Armin Fröde und Florian Zebhauser
Anhand der Vortragsreihe „Die Sendung Michaels“ (GA 194, 7. Vortrag) wird unter anderem an folgenden Motiven gearbeitet: Kopf-, Brust-, Gliedmaßensystem und ihr Zusammenhang mit Denken, Fühlen und Wollen. Das Hineinverweben der elementarischen Welt in das Schicksalsmäßige des Menschen durch die rhythmische Wiederkehr von Erlebnissen in der Gefühlssphäre. Moderne Geschichtsbetrachtung und das Mysterium von Golgatha. Absteigende Erdenentwickelung und zukünftige Menschheitsentwickelung.
Nach einer Einführung gegenseitiges Vorstellen und Gespräch. Anschließend wartet ein kleiner Imbiss mit der Möglichkeit zu persönlichem Austausch
Dr. Martina Maria Sam
Seitdem wir in einer globalisierten und technisierten Welt leben – also seit etwas mehr als hundert Jahren –, sind uns nach und nach alle tragenden Gewissheiten und Werte abhandengekommen. Was ist der Mensch? Wie steht er zur Natur, wie zum anderen Menschen? Dass aus der herrschen-den materialistischen Kultur auf diese Fragen keine befriedigenden Antworten kommen können, zeigen der heutige Zustand der Erde und die sozialen Verhältnisse überdeutlich. Dass der Mensch sich in dieser neuen Epoche zu spirituellen Erkenntnissen durchringen muss, um zu einem bewussteren und heilsameren Verhältnis zur Welt zu kommen, darauf hat Rudolf Steiner immer wieder hingewiesen. Insbesondere kann uns dabei ein Wesen zu Hilfe kommen, das die Aufgabe hat, die Entwicklung des Denkens zu begleiten – der Erzengel Michael. Welche Seelenübungen und innere Haltungen uns in ein inneres Verhältnis zu ihm bringen, soll Thema des Vortrages sein.
• 18.30 Uhr Begegnungen zwischen unterschiedlichen Impulsen können zu Kämpfen, Krisen oder zu neuen Erkenntnissen und Durchbrüchen führen. Ein Vermeiden dieser Auseinandersetzungen ist häufig ein Umweg, der erneut zu dieser Kreuzung zurückführt. Wie kann es gelingen, an den bestehenden Kämpfen und Krisen zu wachsen? Durch zwei Experimente wollen wir uns an diesem Abend der „Michael-Imagination“, GA229, 5.10.1923, nähern.
Mitwirkende: Clemens Meyer und Emi Yoshida
• 20 Uhr Lesung durch Bodo Bühling
Georg Meier
Die Übungen des anthroposophischen Schulungswegs können in diesen Zeiten, in denen wir so vielen Gegenkräften ausgesetzt sind, eine wahre Quelle der Gesundheit für Körper und Seele sein. Unverträglichkeiten, Allergien, psychische Leiden (Stress, Depression, Ängste und Vereinsamung) nehmen rasant zu – doch Rudolf Steiner gab uns Übungen, die sowohl psychisch wie auch körperlich sehr gesundend wie auch präventiv gegenüber psychischen Störungen wirken können. In diesem Vortrag soll ein zeitgemäßer Blick auf wesentliche Übungen gemacht werden und erlebbar werden, wie sie gesund gehandhabt werden können.
Georg Meier befasst sich seit 40 Jahren mit dem anthroposophischen Schulungsweg und leitet seit 30 Jahren Gruppen hierzu. Mehrere Jahrzehnte arbeitete er als Waldorfpädagoge und Dozent in Lehrerseminaren. In seiner Tätigkeit als Therapeut hat er tausende Menschen auf ihrem Weg in die Gesundheit begleitet.
Prof. Dr. Christoph Hueck
Johann Wolfgang von Goethe entwickelte eine Methode der Naturerkenntnis, deren Bedeutung vor dem Hintergrund der ökologischen Krise immer deutlicher wird und die heute als Avantgarde eines lebendig-empathischen Erkennens ange-sehen werden kann. Im Gegensatz zur Naturwissenschaft bezieht Goethes Methode den erkennenden Menschen bewusst mit ein und führt so zu einer erlebten Verbindung mit der Natur. Rudolf Steiner machte Goethes Methode als Vertiefung des naturwissenschaftlichen Erkennens verständlich. Im Vortrag werden diese Zusammenhänge anhand der alten Frage nach Erkenntnis des Lebendigen erläutert.
