Sommerkurs 2025

Die Sendung Michaels

Mit Hannah Friederich, Armin Fröde und Florian Zebhauser

6.8., 13.8., 20.8., 27.8., 3.9., 10.9., 20 bis 21.15 Uhr


Anhand der Vortragsreihe Die Sendung Michaels (GA 194,6.und 7. Vortrag) wird unter anderem an folgenden Motiven gearbeitet: Der Mensch als Kopfmensch und als übriger Mensch. Die alte Jogakultur (Luftseelenprozess) und der neue Jogawille (Lichtseelenprozess). Die Erringung eines neuen Wissens von der Präexistenz als Michael-Kultur der Zukunft.Kopf-, Brust-, Gliedmaßensystem und ihr Zusammenhang mit Denken, Fühlen und Wollen. Das Hineinverweben der elementarischen Welt in das Schicksalsmäßige des Menschen durch die rhythmische Wiederkehr von Erlebnissen in der Gefühlssphäre. Die Wechselwirkung der im Gliedmaßensystem sich abspielenden Ereignisse mit der geistigen Umgebung.


Freitag 19.9., 19 Uhr, Vortrag

Logos und KI. Was macht die Künstliche Intelligenz mit der Sprache – und was bedeutet das für uns?

Dr. Martina Maria Sam

 

Seit einigen Jahren stehen durch Chat-GPT KI-Anwendungen zum Schreiben von Texten allgemein zur Verfügung, was uns vor ganz neue Herausforderungen stellt. Ob ein Text von der KI oder einem Menschen verfasst wurde, scheint kaum noch unterscheidbar. Das «Wort», aus dem der Mensch einst geschaffen wurde, die Sprache, diese urmenschliche Fähigkeit, die den Menschen zum Menschen macht, löst sich von diesem los. Diese Entwicklung betrifft unmittelbar den Menschenkern, betrifft die Menschheitszukunft, ja, man möchte sagen die zentrale Aufgabe des Menschen. Wie ist die aktuelle Entwicklung auf dem Hintergrund der Sprachentwicklung im Laufe der Menschheitsevolution zu sehen? Wie hat Rudolf Steiner schon vor hundert Jahren auf diese Entwicklung hingewiesen? Welche Herausforderungen treten dadurch an uns heran? Was können wir tun, um eine lebendige Verbindung mit dem Wesen der Sprache zu erhalten oder sogar neu zu gestalten?


Samstag 20.9., 17 und 19 Uhr,  Seminar mit einleitendem Beitrag

Qualitäten der mantrischen Sprache Rudolf Steiners

Dr. Martina Maria Sam

 

Die von Rudolf Steiner gegebenen mantrischen Sprüche lenken, wie es in der „Prüfung der Seele“ heißt,„Seelenwesenskräfte zu Geisteswirklichkeiten“. Diese Sprüche sind aus dem Quell der Sprachbildung geschöpft, wo Form und Inhalt noch eine „Zwei-Einheit“ bilden. In den Mantren tritt so die innere Essenz unmittelbar in der sprachlichen Gestalt an die Oberfläche. Deshalb kann sich im Eintauchen und Ergründen dieser sprachlichen Gestalt Wesentliches erschließen.Durch den einleitenden Beitrag und die seminaristische Arbeit sollen einige Qualitäten der mantrischen Sprache Rudolf Steiners herausgearbeitet werden, um Anregungen für den eigenen inneren, meditativen Umgang mit den Sprüchen zu geben.

• Das Seminar kann nur gesamt besucht werden
• Gesamt: Mitglieder € 24, 2 Coupons,
Nichtmitglieder € 30,
ermäßigt € 20

Mittwoch 1.10., 18.30 und 20 Uhr

Erzengelwirken im Jahreslauf

 

18.30 Uhr: Einstimmung
Das Miteinanderwirken der vier Erzengelwesen während des Jahreslaufs
Vortrag vom 13. Oktober 1923 (GA 229)
Elisabeth Züllig


In diesem Vortrag sprach Rudolf Steiner vom Zusammenwirken von Raphael, Uriel, Michael und Gabriel und von den heilenden Kräften im menschlichen Atmungssystem. Diese beiden Themen wollen wir mit Sprachgestaltung und im Gespräch bewegen.


20 Uhr: Lesung des Vortrags, Bodo Bühling

• Eintritt frei

Freitag 10.10., 19.30 Uhr, Vortrag

Europas potenzieller merkurialer Keim in den Krisen einer multipolaren Welt

Dr. Markus Osterrieder

Martialische „Kriegstüchtigkeit“ der Gesellschaft wurde zum propagandistischen Schlagwort in Medien und Politik. Doch sollte vielmehr die aktive Kraft der merkurialen menschlichen Fähigkeiten erstarken, die mit innerer Stärke und Wachheit einhergehen und die wir zur Ausgestaltung eines zukünftigen sozialen Lebens dringend benötigen. Sowohl Rudolf Steiners Ausführungen zum „Ichsinn“ als auch Martin Bubers „dialogisches Prinzip“ weisen auf diesen wachsenden Keim einer „Mitte“ im Menschen.“


Samstag 11.10., 16 bis 20 Uhr mit Pause

Werkstatt für Michaelmotive und Michaelfestesstimmung

Verantwortlich: Christian Richert, Emi Yoshida,Florian Zebhauser

Der Mensch geht aus Geist und Natur als selbständige Wesenheit hervor; im Verlauf der Menschheitsentwicklung entfremdet er sich von beiden. Anthroposophie möchte den Schritt gehen, den Menschen wieder an Natur und Geist anzubinden, in einer höheren Weise als in Urzeiten, da er beide verließ. Dieser Schritt geht auf dem Michaelwege.Tätigkeit aus Erkenntnis auf der Grundlage eines freien Entschlusses kann dazu führen, dass ein neues Verhältnis zu Natur und Geist entsteht. In der Werkstatt wird auf verschiedene Art und Weise an den Elementarwesensprüchen aus GA 230 gearbeitet, u.a. durch Gespräche, Eurythmie und Zeichnen.

Weitere Informationen ab 20. September auf www.anthroposophie-muenchen.de

• Eintritt frei, Spenden erbeten

Öffentliche Veranstaltungen.

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