Goethe entwickelte eine Art und Methode der Naturanschauung, deren ganzheitliche Bedeutung immer deutlicher wird. Rudolf Steiner machte Goethes Naturwissenschaft für unsere Zeit verständlich und entwickelte seine Geistes-wissenschaft auf der Grundlage von Goethes Phänomenologie. Die Ausstellung zeigt interaktive Exponate aus dem Bereich der Biologie, der Anthropologie, und der Physik, die zur eigenen, erlebten Anschauung der „Ideen der Natur“ führen.
Prof. Dr. Christoph Hueck, Rupert Buchner, Christian Richert, Emi Yoshida, Florian Zebhauser
Michaelfest und Vernissage der Ausstellung „Mit den Augen denken – ein neuer Blick auf die Geheimnisse der Natur. Goethe und Rudolf Steiner“
Der Weg des Menschen aus dem Makrokosmos zu sich selbst und von sich selbst aus wieder in den Kosmos: Die Anthroposophie kann den Menschen über die bildhafte Erfassung von Adler, Löwe, Kuh und auch der Menschen- gestalt zu einer vertieften Selbsterkenntnis führen. Rudolf Steiner eröffnet diesen Weg in seinem Vortragszyklus „Der Mensch als Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden Weltenwortes“, GA 230, Vorträge 1–3.
Durch Eurythmie, Musik, in goetheanistischer Anschauung und im Gespräch wird versucht, gemeinsam einige Schritte auf diesem Weg zu gehen.
Programm:
9.30 Musikalische Einstimmung, dann
„Mit den Augen denken – ein neuer Blick auf die Geheimnisse der Natur. Goethe und Rudolf Steiner“ mit Prof. Dr. Christoph Hueck
11–11.30 Pause
11.30–12.15 Impulsreferat und anschließende Erkenntnisarbeit
12.15–12.35 Eurythmie: Die drei Tiere als Ausdruck des Planetarischen
12.35–13.30 Mittagspause
13.30–13.45 Eurythmie: der Mensch im Makrokosmos
13.45–14.30 Welterkenntnis und Selbsterkenntnis in Denken, Fühlen und Wollen
14.30–15.15 Abschlussplenum, Musik
Valentin Wember
Die breite Öffentlichkeit kennt weder die Bedeutung des christlichen Zionismus noch die des faschistischen Zionismus für das aktuelle Geschehen in Palästina. Der Vortrag wirft anhand zahlreicher Dokumente ein erhellendes historisches Licht auf insgesamt 7 Formen des Zionismus, sodass verständlich wird, worum es im Palästina-Krieg wirklich geht und warum Deutschland mehr oder weniger schweigend zuschaut.
Das diesjährige Vertretertreffen der Anthroposophischen Vertretergruppe Südbayern findet in München statt. Als besonderen Gast dürfen wir Monika Elbert begrüßen, Mitglied des Vorstands und Generalsekretärin der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. Nähere Informationen finden Sie ab Anfang Oktober auf unserer Webseite. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Austausch eingeladen.
Im Haus der Gesellschaft
Anmeldung und Auskunft:
Jan Albert Rispens
primula.veris@aon.at
Tel. 0043 4272 65 41
Das jährliche Treffen der Ärzte und der Therapeuten lädt in diesem Jahr die Konferenz der Anthroposophischen Gesellschaft ein, um die gegenwärtige Situation in der Praxis wahrzunehmen.
• 18.30–19.30 Uhr bietet die Konferenz ein Forum für alle Interessierten an.
• 20–21 Uhr geschlossenes Ärzte- und Therapeutentreffen.
Programm:
18–18.30 Uhr Aktuelles
18.30–19.30 Uhr Impulsreferat und Austausch
Thema: Wie lebt Anthroposophie in meinem Arbeitsfeld?
19.30–20 Uhr Pause
20–21.00 Uhr Vorstellung der Einrichtung Haus für Jugendliche „Zu Hause“, Patric Heining
Fallbeschreibung: Heileurythmie, Dyskalkulie, Laura Monserrat
Julian Jacobs und Annette Saar
Auf geheimnisvolle Weise sind Mensch und Erde miteinander verbunden. Der Mensch nimmt innerhalb der Schöpfung einen zentralen Platz ein, denn es hängt von uns ab, wie sich die Naturkräfte und ihre Wesen weiterentwickeln können oder eben nicht. Wie können wir helfen eine Zukunft und tiefgreifende Verwandlung der Erde zu ermöglichen?
Wir werden uns die Frage stellen: „Was ist und wie begreifen wir das Leben? Was ist die Verwandlungskraft im Lebendigen?“
• Freitag, 13.11., 19.30-21 Uhr
Die lebendige Äthergestalt unserer Kulturpflanzen:
Wie können wir sie hilfreich für die Zukunft entwickeln?
• Samstag, 14.11, 10–12 Uhr und 13–14.30 Uhr
Einführung in die Methoden der Bildkräfteforschung im Hinblick auf Naturbetrachtung
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser
Im Rahmen unserer Partnerschaft treffen wir uns regelmäßig, um verschiedene aktuelle Fragen und auch tieferliegende Motive auszutauschen. Wie stellen wir uns unsere Zusammenarbeit mit unseren Freunden im Osten Europas vor? Was könnte ein folgerichtiger nächster Schritt sein nach dem kleinen Kongress im April in St. Petersburg?
Fabian Warislohner
Vor vier Jahren wurde ChatGPT veröffentlicht – vor welchen Herausforderungen stehen wir inzwischen durch die rasante Entwicklung dieser Technologie, die uns das Denken abnehmen soll? Die Technik droht uns Menschen zu überholen – mit dieser Diagnose beginnt der Philosoph Günther Anders vor 70 Jahren sein Hauptwerk „Die Antiquiertheit des Menschen“. Was Anders für die Technik seiner Zeit formulierte, gilt für die Technik unserer Zeit in verschärfter Form: Auch sie ist kaum mehr überschaubar, ihr Funktionieren erschließt sich nur wenigen und trotzdem scheint ihr Einsatz geboten. Die Folgen dieser Unsichtbarkeit und Alternativlosigkeit für unser Zusammenleben sind kaum abzusehen. Fest steht bloß: Weder können wir der Technik Moral beibringen, noch werden wir sie wieder los. Höchste Zeit, diese Situation besser zu verstehen und die Philosophie nach (Aus-)Wegen zu fragen!
Regsame, bewegliche Worte,
Tätig fragende Worte
vernehme der Herzenssprache,
die im Licht der Sonne lebt.
Im Zentrum stehen drei Lebensbilder verschiedener Mitglieder.
Sprache: Bodo Bühling
Musik: Chor der Anthroposophischen Gesellschaft, Kazuhiko Yoshida
Finissage der Ausstellung von Prof. Dr. Christoph Hueck
Michaela Glöckler
Wie kann es zur Kraftquelle im Alltag werden?
Wie bauen wir „die Brücke über den Strom“?
Johannes Greiner
Rudolf Steiner war ein Prophet, dessen Voraussagen sich weitgehend erfüllt haben. Wir können unsere Zeit besser verstehen, wenn wir die wichtigsten Prophetien Rudolf Steiners als Verständnishilfen einbeziehen.
Es sind dies die „Christus-Prophetie“, die „Engel-Prophetie“, die „Ahriman-Prophetie“, die „Michael-Prophetie“ und die „Sorat-Prophetie“.
Georg Schumann und Bodo Bühling
• 18.30 Uhr: Bildbetrachtungen mit Gespräch, Georg Schumann
In diesem Jahr betrachten wir verschiedene Darstellungen der schwangeren Maria.
„Die Frau wird deshalb Mond, damit sie die Sonnenwirkung in sich aufnehmen kann. Und der neue Mensch, der da entsteht als Embryo, ist ganz und gar in diesem Sinne Sonnenwirkung.“
Rudolf Steiner, GA 229, 6.10.1923
• 20 Uhr, „Die Weihnachts-Imagination“
Lesung des Vortrags vom 6.10.1923, GA 229
durch Bodo Bühling.
Auf welchen Wegen kommen die
Hirten zum Jesuskind?
Und auf welchen die Könige?
Und wie sieht es für den Menschen heute aus? Auf welchen Wegen kann er sich in Erkenntnissuche und Andacht dem Kinde nähern? Dem „Geisteskind im Seelenschoß“, wie es Rudolf Steiner in dem Spruch „Weihe-Nacht-Stimmung“ des Seelenkalenders formuliert.
Musik, gemeinsame Bildbetrachtung, Gespräch und gemeinsame Eurythmie können helfen, die Geheimnisse des Weihnachtsfests zu vertiefen.
Verantwortlich: Katharina Gleser, Eurythmie; Georg Schumann,
Bildbetrachtung und Florian Zebhauser, Gespräch.
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